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Archiv für: Februar, 2010

Exoplanet wird ausgesaugt

Illustration zeigt Planet mit Wolkenbändern nahe vor Gestirn mit turbulenter Oberfläche

Ein kürzlich entdeckter Exoplanet wird von seinem Stern allmählich ausgesaugt, vermuten chinesische und amerikanische Astronomen. Ihren Berechnungen zufolge, wird der Planet von Gezeitenkräften so stark durchgeknetet, dass sich seine Atmosphäre bis zu jenem Punkt ausdehnt, an dem sie in den Griff des Sterns gerät.

Der Galaxis’ reiche Beute

Aufnahme eines Kugelsternhaufens als dichtem Schwarm von Sternen

Etwa jeder vierte Kugelsternhaufen in der Milchstraße gehörte ursprünglich zu einer anderen Galaxie. Zu diesem Schluss kommt ein australisch-kanadisches Astronomenduo nach der Analyse einer eigens angelegten Datenbank. Gemessen an ihrer Zusammensetzung, sind demnach viele der dichten Sternschwärme Überreste kleinerer Galaxien, die sich die Milchstraße im Laufe der Zeit einverleibt hat.

Jüngster Exoplanet entdeckt

Grafik zeigt pastellfarbenen Planet mit Wolkenbändern dicht über einem gelbroten, brodelnden Stern mit großer Protuberanz

Eher zufällig haben spanische und englische Astronominnen den jüngsten Planeten eines fernen Sterns entdeckt. Bei der Analyse des Sternenlichts fanden sie regelmäßige Schwankungen, die auf einen massereichen Begleiter auf einer sehr engen Umlaufbahn zurückgehen dürften.

Quasar blitzt durch Galaxie

Bild zeigt Andromedagalaxie als große, flache, leuchtende Scheibe, zwei Vergrößerungen gehen zu einem Lichtpunkt inmitten anderer Lichtpunkte über

Am Nachthimmel gehört nicht immer zusammen, was nahe beieinander steht. So geschehen im Falle eines Strahlungsausbruchs, der sich scheinbar in einer Nachbargalaxie der Milchstraße ereignet hatte. Deutsche Astronomen haben ermittelt, dass der Ursprung der Strahlung tatsächlich einige Tausend Mal weiter entfernt lag. Vermutlich handelte es sich um einen massereichen Stern, der im Zentrum einer Hintergrundgalaxie förmlich zerrissen wurde.

Neue Karte der galaktischen Nachbarschaft

Grafik zeigt dunkle Flecken, ein helles, ausgefranst wirkendes Zentrum umgebend

Der Raum zwischen den Sternen ist nicht völlig leer, sondern von einem mehr oder weniger dichten Gas erfüllt. Die bislang genaueste Karte dieses interstellaren Materials haben amerikanische und französische Forscher erstellt. Berechnet auf Basis mehrerer Hundert Einzelbeobachtungen, zeigt sie die galaktische Umgebung der Sonne als 500 Lichtjahre große Blase dünnen Gases, die von einem Ringwall aus dichterem, kühlen Gas umgeben ist.

Neue Karte zeigt gescheckten Pluto

Blick auf den Pluto als bunt gescheckte Kugel vor schwarzem Hintergrund

Passend zum Geburtstag des Pluto-Entdeckers Clyde Tombaugh, haben amerikanische Astronomen die bislang detailreichste Karte des fernen Zwergplaneten veröffentlicht. Das Produkt jahrelanger Rechenarbeit zeigt Pluto als weiß, orange und dunkelbraun gescheckte Welt. Deren Oberfläche erfährt, ungeachtet der großen Entfernung von der Sonne, deutliche jahreszeitliche Veränderungen.

Galaktische Kern-Fusion

Kombination aus Röntgen- und optischen Aufnahmen zeigt zwei gleißend helle, bläuliche Flecken, von ihnen ausgehend zwei lange bogenförmige Filamente

Im Universum sollte es einst relativ häufig zu Verschmelzungen von Galaxien gekommen sein. Ein erstes umfassendes Bild einer solchen Fusion liefern nun Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Die hellen Kerne des von ihnen studierten Galaxienpaars umkreisen sich im Abstand von weniger als einem Milchstraßendurchmesser, während die zugehörigen Galaxien von langen Gasströmen gezeichnet sind.

“Komet” ist mögliches Kollisionsprodukt

Bild zeigt kleinen hellen Punkt, in einigem Abstand gefolgt von einer kreuzförmigen Struktur, die zu einer langen Wolke verschmiert ist

Einen sonderbaren “Kometen” haben amerikanische Astronomen im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter entdeckt. Das kleine Objekt zieht eine kreuzförmige Struktur aus relativ grobem Material hinter sich her. Möglicherweise handelt es sich um ein Überbleibsel aus dem Zusammenstoß zweier Asteroiden.

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