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Archiv für: Mai, 2009

Schlangenlinie verrät Planet

Grafik zeigt Planet mit Wolkenbändern neben einem, ähnlich großen, rötlichen Stern mit Protuberanzen

Eine neue Methode zum Aufspüren ferner Planeten trägt erste Früchte. Amerikanischen Astronomen ist es gelungen, einen Exoplanet anhand des Seitwärtspendelns zu erkennen, in das er sein Zentralgestirn versetzt. Als Folge bewegt sich der Stern in einer Art Schlangenlinie über den Nachthimmel.

Ferne Phasen

Grafik zeigt Exoplanet mit Wolkenbändern in verschiedenen Phasen vor Sternenhintergrund

Nicht nur der Mond, auch Venus und Merkur erscheinen irdischen Beobachtern mal mehr und mal weniger “voll”. Solche Phasen haben niederländische Astronomen erstmals bei einem Planeten eines anderen Sterns nachweisen können. Anhand von Satellitendaten konnten sie verfolgen, wie der Exoplanet regelmäßig zu- und wieder abnimmt.

Eine Wiege für Planeten

Kleiner, dunkelroter Fleck neben einem großen, weißglühend erscheinenden, schwarzer Hintergrund

Die Geburtsstätte künftiger Planeten haben Jenaer Astronomen bei einem Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Ihre Bebachtungen zeigen, dass der junge Stern von einer Scheibe aus Staub umgeben ist. Indem das Material förmlich verklumpt, könnte darin ein ganzes Planetensystem heranwachsen.

Klarere Standardkerzen

Korrelationsdiagramm mit 2 Wellenlängenachsen, farbig von blau nach rot markiert die Korrelation des Quotienten mit der Helligkeit

Französische und amerikanische Astronomen haben einen verblüffend einfachen Weg gefunden, die Helligkeit von Sternexplosionen zu ermitteln. Da diese Supernovae als kosmische “Standardkerzen” dienen, können Entfernungen im All auf diese Weise besonders genau bestimmt werden.

Unruhiger Stern backt Kristalle

Illustration zeigt Blick auf gleißenden Stern, umgeben von einer wolkigen Scheibe, Einschub zeigt grünliche Kristallkörnchen

Gelegentliche Strahlungsausbrüche tragen dazu bei, dass sich in der Umgebung eines jungen Sterns Kristallkörnchen bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen europäischer Forscher nahe. Indem der von ihnen studierte Stern regelrecht aufflackerte, tauchte in seinem Spektrum der optische Fingerabdruck von Silikatkristallen auf.

Weniger “Metall” im Sonnenfeuer

Aufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche mit hellen und dunklen Bereichen, Protuberanzen

Die Sonne weist eine andere Zusammensetzung auf als üblicherweise angenommen. Dieses Fazit ziehen Astrophysiker aus Deutschland, Belgien und Schweden nach dem Abschluss eines mehrjährigen Forschungsprogramms. Das Gestirn der Erde enthält demnach deutlich weniger schwere Elemente als bislang vermutet.

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