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Archiv für: Juli, 2009

Amateurastronomen finden Erbsen-Galaxien

Grünlicher, grobpixeliger Lichtfleck vor schwarzem Hintergrund

Ungeachtet immer größerer Teleskope kommt die Astronomie nicht ohne gute Beobachter aus. Das belegt die Entdeckung eines neuen Galaxientyps im Rahmen eines großangelegten Amateurprojekts. Von den Teilnehmern mit dem Spitznamen “Grüne Erbsen” belegt, handelt es sich um kompakte Galaxien mit erstaunlichen Eigenschaften. Unter anderem bilden sie in extrem rascher Folge neue Sterne.

Einschlag auf Jupiter

Falschfarben-Infrarotbild zeigt rötliche Gasstriemen auf einer Kugeloberfläche, dazwischen ein heller Fleck

Auf dem Planeten Jupiter ist am Wochenende ein kleinerer Himmelskörper eingeschlagen. Diesen Verdacht nähren Beobachtungen australischer und amerikanischer Astronomen. Ihre Aufnahmen zeigen einen neuen Fleck in der Südpolregion des Gasriesen, über dem sich ein Pilz warmen Gases erhebt.

Sonde erspäht Apollo-Landegestelle

SW-Bild zeigt leicht wellige Mondoberfläche mit Kratern, dazwischen ein Fleck mit umgekehrtem Relief und langem Schatten

Passend zum 40. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung hat eine Sonde hochauflösende Bilder der Apollo-Landestellen aufgenommen. Die Fotos des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) zeigen die auf dem Mond zurückgelassenen Abstiegsstufen der Landefähren – und in einem Fall sogar einen Trampelpfad zwischen der Fähre und einem großen Instrumentenmodul.

Neue Hinweise auf Venus-Kontinente

Illustration zeigt feuerspeienden Vulkan mit dichter Rauchwolke

Die Venus kann mit einigem Recht als höllische Schwester der Erde bezeichnet werden. Eine Karte der Südhalbkugel des Planeten legt den Schluss nahe, dass sich der Untergrund der dortigen Plateaux und Tiefebenen chemisch unterscheidet. Möglicherweise handelt es sich um einstige Kontinente und Meeresbecken.

Kosmische Exilanten mit Hofstaat

Grafik zeigt strahlende Spiralgalaxie, davon entfernt ein dichter Sternhaufen mit schwarzem Zentrum, beide durch eine dünne Gasschwade verbunden

Selbst Schwarze Löcher von Abermillionen Sonnenmassen sind nicht davor gefeit, aus dem Schoß ihrer Galaxie geschleudert zu werden. Solche rasenden Schwergewichte sollten sich relativ leicht erkennen lassen, hat ein amerikanisch-deutsches Forschertrio berechnet. Die mitgerissenen Sterne, die den Ausgestoßenen wie ein Schwarm zorniger Bienen umkreisen, sprechen demnach eine deutliche Sprache.

Periodisch gefräßige Sternhaufen

Aufnahme zeigt Kugelsternhaufen als gleißend helle, dichte Ansammlung von Lichtpunkten vor schwarzem Hintergrund

Anders als lange Zeit angenommen, können in großen Sternhaufen mehrere Wellen der Sternentstehung ablaufen. Den Grund dafür glauben Bonner Astronomen gefunden zu haben. Genügend Masse vorausgesetzt, können Sternhaufen nach dem “Verglühen” einer Sterngeneration erneut Gas anhäufen, aus dem eine weitere Sterngeneration entsteht.

Bandenspiel im Sonnensystem

Blick auf Tag-Nacht-Grenze des Mondes, Einschub zeigt Messungen des IBEX-Detektors als unterschiedlich helle blaue Balken

Die Sonne sendet laufend einen Strom elektrisch geladener Partikel aus. Amerikanischen Forschern ist nun erstmals der Nachweis gelungen, dass ein Teil dieses Sonnenwindes am Mond abprallt und dabei elektrisch neutralisiert wird.

Angehende Sonnensysteme im Doppelpack

Grafik zeigt die Konturen einer großen und einer kleineren Scheibe, ein Einschub zeigt zwei helle Flecken, der eine von einem dunklen Hof umgeben

Sterne mit Planeten sind keine Ausnahmeerscheinung im All, bestätigen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Im Orionnebel, einer immensen Gaswolke in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne, konnten sie ein Doppelsternsystem nachweisen, in dem beide Sterne den Stoff für künftige Planeten haben.

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