Staubiges Gewitter auf dem Mars

18. Juni 2009

Grafik zeigt dunklen Staubteufel mit einem hellen Glimmen nahe der rötlichen, felsigen Bodenoberfläche Den ersten direkten Nachweis von Blitzen auf dem Mars vermelden amerikanische Physiker. Mit Hilfe eines Radioteleskops fingen sie Ausbrüche von Mikrowellen aus einer Region des Roten Planeten auf, die gerade von einem großen Staubsturm heimgesucht wurde. Dem Spektrum der Strahlung nach zu urteilen, wurde sie bei elektrischen Entladungen ausgesandt. Lesen

Ein Schwung Sternenstaub

16. Juni 2009

Foto zeigt jungen Mann, der einen grau-braunen Stein in die Kamera hältDie greifbare Substanz im Sonnensystem ist weniger alt als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legen Analysen nahe, die Zürcher Forscher gemeinsam mit Kollegen aus den USA, Australien und Deutschland durchgeführt haben. Staubkörnchen aus den Hüllen sterbender Sterne brauchten demnach nur wenige Millionen Jahre für ihre interstellare Reise bis in die Geburtswolke der Sonne. Lesen

Weniger Spielraum für ferne Erden

12. Juni 2009

Aufnahme der schwefelgelben Io mit zahlreichen Vulkanen, Einsturzkratern, Lavaströmen Die Grenzen für lebensfreundliche Welten sind enger gesteckt als bislang angenommen. Nicht nur muss ein Planet gerade so viel Strahlung von seinem Stern erhalten, dass es auf ihm flüssiges Wasser geben kann. Auch die Gezeitenkräfte müssen stimmen, glauben amerikanische Astronomen. Lesen

Chaotisches Treiben im Sonnensystem

10. Juni 2009

Grafik zeigt die Erde, nur wenig weiter im Hintergrund der rote Mars Das irdische Leben wird spätestens dann erlöschen, wenn sich die Sonne zu einem Roten Riesen aufbläht. Die Chancen, dass die Erde zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch existiert, stehen gut, haben zwei französische Forscher mit aufwändigen Computersimulationen ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten fünf Milliarden Jahren zu größeren Zwischenfällen im Sonnensystem kommt, liegt demnach bei kaum 1 Prozent. Lesen

Riesenstern Beteigeuze schrumpft

9. Juni 2009

Foto zeigt älteren Mann, mit einem Gartenschlauch einen kreisrunden Spiegel abspritzend, der ihn um mehr als einen Kopf überragt Einer der größten und hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde durchläuft einen rätselhaften Schrumpfungsprozess. Das haben amerikanische Astronomen im Rahmen langjähriger Beobachtungen ermittelt. Demnach hat der Durchmesser von Beteigeuze seit dem Jahr 1993 stetig abgenommen. Die Ursache ist noch unbekannt. Lesen

Schwebendes Sonnenteleskop

8. Juni 2009

Blick auf die brodelnde Sonne mit großer Protuberanz Das deutsche Sonnenteleskop Sunrise ist zu seiner ersten Mission gestartet. Nahe der nordschwedischen Stadt Kiruna wurde das insgesamt rund zwei Tonnen schwere Gerät an einem riesigen Ballon in die Höhe gehoben. Seine Reise in der dünnen Luft der Stratosphäre wird es westwärts über das Nordpolarmeer bis nach Kanada führen. Lesen

Einschlag ins Wasser

5. Juni 2009

3D-Ansicht des Kraters mit lappigem 'Kranz', einigen Kanälen und kleineren, glatten Kratern Meteoriteneinschläge auf dem Mars müssen keine staubtrockene Angelegenheit sein. Das belegt eine Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. Darauf zu sehen ist ein gut 20 Kilometer weiter Krater, bei dessen jäher Entstehung weicher, verflüssigter Untergrund regelrecht in die Umgebung schwappte. Lesen

Eine ganz normale Familie

4. Juni 2009

Bild zeigt Ansammlung beige-, orangefarbener und bläulicher Flecken vor tiefschwarzem Hintergrund Auch in höchst unwirtlichen Umgebungen müssen Sternhaufen nicht von ihrer typischen Entwicklung abweichen. Das zeigen Beobachtungen, die amerikanische und europäische Astronomen in Chile angestellt haben. Anders als bislang vermutet, weist ein junger Sternhaufen im Herzen der Milchstraße den vertrauten Mix aus vielen leichten und wenigen schweren Sternen auf. Lesen

Feuchtwarme Expresslieferung

2. Juni 2009

Grafik zeigt 3D-Geländemodell mit einem markanten Krater, Straßen, Fluss, SiedlungenEin wahrer Meteoriten-Hagel vor rund vier Milliarden Jahren schuf nicht nur Krater auf Erde und Mars. Messungen englischer Geowissenschaftler bestätigen die Ansicht, dass mit den Meteoriten große Mengen von Wasser und Kohlendioxid in die Gashüllen der jungen Welten gelangten. Lesen

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