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Wie Außerirdische die Erde sehen

21. Dezember 2007

Blick aus dem All auf die Erde, dunkles Meer, weiße WolkenbänderAstronomen wünschen sich normalerweise einen wolkenfreien Himmel, um ungehindert ins All schauen zu können. Für die Erforschung ferner Planeten könnten sich Wolken allerdings als extrem hilfreich erweisen, haben spanische und amerikanische Forscher ermittelt. Anhand der Wolkenbedeckung könnten Astronomen auf fernen Planeten nicht nur die Tageslänge der Erde ermitteln, sondern auch auf das Vorhandensein flüssigen Wassers schließen.

Auf ihrem Flug zum Merkur gelang der Sonde MESSENGER dieser Schnappschuss des Südpazifiks. Bild: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington Lesen

Wann der Kosmos erwachsen wurde

20. Dezember 2007

Auch das Universum scheint eine Art Pubertät durchgemacht zu haben. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen japanischer Astronomen. Demnach gab es vor 11 Milliarden Jahren praktisch nur einen einzigen Grundtyp von Galaxien im All. Erst danach scheint relativ schnell ein weiterer, heute geläufiger Typ aufgetaucht sein.

Collage zeigt 11 der frühen Galaxien als weiß-gelb-rötliche, zerfranst wirkende Flecken vor schwarzem Hintergrund

Das Licht der Galaxien stammt aus einer Zeit, als das Universum etwa 2,7 Milliarden Jahre jung war. Bild: Subaru Telescope/NOAJ Lesen

Blitz aus dem Nichts

19. Dezember 2007

Bild zeigt hellen Lichtfleck, markiert durch einen weißen Kreis, auf dunkelblau-schwarz gesprenkeltem Hintergrund; Beschriftung: Afterglow, Palomar Jan 26Im Januar diesen Jahres registrierten mehrere Satelliten einen Strahlungsausbruch, wie er beim Kollaps eines Sterns ausgesandt wird. Eine internationale Forschergruppe hat nun ermittelt, dass sich dieser Stern gewissermaßen im “Nichts”, im Raum zwischen den Galaxien befand. Wie er dort hinkam, ist rätselhaft.

Der Gamma-Ray Burst am 25. Januar wurde von einem Nachglühen im sichtbaren Licht begleitet. Bild: B. Cenko, et al. and the W. M. Keck Observatory Lesen

Neues vom kosmischen Schaumbad

14. Dezember 2007

Röntgenaufnahme von Abell 3128 zeigt farbig codiert die beiden intensiv strahlenden Regionen, umgeben von einzelnen Galaxien als kleinen FarbklecksenEinem Versteckspiel kosmischen Ausmaßes ist eine internationale Astronomengruppe auf die Schliche gekommen. Mit Hilfe des europäischen Röntgenteleskops XMM-Newton ermittelten die Forscher, dass es sich bei einer rätselhaften Struktur in einem relativ nahe gelegenen Galaxienhaufen tatsächlich um einen weiteren Galaxienhaufen handelt.

Die nordöstliche (links) der beiden intensiv strahlenden Regionen liegt in einem weiter entfernten Galaxienhaufen. Bild: ESA/ XMM/ EPIC/ SRON (N. Werner et al.) Lesen

Diesige Aussichten auf fernem Planet

11. Dezember 2007

Auch über anderen Welten lacht die Sonne nicht unbedingt von einem wolkenlosen Himmel, hat eine internationale Astronomengruppe ermittelt. Ihre Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble lassen vermuten, dass die Gashülle eines fernen Planeten von einem dichten Dunstschleier erfüllt ist.

Illustration zeigt kleinen, gelblichen Stern mit Protuberanzen und dunklen Flecken, davor ein großer Planet mit 'glimmender' Gashülle, der dem Betrachter die Nachtseite zuwendet

Sonnenuntergänge könnten auf HD 189733b ein ganz besonderes Schauspiel sein. Illustration: ESA, NASA and Frederic Pont (Geneva University Observatory) Lesen

Volkszählung in der Milchstraße

10. Dezember 2007

Die bislang gründlichste Durchmusterung der Milchstraße hat eine internationale Forschergruppe durchgeführt. Die jetzt vorgestellte Datensammlung umfasst Angaben zu etwa 200 Millionen Objekten in unserer Heimatgalaxie - von sehr jungen Sternen bis hin zu solchen, die ihren Brennstoff beinahe aufgebraucht haben, und nun filigrane Planetarische Nebel bilden.

Bild einer großen, tiefrot glimmenden Gaswolke, davor ein schmales schwarzes Wolkenband

Der Rosettennebel im roten H-alpha-Licht, das dunkle Band markiert Staubansammlungen. Bild: Nick Wright, University College London Lesen

Mondvulkanismus schon vor 4,35 Milliarden Jahren

6. Dezember 2007

Mondmeteorit Kalahari 009 Der Vulkanismus, der die Oberfläche des Mondes prägte, war bereits vor 4,35 Milliarden Jahren aktiv. Das schließen Forscher um Kentaro Terada von der Universität Hiroshima aus der Analyse des Mondmeteoriten Kalahari 009. Die Vulkane auf dem Erdtrabanten wären demnach einige hundert Millionen Jahre früher aktiv gewesen, als jene Gesteinsproben vermuten ließen, die Astronauten einst vom Mond mitgebracht hatten.

Kalahari 009. Foto: Nature / Institut für Planetologie, Universität Münster
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Sterne gehen mit Schwung in Rente

4. Dezember 2007

Viele Sterne kommen so richtig auf Touren, wenn sie die aktive Phase ihres Daseins beenden. Für diese Vermutung sprechen Beobachtungen, die kanadische Astronomen mit dem Weltraumteleskop Hubble angestellt haben. Demnach beherbergt ein nahe gelegener Kugelsternhaufen in seinen Außenbezirken überraschend viele Sterne, die erst vor kurzem ihren Brennstoff aufgezehrt haben.

Meer von strahlenden Sternen mit kreuzformigen Brechungslinien vor schwarzem Hintergrund

NGC 6397 ist ein dichter Schwarm von mehreren Hunderttausend Sternen. Bild: NASA, ESA, and H. Richer (University of British Columbia) Lesen

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