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Archiv für: Juli, 2010

Sonnensegler lenkt mit Licht

Grafik zeigt Raumsonde mit kleinem runden Rumpf und vier langen Auslegern, die eine große Membran mit bläulichen und goldenen Kacheln aufspannen, im Hintergrund die Erde

Raumfahrzeuge können sich vom Sonnenlicht nicht nur anschieben lassen, sondern auch damit steuern. Wie das funktioniert, hat der japanische Sonnensegler Ikaros erstmals demonstriert. Indem eine Hälfte des großen Sonnensegels zeitweise verdunkelt wurde, veränderte die Sonde stetig ihre Lage im Raum.

Verjüngungskur für rasenden Stern

Grafik zeigt glimmende Kugel, die aus einer Spiralgalaxie herausschießt und dabei immer größer und blauer wird

Neues Licht auf die Herkunft eines rasenden Sterns werfen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Der Schnellläufer rast mit rund 2,6 Millionen Kilometern pro Stunde durch das All – offenbar als Folge einer engen Begegnung mit dem Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße.

Sterngiganten sprengen Theorie

Grafik zeigt flirrende rote, gelbe, hellblaue und dunkelblaue Kugeln wachsender Größe

Sterne können sehr viel massereicher sein als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Studium zweier Sternhaufen. Einige der darin befindlichen Schwergewichte müssen bei ihrer Entstehung mehr als 300 Sonnenmassen aufgewiesen haben – das Doppelte des bislang als Obergrenze geltenden Wertes.

Sonde lotet Titan-See aus

Hakenförmiger See als schwarze Fläche, eingefasst von Bergen und flachem Terrain, einige farbige Tiefenprofile in Ufernähe

Einen See auf einem anderen Himmelskörper hat eine internationale Forschergruppe erstmals ausgelotet. Anhand von Radarmessungen der Sonde Cassini konnten die Forscher einige Meter tief in den Ontario Lacus schauen, den größten See auf dem Saturnmond Titan.

Erfolgreiche Planetenjagd mit der Stoppuhr

Teleskopaufnahme zeigt weiße, rot umrandete Kreisfläche zwischen kleineren, schwarzer Hintergrund, Pfeil beschriftet 'WASP-3'

Einen neuen Planeten eines fernen Sterns haben deutsche, polnische und bulgarische Astronomen aufgespürt. Die Forscher nutzten dazu minimale Schwankungen im Umlauf eines bereits bekannten Planeten bei dem Stern. Der Neuling besitzt eine Masse von ungefähr 15 Erden und ist damit vergleichsweise leichtgewichtig – ein Beleg für die große Empfindlichkeit der Methode.

Himmlischer Dreiklang

Grafik zeigt im Vordergrund einen Ringplaneten, über dessen Horizont eine kleine orangefarbene Sonne leuchtet, davor zwei kleinere Planeten

Einen Dreiklang der planetarischen Art haben amerikanische Forscher entdeckt. Bei einem Stern in der Nachbarschaft der Sonne fanden sie einen neuen Planeten, der für einen Umlauf um das Gestirn doppelt so lang benötigt wie der nächstinnere Planet. Dieser benötigt wiederum doppelt so lang wie sein nächstinnerer Nachbar. Als Folge stehen die drei Planeten regelmäßig auf einer Linie aufgereiht.

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