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Archiv für: März, 2008

Planetenbildung in flagranti?

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Einen Blick auf einen angehenden Planeten haben amerikanische Astronomen möglicherweise erhascht. Bei ihren Beobachtungen eines jungen Nachbarsterns der Sonne fanden sie, dass die Gas- und Staubscheibe um den Stern eine verdächtige Lücke aufweist. In der Lücke selbst lässt sich zudem ein kleiner “Knoten” erahnen.

Aminosäure-Verwandter im All

Foto: IRAM

Noch bevor sich ein Planet gebildet hat, kann es in seiner Umgebung ein vielfältiges “Gebräu” von Kohlenstoffverbindungen geben. Diese Ansicht bekräftigen neue Beobachtungen Bonner und Kölner Forscher. In einer Gaswolke nahe des Milchstraßenzentrums konnten sie den Fingerabdruck einer Verbindung nachweisen, die Ähnlichkeit mit der einfachsten Aminosäure Glycin aufweist.

Titan gut geschmiert?

Titan in Saturn-Nähe

Der Titan besitzt vielleicht doch einen Ozean. Diesen Schluss ziehen amerikanische und italienische Forscher aus der ungewöhnlich raschen Eigendrehung des Saturnmondes. Ihrer Ansicht nach lässt sich das Phänomen am ehesten durch eine flüssige Schicht aus Wasser und Ammoniak unter der eisigen Kruste erklären.

Methan auf fernem Planeten

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Einen tiefen Blick in die Gashülle eines fernen Planeten haben amerikanische und europäische Forscher werfen können. Ihre Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble bestätigen nicht nur das Vorhandensein von Wasser über der heißen Oberfläche des Exoplaneten. Die Daten bergen auch den optischen Fingerabdruck von Methan, berichtet die Gruppe im Magazin “Nature”.

Aerodynamischer Meteorit

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Im September 2007 schlug ein Meteorit nahe der peruanischen Ortschaft Carancas ein und hinterließ einen 15 Meter weiten Krater. Eigentlich hätte es dieses Ereignis gar nicht geben dürfen, hat eine internationale Forschergruppe ermittelt. Ihren Berechnungen zufolge, raste der Gesteinsbrocken derart schnell durch die Atmosphäre, dass ihn der “Fahrtwind” hätte sprengen und abbremsen müssen.

Nahe Exoplaneten wahrscheinlich

Einer der sonnennächsten Sterne dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit lebensfreundliche Planeten beherbergen. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Astronomin nach Computersimulationen der Planetenbildung um Alpha Centauri B. Bei gut 40 Prozent der im Modell entstandenen Planeten handelte es sich um Welten vom Kaliber der Erde mit “lebensfreundlichen” Bedingungen.

Marskrater stand zwei Mal unter Wasser

Ein großer Krater auf dem Mars scheint für längere Zeit einen See beherbergt zu haben. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen, über die amerikanische Forscher im Fachblatt “Geology” berichten. In dem rund 140 Kilometer großen Krater finden sich große Trümmerstücke eines Einschlags, über die sich später eine Schicht feinkörnigen Sediments gelegt hat.

Großteleskop sieht erstmals “beidäugig”

Das Large Binocular Telescope hat seinem Namen alle Ehre gemacht und erstmals ein Himmelsobjekt mit beiden Hauptspiegeln beobachtet. Die heute veröffentlichten Aufnahmen zeigen die gut 100 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralgalaxie NGC 2770 als flache Scheibe voller Sterne und glimmenden Gases.

Lawinenabgang auf dem Mars

Ein Schnappschuss mit Seltenheitswert ist einer Sonde in der Umlaufbahn um den Mars geglückt. Auf der jetzt veröffentlichten Aufnahme ist eine große Staubwolke zu sehen, die ein Lawinenabgang am Fuß eines Hangs aufgewirbelt hat.

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