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Archiv für: Juni, 2009

Staubiges Gewitter auf dem Mars

Grafik zeigt dunklen Staubteufel mit einem hellen Glimmen nahe der rötlichen, felsigen Bodenoberfläche

Den ersten direkten Nachweis von Blitzen auf dem Mars vermelden amerikanische Physiker. Mit Hilfe eines Radioteleskops fingen sie Ausbrüche von Mikrowellen aus einer Region des Roten Planeten auf, die gerade von einem großen Staubsturm heimgesucht wurde. Dem Spektrum der Strahlung nach zu urteilen, wurde sie bei elektrischen Entladungen ausgesandt.

Ein Schwung Sternenstaub

Foto zeigt jungen Mann, der einen grau-braunen Stein in die Kamera hält

Die greifbare Substanz im Sonnensystem ist weniger alt als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legen Analysen nahe, die Zürcher Forscher gemeinsam mit Kollegen aus den USA, Australien und Deutschland durchgeführt haben. Staubkörnchen aus den Hüllen sterbender Sterne brauchten demnach nur wenige Millionen Jahre für ihre interstellare Reise bis in die Geburtswolke der Sonne.

Weniger Spielraum für ferne Erden

Aufnahme der schwefelgelben Io mit zahlreichen Vulkanen, Einsturzkratern, Lavaströmen

Die Grenzen für lebensfreundliche Welten sind enger gesteckt als bislang angenommen. Nicht nur muss ein Planet gerade so viel Strahlung von seinem Stern erhalten, dass es auf ihm flüssiges Wasser geben kann. Auch die Gezeitenkräfte müssen stimmen, glauben amerikanische Astronomen.

Chaotisches Treiben im Sonnensystem

Grafik zeigt die Erde, nur wenig weiter im Hintergrund der rote Mars

Das irdische Leben wird spätestens dann erlöschen, wenn sich die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht. Die Chancen, dass die Erde zu diesem Zeitpunkt noch existiert, stehen allerdings gut, haben zwei französische Forscher mit aufwändigen Computersimulationen ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten fünf Milliarden Jahren zu größeren Zwischenfällen im Sonnensystem kommt, liegt demnach bei kaum 1 Prozent.

Riesenstern Beteigeuze schrumpft

Foto zeigt älteren Mann, mit einem Gartenschlauch einen kreisrunden Spiegel abspritzend, der ihn um mehr als einen Kopf überragt

Einer der größten und hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde durchläuft einen rätselhaften Schrumpfungsprozess. Das haben amerikanische Astronomen im Rahmen langjähriger Beobachtungen ermittelt. Demnach hat der Durchmesser von Beteigeuze seit dem Jahr 1993 stetig abgenommen. Die Ursache ist noch unbekannt.

Schwebendes Sonnenteleskop

Blick auf die brodelnde Sonne mit großer Protuberanz

Das deutsche Sonnenteleskop Sunrise ist zu seiner ersten Mission gestartet. Nahe der nordschwedischen Stadt Kiruna wurde das insgesamt rund zwei Tonnen schwere Gerät an einem riesigen Ballon in die Höhe gehoben. Seine Reise in der dünnen Luft der Stratosphäre wird es westwärts über das Nordpolarmeer bis nach Kanada führen.

Einschlag ins Wasser

3D-Ansicht des Kraters mit lappigem 'Kranz', einigen Kanälen und kleineren, glatten Kratern

Meteoriteneinschläge auf dem Mars müssen keine staubtrockene Angelegenheit sein. Das belegt eine Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. Darauf zu sehen ist ein gut 20 Kilometer weiter Krater, bei dessen jäher Entstehung weicher, verflüssigter Untergrund regelrecht in die Umgebung schwappte.

Eine ganz normale Familie

Bild zeigt Ansammlung beige-, orangefarbener und bläulicher Flecken vor tiefschwarzem Hintergrund

Auch in höchst unwirtlichen Umgebungen müssen Sternhaufen nicht von ihrer typischen Entwicklung abweichen. Das zeigen Beobachtungen, die amerikanische und europäische Astronomen in Chile angestellt haben. Anders als bislang vermutet, weist ein junger Sternhaufen im Herzen der Milchstraße den vertrauten Mix aus vielen leichten und wenigen schweren Sternen auf.

Feuchtwarme Expresslieferung

Grafik zeigt 3D-Geländemodell mit einem markanten Krater, Straßen, Fluss, Siedlungen

Ein wahrer Meteoriten-Hagel vor rund vier Milliarden Jahren schuf nicht nur Krater auf Erde und Mars. Messungen englischer Geowissenschaftler bestätigen die Ansicht, dass mit den Meteoriten große Mengen von Wasser und Kohlendioxid in die Gashüllen der jungen Welten gelangten.

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