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Archiv für: März, 2009

Titanischer Morast

Illustration zeigt in rötlichen Tönen eine verregnete Landschaft, Regen, abfließende Flüssigkeit

Die Oberfläche des Titan dürfte stellenweise einem stinkenden Morast ähneln. Entsprechende Hinweise liefert ein Laborexperiment, mit dem amerikanische Forscher die Bedingungen auf dem Saturnmond nachgestellt haben. Der Untergrund aus Wassereis saugt sich demnach bereitwillig mit flüssigen Kohlenwasserstoffen voll, die vom Himmel regnen.

Galaktischer Sonderling entdeckt

Foto zeigt zwei Männer, der eine stehend, der andere hockend, vor strahlenden Galaxien, im Hintergrund ein Teleskop

Einen galaktischen Sonderling haben australische und nordamerikanische Astronomen entdeckt. Der Zwerg besitzt kaum mehr Masse als ein Sternhaufen, strahlt jedoch so hell wie eine kleine Galaxie. Daher könnte er ein Bindeglied zwischen beiden Klassen von Objekten darstellen.

Mondschatten trifft Saturnringe

Schmaler Schatten fällt auf grauen, flächigen Ring

Auch auf dem Saturn nähert sich der Frühling, belegen Aufnahmen der Raumsonde Cassini. Indem die Sonne sich anschickt, den Äquator des Planeten zu queren, werfen dessen Monde lange Schatten auf die Ringe.

Dunkle Materie festigt Zwerggalaxien

Aufnahme zeigt eine der Zwerggalaxien als kreisrunden, glatten Lichtfleck vor schwarzem Hintergrund

Europäische Astronomen haben neue Belege für die Annahme gefunden, dass leuchtende Galaxien auf einem Fundament aus Dunkler Materie entstehen. Inmitten eines großen Galaxienhaufens beobachteten die Forscher eine Reihe von Zwerggalaxien, denen die Turbulenzen in ihrer Umgebung nichts auszumachen scheinen.

Wo die Schwestern der Sonne stehen

Blick über den sichelförmig beleuchteten Erdhorizont auf die strahlende (überbelichtete) Sonne

Die Sonne entstand vermutlich in einem Sternhaufen, dessen Mitglieder nach und nach in alle Winde zerstreut wurden. Allerdings nicht allzu weit, lassen die Berechnungen eines niederländischen Astronomen vermuten. Viele Schwestersterne der Sonne dürften sich auch Jahrmilliarden nach der Trennung noch in der nächsten galaktischen Nachbarschaft aufhalten.

Tanz der Giganten

Grafik zeigt zwei gleißend helle Kugeln, umgeben von leuchtenden Gasstrudeln

Große Galaxien gehen vermutlich aus der Verschmelzung kleinerer Galaxien hervor. Einen starken Beleg für diese Theorie haben zwei amerikanische Astronomen möglicherweise gefunden. Eine ferne Galaxie scheint zwei gewaltige Schwarze Löcher, gewissermaßen zwei Galaxienkerne, zu beherbergen, die sich gegenseitig umkreisen.

Eisiger Zwerg mit warmer Hülle

Illustration zeigt eisig glitzernde Gebirgslandschaft, ein großer Mond und eine kleine, ferne Sonne am dunklen, leicht diesigen Himmel

An schönen Wintertagen legt sich mitunter warme Luft wie eine Käseglocke über Stadt und Land. Eine ähnliche Inversionswetterlage herrscht auf dem Pluto, bestätigen Messungen französischer und deutscher Astronomen. In der dünnen Atmosphäre des Zwergplaneten steigt die Temperatur mit der Höhe über der eisigen Oberfläche.

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