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Archiv für: Juni, 2008

Gezerre lässt Galaxien aufleuchten

Begegnungen der unsanften Art könnten erklären, dass einige Galaxien besonders hell leuchten. Taiwanische Astronomen haben ermittelt, dass die meisten der leuchtstarken Seyfertgalaxien in ein Schwerkraft-Ringen mit einer Schwester verwickelt zu sein scheinen. Bei weniger auffälligen Galaxien sind entsprechende Spuren dagegen eher selten.

Phoenix findet flüchtiges Mars-Eis

Der Boden an der Landestelle der Marssonde Phoenix scheint tatsächlich Eis zu enthalten. Das zeigt ein Vergleich von Aufnahmen, die die Sonde im Abstand von einigen Tagen angefertigt hat. Weißliche Brocken in frisch freigelegtem Boden sind in diesem Zeitraum geschrumpft oder gänzlich verschwunden.

Super-Erden im Dreierpack

Gleich drei “Super-Erden” umkreisen einen Stern in der kosmischen Nachbarschaft der Sonne, haben schweizerische und französische Astronomen entdeckt. Die Massen der Planeten liegen zwischen dem 4-Fachen und dem 10-Fachen der Erdmasse.

“Plutoiden”: Eine Klasse für sich

Nach seiner Degradierung zum Zwergplanet hat der Pluto eine schwache Genugtuung erfahren. Laut Beschluss der Internationalen Astronomischen Union (IAU) stellt der einstmals neunte Planet nun immerhin den Prototyp einer ganzen Klasse von Objekten im Sonnensystem: den Plutoiden.

(3. Update) Phoenix nimmt erste “richtige” Bodenprobe

Gut zwei Wochen nach seiner Landung auf dem Mars hat der Lander Phoenix die erste Bodenprobe zwecks Analyse genommen. Die zur Erde geschickten Bilder zeigen die Schaufel am Roboterarm des Landers und darin das klumpige, rotbräunliche Material aus der obersten Bodenschicht.

Beton aus Mondstaub

Künftige Mondstationen könnten einen Großteil ihres Baumaterials aus vor Ort vorhandenen Ressourcen gewinnen. Amerikanische Physiker haben ein Rezept für “Mondbeton” entwickelt, für das neben reichlich Mondstaub lediglich etwas Kohlenstoff und Epoxidharz benötigt wird.

Pudern am Pluto

Pluto in true color

Ein staubiges Geben und Nehmen könnte die geringe Farbvielfalt im Plutosystem erklären, vermutet ein amerikanischer Forscher. Seinen Berechnungen zufolge, kann bei Einschlägen auf einem der kleinen Plutomonde emporgeschleudertes Material mit Leichtigkeit auf die übrigen Begleiter gelangen und so eine einheitliche Färbung herbeiführen.

Perfekter kosmischer Kreisel

Eine nahezu perfekte Kugelform scheint ein ausgebrannter Stern in der kosmischen Nachbarschaft der Sonne zu besitzen. Diesen Schluss legen Beobachtungen einer internationalen Physikergruppe nahe. Der Pulsar strahlt demnach nur einen geringen Teil seiner Energie in Form von Gravitationswellen ab, wie sie selbst geringste Unwuchten bei seiner rasanten Rotation hervorrufen würden.

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