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Archiv für: Mai, 2008

Astronomen durchleuchten Milchstraße

Eine internationale Astronomengruppe hat die Beschaffenheit der Milchstraße in ungeahntem Detailreichtum kartiert. Anhand des Lichts von Millionen Sternen ermittelten sie, aus welchem Holz die galaktische Umgebung der Sonne geschnitzt ist.

Rasant rotierender Asteroid

Ein britischer Amateurastronom hat einen Asteroiden identifiziert, der schneller rotiert als alle anderen bekannten natürlichen Objekte im Sonnensystem. Der Gesteinsbrocken vom Format eines Tennisplatzes benötigt lediglich 43 Sekunden, um sich einmal um die eigene Achse zu drehen.

Stern mit Speckgürtel

Bonner Astronomen ist es erstmals gelungen, Strukturen bei einem Stern außerhalb der Milchstraße zu beobachten. Ihre Aufnahmen lassen vermuten, dass der Riesenstern tatsächlich nur etwa die Hälfte der Masse besitzt, die ihm bislang zugeschrieben worden war. Der Grund für die Täuschung liegt in einem breiten Ring aus Gas und Staub, der den Stern in der Großen Magellanschen Wolke wie ein Speckgürtel umgibt.

Jupiters neuer roter Fleck

Auf dem Jupiter ist etwas im Gange, belegen neue Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Zu dem berühmten großen roten Fleck und seinem kürzlich entstandenen, kleineren Pendant hat sich nun ein drittes Exemplar gesellt. Gleichzeitig hat die Turbulenz in der Atmosphäre des Gasriesen merklich zugenommen.

Sternquartett auf engstem Raum

Ein Fund mit Seltenheitswert ist einer internationalen Astronomengruppe geglückt. Bei einem vermeintlichen Stern in der Nachbarschaft der Sonne handelt es sich tatsächlich um eine Gruppe von vier kleinen Sternen, die sich gegenseitig umkreisen. Das erstaunliche Quartett benötigt für seinen Tanz nicht mehr Fläche als der Jupiter auf seinem Weg um die Sonne aufspannt.

Kleiner Stern ganz groß

Auch Leichtgewichte unter den Sternen können immense Energieausbrüche produzieren. Ein solches Ereignis haben amerikanische Forschungssatelliten kürzlich beobachtet. Der Strahlungsausbruch auf einem Zwergstern in der kosmischen Nachbarschaft der Erde war schätzungsweise tausendmal stärker als alle Ausbrüche, die bislang auf der Sonne beobachtet worden sind.

Astronomen schätzen Sternenlicht

Auch die größten Teleskope können den wahren Glanz ferner Galaxien nur annähernd erfassen. Das zeigen neue Berechnungen europäischer und australischer Forscher. Weil sie zuvor von Staubkörnchen geschluckt wird, schafft es nur ein Teil der von einem Stern abgegebenen Strahlung aus dessen Heimatgalaxie heraus.

Jüngste Supernova in der Milchstraße gefunden

Während Europa von der Industrialisierung erfasst wurde, explodierte im Sternbild Schütze ein Stern. Die resultierende “Trümmerwolke” breitet sich noch heute mit großer Geschwindigkeit im All aus, haben britische und amerikanische Astronomen beobachtet. In nur 22 Jahren ist ihr Durchmesser um gut 16 Prozent gewachsen.

Galaktisches Duo rückt näher

Wie groß und wie aktiv ein kosmisches Objekt ist, können Astronomen erst einschätzen, wenn sie dessen Entfernung bestimmt haben. Das ist nicht immer ganz unproblematisch, belegen neue Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. Ein Paar verschmelzender Galaxien in der Nachbarschaft der Milchstraße liegt demnach gut ein Drittel näher als bislang angenommen.

Eiserner Schnee im Merkur?

merkur

Einem ganz besonderen “Schnee” verdankt der Merkur möglicherweise sein schwaches Magnetfeld. Hochdruck-Experimente amerikanischer Geowissenschaftler haben ergeben, dass ständig Flocken aus Eisen auf den Kern des sonnennächsten Planeten herabschneien könnten.

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