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Archiv für: Januar, 2008

Rasender Stern ist ein Überläufer

Ein extrem rasanter Stern in den Außenbezirken der Milchstraße stammt tatsächlich aus einer Nachbargalaxie. Das bestätigen Analyse amerikanischer Astronominnen. Gemessen an seinem chemischen Fingerabdruck, muss der Schnellläufer in der Großen Magellanschen Wolke entstanden sein.

Galaktische Junggesellenpartys

Menschen lassen es gerne noch einmal richtig krachen, bevor sie sich dauerhaft binden. Ähnliches gilt für Galaxien, zeigen die Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. Diese erstrahlen in einem wahren Feuerwerk der Sternentstehung, wenn sie in einen Galaxienhaufen eintauchen.

Neutronenstern mit “Übergewicht”

Die Asche ausgebrannter Sterne ist vielleicht zäher als gemeinhin angenommen. Eine amerikanisch-niederländische Astronomengruppe hat ermittelt, dass es ein ferner Neutronenstern auf eine Masse von gut 1,9 Sonnen bringen dürfte. Der Wert liegt deutlich oberhalb des typischen Werts und zumindest hart an jener Schwelle, bei der einige Theorien den Kollaps zu einem Schwarzen Loch voraussagen.

Auch schlanke Galaxien haben es in sich

Illustrative Darstellung möglicher Galaxie-Varianten, Quelle: NASA/JPL-Caltech

Ob im Zentrum einer Galaxie ein massereiches Schwarzes Loch sitzt, lässt sich nicht unbedingt an ihrer Figur ablesen. Entsprechende Resultate haben amerikanische Astronominnen bei Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Spitzer gewonnen. Von 32 studierten, sehr “schlanken” Galaxien dürften nicht weniger als 7 ein Schwarzes Loch mit einigen Millionen Sonnenmassen in ihrem Kern zu bergen.

Mars: Einschlag ausgeschlossen

Flugbahn des Asteroiden 2007 WD5

Zu dem für Ende Januar erwarteten Asteroiden-Einschlag auf dem Mars wird es wohl nicht kommen. Das haben amerikanische Astronomen berechnet. Unter Berücksichtung neuer Beobachtungsdaten schätzen sie die Wahrscheinlichkeit für den Einschlag auf 1 zu 10.000.

Mittelschwere Einzelgänger

In der Milchstraße könnte es einige Hundert Schwarze Löcher geben, die als Einzelgänger durch den Raum rasen. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Astronominnen nach umfangreichen Computersimulationen. Wenn in einem Sternhaufen ein “mittelschweres” Schwarzes Loch heranwächst, wird es bei Kollisionen mit kleineren Vettern demnach auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt.

Verwaiste Sternhaufen

Blue Blogs zwischen den Galaxien M81, M82 und NGC 3077

Die Natur merkwürdiger blauer “Klumpen” im All hat eine amerikanische Astronomin aufklären können. Ihre Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble zeigen, dass es sich bei den relativ isoliert gelegenen Gebilden um Sternhaufen handelt. Möglicherweise sind sie in den Wirren einer großen Galaxienkollision entstanden.

Kosmische Staubfabrik

Gas- und Staubwolken um Cassiopeia A

Massereiche Sterne schleudern am Ende ihres Lebens gewaltige Mengen von Staub ins All. Das belegen neue Aufnahmen des Weltraumteleskops Spitzer, die eine internationale Astronomengruppe angefertigt hat. Eine Supernova-Explosion in der kosmischen Nachbarschaft der Sonne setzte demnach Staub mit einem Vieltausendfachen der Erdmasse frei.

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