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Planetenbildung in flagranti?

27. März 2008

Al-Aurigae_300 Einen Blick auf einen angehenden Planeten haben amerikanische Astronomen möglicherweise erhascht. Bei ihren Beobachtungen eines jungen Nachbarsterns der Sonne fanden sie, dass die Gas- und Staubscheibe um den Stern eine verdächtige Lücke aufweist. In der Lücke selbst lässt sich zudem ein kleiner “Knoten” erahnen. Lesen

Aminosäure-Verwandter im All

26. März 2008

iram-30m_300 Noch bevor sich ein Planet gebildet hat, kann es in seiner Umgebung ein vielfältiges “Gebräu” von Kohlenstoffverbindungen geben. Diese Ansicht bekräftigen neue Beobachtungen Bonner und Kölner Forscher. In einer Gaswolke nahe des Milchstraßenzentrums konnten sie den Fingerabdruck einer Verbindung nachweisen, die Ähnlichkeit mit der einfachsten Aminosäure Glycin aufweist. Lesen

Titan gut geschmiert?

20. März 2008

Titan in Saturn-Nähe Der Titan besitzt vielleicht doch einen Ozean. Diesen Schluss ziehen amerikanische und italienische Forscher aus der ungewöhnlich raschen Eigendrehung des Saturnmondes. Ihrer Ansicht nach lässt sich das Phänomen am ehesten durch eine flüssige Schicht aus Wasser und Ammoniak unter der eisigen Kruste erklären. Lesen

Methan auf fernem Planeten

19. März 2008

Exoplanet_Methan_300 Einen tiefen Blick in die Gashülle eines fernen Planeten haben amerikanische und europäische Forscher werfen können. Ihre Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble bestätigen nicht nur das Vorhandensein von Wasser über der heißen Oberfläche des Exoplaneten. Die Daten bergen auch den optischen Fingerabdruck von Methan, berichtet die Gruppe im Magazin “Nature”.

Bild: ESA/ NASA/ UCL (G. Tinetti) Lesen

Aerodynamischer Meteorit

12. März 2008

carancas-krater_300 Im September 2007 schlug ein Meteorit nahe der peruanischen Ortschaft Carancas ein und hinterließ einen 15 Meter weiten Krater. Eigentlich hätte es dieses Ereignis gar nicht geben dürfen, hat eine internationale Forschergruppe ermittelt. Ihren Berechnungen zufolge, raste der Gesteinsbrocken derart schnell durch die Atmosphäre, dass ihn der “Fahrtwind” hätte sprengen und abbremsen müssen. Lesen

Nahe Exoplaneten wahrscheinlich

10. März 2008

Anblick eines Planeten mit dichter Wolkendecke, leicht bläulich gefärbt, vor tiefschwarzem HintergrundEiner der sonnennächsten Sterne dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit lebensfreundliche Planeten beherbergen. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Astronomin nach Computersimulationen der Planetenbildung um Alpha Centauri B. Bei gut 40 Prozent der im Modell entstandenen Planeten handelte es sich um Welten vom Kaliber der Erde mit “lebensfreundlichen” Bedingungen. Lesen

Marskrater stand zwei Mal unter Wasser

7. März 2008

Blick von oben auf einen Hang, in dem verschieden helle und unterschiedlich grob strukturierte Schichten zutage tretenEin großer Krater auf dem Mars scheint für längere Zeit einen See beherbergt zu haben. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen, über die amerikanische Forscher im Fachblatt “Geology” berichten. In dem rund 140 Kilometer großen Krater finden sich große Trümmerstücke eines Einschlags, über die sich später eine Schicht feinkörnigen Sediments gelegt hat. Lesen

Großteleskop sieht erstmals “beidäugig”

6. März 2008

Das Large Binocular Telescope hat seinem Namen alle Ehre gemacht und erstmals ein Himmelsobjekt mit beiden Hauptspiegeln beobachtet. Die heute veröffentlichten Aufnahmen zeigen die gut 100 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralgalaxie NGC 2770 als flache Scheibe voller Sterne und glimmenden Gases.

Falschfarbenaufnahme zeigt die Spiralgalaxie als schräg im All stehende Scheibe mit violetten Gasklumpen und einem gelbrötlich glimmenden Zentrum

Das Large Binocular Telescope steht auf dem knapp 3.200 Meter hohen Mount Graham in Arizona. Bild: Large Binocular Camera Team, Rome Observatory Lesen

Lawinenabgang auf dem Mars

4. März 2008

Ein Schnappschuss mit Seltenheitswert ist einer Sonde in der Umlaufbahn um den Mars geglückt. Auf der jetzt veröffentlichten Aufnahme ist eine große Staubwolke zu sehen, die ein Lawinenabgang am Fuß eines Hangs aufgewirbelt hat.

Falschfarbenblick von oben auf den weiß-hellgrauen, jäh endenden Rand eines Plateaus, daran ein rötlich-dunkelbrauner Hang mit Längsfurchen, an seinem Fuß eine helle Staubwolke

Die Staubwolke misst etwa 180 Meter im Durchmesser. Bild: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona Lesen

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