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Archiv für: April, 2009

Eisige Familienbande

Illustration zeigt einen eisigen Körper von der Form einer Honigmelone und zwei kleine runde Begleiter

Die kleinen Monde des Zwergplaneten Haumea sind aus einer großen Kollision am Rand des Sonnensystems hervorgegangen. Für diese Ansicht sprechen Beobachtungen zweier amerikanischer Astronomen mit dem Weltraumteleskop Hubble. Die beiden Möndchen bestehen demnach aus dem gleichen eisigen Material, das auch den Zwergplaneten bedeckt.

Kosmischer “Klumpen” verblüfft Astronomen

Grafik zeigt ein ovales Gebilde, bestehend aus dunkelblauen bis weißen Quadraten, vor schwarzem Hintergrund

Eine große Materieansammlung hat eine internationale Forschergruppe in der Kindheit des Universums entdeckt. Das Objekt vom Kaliber der Milchstraße bestand zu einer Zeit, als das All lediglich sechs Prozent seines heutigen Alters erreicht hatte. Um was es sich handelt, ist derzeit noch rätselhaft.

Leichtester Exoplanet entdeckt

Grafik zeigt kleinen Stern, daneben vier Planeten, der äußerste gerade noch in einem blauen Band gelegen

Die Entdeckung des bislang leichtesten Planeten eines anderen Sterns vermelden Genfer Astronomen. Gemeinsam mit Kollegen aus Frankreich und Portugal konnten sie einen Exoplaneten aufspüren, der kaum das Doppelte der Erdmasse besitzt.

Mehr organische Chemie im All

Foto: IRAM

Die Palette der kosmischen Chemie haben deutsche und amerikanische Astronomen um zwei “Farben” erweitern können. Bei ihren Beobachtungen mit einem Radioteleskop in Spanien konnten sie zwei relativ komplexe organische Moleküle erstmals im All nachweisen – das Ethylmethanoat und das n-Propylcyanid.

Kältester “Beinahe-Stern” entdeckt

Bild zeigt strahlenden Stern, in einigem Abstand davon ein schwacher Lichtpunkt

Den kühlsten Braunen Zwerg hat eine internationale Astronomengruppe in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Der “Beinahe-Stern” ist nur etwa 300 Grad Celsius warm und eines der kältesten Objekte, die jemals außerhalb des Sonnensystems beobachtet worden sind.

Wie Sterne Diamanten ausbrüten

Illustration zeigt gleißend hellen Stern, umgeben von einer gelblichen, nach außen hin allmählich dünner werdenden Gasscheibe

In der Umgebung einiger Sterne scheint es vor mikroskopisch kleinen Diamanten nur so zu wimmeln. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen haben Heidelberger Forscher gefunden. Die Miniatur-Edelsteine könnten regelrecht ausgebrütet werden, wenn Ruß in der heißen Umgebung eines Sterns mit Elektronen bombardiert wird.

Mehr Metall, mehr Planeten

Grafik zeigt goldenen Satelliten mit bläulichen Solarpaneelen vor Sternenhimmel, im Hintergrund eine Lichtkurve mit regelmäßigen Ausschlägen nach unten

Ob ein Stern von Planeten begleitet wird, hängt auch von den Bedingungen in seiner kosmischen Wiege ab. Für diese Ansicht sprechen Beobachtungen nord- und südamerikanischer Astronomen. Die von ihnen studierten Sterne dürften von Geburt an reichlich schwere Elemente enthalten haben.

Erdschein verrät Meere und Kontinente

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Außerirdische Astronomen können sich ein recht gutes Bild von der Erde machen, indem sie deren Helligkeitsschwankungen verfolgen. Das belegen Beobachtungen einer australischen Forscherin. Indem die Sonne mal vom Meer und mal vom Land reflektiert wird, ist der “Erdschein” auf der dunklen Seite des Mondes unterschiedlich hell.

Astronauten müssen mehr trainieren

Foto zeigt Astronautin mit schwebendem Haarschopf auf Laufband

Die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS müssen härter an sich arbeiten. Dieses Fazit ziehen amerikanische Forscher nach der Untersuchung von Besatzungsmitgliedern, die Monate in der Erdumlaufbahn verbracht hatten. Trotz eines umfangreichen Trainingsprogramms hatte sich deren Wadenmuskulatur stark zurückgebildet.

Exoplanet in alten Daten “wiederentdeckt”

Panoramablick über einen blauen Ringplaneten auf ein fernes Gestirn, daneben die bereinigte Hubbleaufnahme als heller Punkt nahe eines dunklen Flecks

Auch für Sterngucker kann es sich lohnen, mehrmals hinzusehen. So geschehen im Falle eines fernen Planeten, der erst kürzlich mit großen Teleskopen auf Hawaii erspäht worden war. Kanadische und amerikanische Astronomen haben entdeckt, dass das Weltraumteleskop Hubble diesen Planeten schon zehn Jahre zuvor abgelichtet hatte.

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