Forscher verfolgen kosmische Kanonenkugel
29. November 2007
Ein rasanter Neutronenstern ist noch etwas schneller unterwegs als bislang angenommen. Zwei amerikanische Astronomen haben ermittelt, dass das Objekt mit einer Geschwindigkeit von rund 1.600 Kilometern pro Sekunde durch das All eilt. Den nötigen Schwung hat es vermutlich bei der Explosion seines Vorgängersterns erhalten.
Der Neutronenstern dürfte seit seiner Geburt eine Strecke von rund 20 Lichtjahren zurückgelegt haben. Bild: Chandra: NASA/CXC/Middlebury College/F.Winkler et al.; ROSAT: NASA/GSFC/S.Snowden et al.; Optical: NOAO/AURA/NSF/Middlebury College/F.Winkler et al. Lesen
Forscher finden galaktische Bausteine
28. November 2007
Auf eine Reihe extrem leuchtschwacher Proto-Galaxien ist eine internationale Astronomengruppe gestoßen. Nach Ansicht der Forscher handelt es sich bei den 27 Objekten um die seit langem gesuchten Bausteine, aus denen große und kräftig strahlende Galaxien wie die Milchstraße entstanden.
Über drei Jahre ließen die Forscher eines der ESO-Großteleskope insgesamt 92 Stunden auf einen Fleck am Nachthimmel starren. Bild: ESO Lesen
Reichlich Stoff für Mini-Planetensysteme
26. November 2007
Im Universum könnte es viele Miniatur-Planetensysteme geben. Das lassen die Beobachtungen leichtgewichtiger Himmelskörper durch ein schottisch-kanadisches Forscherduo vermuten. Gut ein Drittel der Objekte, von denen einige nicht viel größer sind als der Jupiter, ist demnach von einer Staubscheibe mit dem Rohstoff für kleine Begleiter umgeben.
Grafik: NASA/JPL-Caltech/T. Pyle (SSC) Lesen
Astronomen beobachten “saure” Galaxien
22. November 2007
Ein niederländischer Astronom hat erstmals “saure” Gaswolken außerhalb der Milchstraße aufgespürt. Die Wolken liegen in zwei fernen Galaxien und enthalten reichlich Grundstoff für die Bildung von Sternen. Gemessen an ihrem Gehalt an Wassermolekülen mit einem Extra-Proton, dürfte ihnen das allerdings schwerfallen.
M82. Bild: Hubble Space Telescope, NASA/ESA Lesen
Erdmond mit Seltenheitswert
21. November 2007
Das Gespann aus Erde und Mond ist eine echte Rarität im All. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Astronomin nach der Beobachtung von mehr als 400 Sternen. In jenem Alter, in dem eine gewaltige Kollision den Erdmond schuf, herrschen in den fernen Systemen längst geordnete Verhältnisse.
Erde und Mond, gesehen von der Sonde Galileo auf ihrem Weg zum Jupiter. Bild: NASA/JPL-Caltech Lesen
Planeten-Kollisionen in den Pleiaden?
15. November 2007
Die Pleiaden sind eine der schönsten Erscheinungen am Nachthimmel. Der friedliche Schein der “Sieben Schwestern” trügt allerdings, vermuten drei amerikanische Astronomen. Ein junger Stern in dem Sternhaufen ist demnach von warmem Staub umgeben, wie er auf Zusammenstöße zwischen felsigen Planeten zurückgehen könnte.
Illustration: Lynette Cook for Gemini Observatory Lesen
Fieberkarte der Venus
12. November 2007
Eine neue Karte der Venus haben Forscher aus Katlenburg-Lindau erstellt. Berechnet aus Daten der Sonde Venus Express, zeigt sie die Temperaturen auf dem inneren Nachbarplaneten der Erde mit seinem immensen Treibhauseffekt.
Höher gelegene Gebiete zeichnen sich auf der neuen Venuskarte durch kühlere Temperaturen (blau) aus. Grafik: ESA/VMC/MPS/IPF-DLR
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Neuer Exoplanet ist Fünfter im Bunde
7. November 2007
Mit einem imposanten Planetensystem kann ein nahe gelegener Vetter der Sonne aufwarten. Eine amerikanische Astronomengruppe hat einen fünften Planeten bei dem Stern entdeckt. Der Neuling ist wahrscheinlich vom Kaliber des Saturn, zieht allerdings in viel geringerem Abstand, innerhalb der “lebensfreundlichen Zone”, um sein Zentralgestirn.

Bei den bislang entdeckten Planeten von 55 Cancri dürfte es sich ausnahmslos um Gasriesen handeln. Grafik: NASA/JPL-Caltech
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Drei neue Exoplaneten
2. November 2007
Die Entdeckung von drei extrasolaren Planeten vermelden britische Astronomen. Alle drei Neulinge kommen ihren Sternen sehr nahe und benötigen für einen Umlauf kaum zwei Erdtage. Das Besondere: Auf ihrer Bahn ziehen sie durch die Sichtlinie zur Erde.
Der Exoplanet WASP-3b verrät sich durch einen vorübergehenden, leichten Helligkeitsabfall seines Zentralgestirns. Grafik: Iain McDonald/Keele University Lesen



