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Archiv für: August, 2009

Astronomen erklären Bratpfanne im All

Rötliches Falschfarbenbild zeigt nebelhafte Umrisse einer Bratpfanne, Einschub das Ende des Stiels

Ob Pferdeköpfe, Katzenaugen oder verschachtelte Rechtecke – Objekte im All haben mitunter seltsam vertraute Formen. Den Fall einer kosmischen Bratpfanne glauben australische und amerikanische Forscher nun klären zu können. Bei dem Gebilde handelt es sich um eine kugelförmige Schale aus Gas, aus der eine rasende Sternenleiche herausschießt.

Astronomen finden “unmöglichen” Planeten

Illustration zeigt Planet mit Wolkenbändern nahe vor Gestirn mit turbulenter Oberfläche

Einen Planeten, den es eigentlich nicht mehr geben dürfte, hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. Der Gasriese zieht in derart geringem Abstand um sein Zentralgestirn, dass ihn die Gezeitenkräfte längst zum “Absturz” gebracht haben sollten.

Abwechslungsreiche Sternentstehung

Zwei Falschfarbenaufnahmen von Spiralgalaxien, unterschiedlich stark im Ultravioletten bzw. Roten strahlend

Im Kosmos werden viel mehr leichte Sterne geboren als schwere. Anders als meist angenommen, ist das Zahlenverhältnis jedoch nicht in allen Regionen des Alls gleich, lassen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe vermuten. Demnach variiert das Zahlenverhältnis, wenn man nur genau hinschaut.

Außerirdische Aminosäuren

Grafik zeigt Sonde als goldenen Würfel mit bläulichen Solarpaneelen, im Hintergrund Komet als weiße Kugel mit gleißend hellem Schweif

Vor drei Jahren hatte eine Raumsonde Proben von Kometenstaub zur Erde gebracht. Die darin entdeckten Aminosäuren gehen nicht auf irdische Verunreinigungen zurück, haben amerikanische Chemiker nun zeigen können. Gemessen an ihren chemischen Bausteinen, müssen die organischen Verbindungen im All entstanden sein.

Astronomen finden “Supernebel”

Bild zeigt Ausschnitt der Kleinen Magellanschen Wolke, Wolkenstrudel, hell glimmende Punkte, Einschub mit Radiokarte

Kleine Sterne erzeugen am Ende ihres Lebens häufig eine prächtige Gasblase, während große Exemplare noch einmal als Supernova erstrahlen. Und auch mittelschwere Sterne vergehen nicht sang- und klanglos, vermuten australische und amerikanische Astronomen. In Nachbargalaxien der Milchstraße fanden sie gleich fünfzehn, ungewöhnlich intensiv strahlende Planetarische Nebel.

Gasriese im Gegenverkehr

Grafik zeigt im Vordergrund gelb-roten Stern mit brodelnder Oberfläche, im Hintergrund zwei rosig-hautfarbene Gasriesen mit Wolkenbändern

Den ersten planetarischen “Geisterfahrer” haben europäische und amerikanische Astronomen identifiziert. Der Sonderling umkreist sein Zentralgestirn entgegen der Richtung, in der sich dieses um die eigenen Achse dreht. Der Grund für die ungewöhnliche Umlaufbahn dürfte eine allzu enge Begegnung mit einem Vetter sein.

Planetarischer Crash

Grafik zeigt feurigen Zusammenprall zweier Gesteinsplaneten

Die Spuren einer gewaltigen Kollision im All haben amerikanische und britische Astronomen gefunden. Bei einem jungen Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne fanden sie große Mengen aufgeschmolzenen und verdampften Gesteins, die wahrscheinlich auf den Zusammenstoß zweier angehender Planeten zurückgehen.

Frühe Schwarze Löcher auf Diät

Grafik zeigt bläulich glimmende Gasschwaden in schwarzer Leere, darin ein hell leuchtender Punkt

Die ersten Schwarzen Löcher im Universum dürften zu strenger Diät verurteilt gewesen sein. Diesen Schluss legen umfangreiche Computersimulationen amerikanischer Astrophysiker nahe. Nachdem ihre extrem massereichen Vorläufersterne praktisch alles Gas aus der Umgebung gefegt hatten, gab es für die dunklen Sternleichen wohl kaum noch Materie aufzulesen.

Asteroid entpuppt sich als “Dreigestirn”

Grobkörnige Grafik zeigt rundliche Sichel, darüber und darunter zwei helle Flecken, mit Pfeilen markiert

Eine seltene Entdeckung ist amerikanischen Forschern geglückt, als sie den Vorbeiflug eines Asteroiden an der Erde verfolgten. Ihre Radarbeobachtungen ergaben, dass der Gesteinsbrocken von zwei kleinen Begleitern umkreist wird.

Rätselhaftes Mars-Methan

Grafik zeigt Blick auf den dunklen Mars, regional erhöhte Methankonzentrationen als rötliche Flecken inmitten grüner und blauer Konturen

Trotz aller Bemühungen gibt der Mars weiterhin Rätsel auf. Das demonstrieren Modellrechnungen zweier französischer Forscher. Große Fahnen von Methangas, wie sie über dem roten Planeten beobachtet worden sind, lassen sich auf Basis derzeitigen Wissens demnach kaum erklären.

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