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Archiv für: August, 2010

Exoplaneten: Fünf auf einen Streich

Grafik zeigt fernen gleißenden Stern, davor und dicht daneben sechs dunkle bzw. bläuliche Lichtflecken, Horizont eines wolkenbedeckten siebten Planeten

Auf das bislang üppigste Planetensystem eines anderen Sterns sind europäische Astronomen gestoßen. Das ferne System besteht aus mindestens fünf Planeten vom Kaliber des Neptun. Alle umkreisen ihren Stern in einem Abstand, der nicht größer ist als der Radius der Marsbahn im heimischen Sonnensystem.

Spät schrumpfender Mond

Sondenaufnahme zeigt jähe Terrainstufe samt Schattenwurf mit leicht gewundenem Verlauf, viele kleinere Krater, Größenmaßstab

Der Mond der Erde hat noch lange die Folgen seiner hitzigen Entstehung verspürt. Entsprechende Hinweise haben amerikanische und deutsche Planetenforscher gefunden. Auf den hochauflösenden Aufnahmen einer Mondsonde entdeckten sie relativ junge Verwerfungen, die sehr wahrscheinlich auf ein spätes Zusammenziehen des Mondes zurückgehen.

Heimische Beschleuniger

Grafik zeigt intensive Strahlungsquelle als gelb-weißen Fleck vor dunkelblauem, diffusen Hintergrund, Beschriftung und Pfeil

Auf die Erdatmosphäre prasseln fortwährend Partikel aus den Tiefen des Alls ein. Die energiereichsten dieser Teilchen stammen aber nicht unbedingt aus anderen Galaxien, vermuten amerikanische und japanische Physiker. Ihrer Analyse zufolge, dürften die kosmischen Geschosse auch auf Sternexplosionen in der Milchstraße selbst zurückgehen.

Knochentrockener Mond

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Seit seiner gewaltsamen Entstehung hat der Mond niemals größere Mengen von Wasser enthalten. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach der Analyse von Staub- und Gesteinsproben, die die Apollo-Astronauten zur Erde gebracht hatten. Demnach scheint das Mondmaterial einen großen Teil des anfänglich enthaltenen Chlors verloren zu haben – eines ausgesprochen “wasserliebenden” Elements.

Saturns leuchtender Puls

2 Bilder zeigen hellen, leicht zerfransten Ring auf blauem Untergrund und Seitenansicht des Saturn mit kaum erkennbaren Ringen, weißen Flecken um den Nordpol

Anders als ihre irdischen Pendants, legen die Polarlichter auf dem Saturn ein verblüffend regelmäßiges Verhalten an den Tag. Das haben europäische und amerikanische Astronomen entdeckt. Die Polarlichter des Ringplaneten werden demnach ungefähr im Rhythmus eines Saturntages um den Faktor 3 heller und dunkler.

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