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Archiv für: November, 2008

Raue Mars-Winde

3D-Ansicht des teils von Furchen durchzogenen, teils sehr glatten Gebietes

Auch in dünner Luft kann der Wind alles andere als sanft wehen. Das belegt ein Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. In dem abgelichteten Gebiet auf dem roten Planeten haben vom Wind mitgeführte Partikel nach Art eines Sandstrahlgebläses schmale und lange Furchen in den vulkanischen Untergrund gegraben.

Astronomen enträtseln leuchtendes Etwas

hannysvoorwerp2

Erst kürzlich hatte eine niederländische Lehrerin ein grünlich glimmendes Etwas in der Tiefe des Alls entdeckt. Was es damit auf sich hat, glaubt eine internationale Astronomengruppe nun erklären zu können. Bei “Hannys Voorwerp” handelt es sich demnach um einen immensen Gasfetzen, der durch eine Art Lichtschacht in einer nahe gelegenen Galaxien angestrahlt wird.

Süßes in der Planetenwiege

Modell des Moleküls

Schon bevor sich in einem Planetensystem Leben entwickeln kann, sind dort typische biochemische Verbindungen vorhanden. Diese Ansicht bestätigen Beobachtungen europäischer Astronominnen. In einer jungen Sternentstehungsregion der Milchstraße konnten sie den einfachsten Vertreter der Kohlenhydrate nachweisen.

Kerniger Jupiter

Aufnahme des Jupiter mit seinen Wolkenbändern und Wirbelstürmen

Der feste Kern des Jupiter ist größer als bislang angenommen, vermuten amerikanische, englische und kanadische Forscher. Ihren Modellrechnungen zufolge, dürften schwere Elemente und Verbindungen wie Eisen, Wasser und Ammoniak im Innern des Gasriesen zu einem metallisch-mineralischen Gebilde verdichtet sein, das die 16-fache Masse der Erde besitzt.

Erstes Mehrfachsystem abgelichtet

Bild zeigt bearbeitete Keck-Aufnahme mit drei bunten Punkten in der Umgebung einer dichten Ansammlung bunter Flecken

Nicht nur die Sonne, auch viele andere Sterne werden von mehreren Planeten umkreist. Die ersten Aufnahmen eines solchen Mehrfachsystems sind einer internationalen Astronomengruppe geglückt. Darauf zu sehen sind gleich drei große Planeten, die in gebührendem Abstand um eine junge, heiße Sonne ziehen.

Späte lunare Unrast

Foto zeigt relativ glatte Ebene, übersät mit unterschiedlich großen Kratern, deren eine Hälfte im Schatten liegt, während die andere gleißend hell erleuchtet ist

Nach seiner gewaltsamen Entstehung kam der Mond langsamer zur Ruhe als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Japan, den USA und der Schweiz nach einer großangelegten Kraterzählung auf der “dunklen” Seite des Erdtrabanten. Dort dürften noch vor 2,5 Milliarden Jahren größere Flächen von Lava überflutet worden sein.

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