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Archiv für: Dezember, 2010

Komet erwacht zu neuem Leben

Schwarzweiß-Bild zeigt hellen Lichtfleck mit zwei sichelförmigen diffusen Schweifen

Erstaunliche Aktivität legt ein großer Gesteinsbrocken im Asteroidengürtel neuerdings an den Tag. Amerikanische Astronomen haben entdeckt, dass das Objekt schlagartig heller geworden ist und einen regelrechten Schweif bekommen hat. Möglicherweise handelt es sich bei dem vermeintlichen Asteroiden tatsächlich um einen Kometen, der zu neuem Leben erwacht ist.

Sterne: Stattliche Einzelgänger

SW-Bild zeigt hellen Stern als großen Lichtfleck, eingekreist und umgeben von vielen kleineren Flecken, vor grauem Hintergrund

Große Sterne können sich beinahe überall im Kosmos bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen nahe, die eine amerikanische Astronomengruppe mit dem Weltraumteleskop Hubble angestellt hat. Mehrere massereiche Sterne stehen demnach völlig allein im All und sind nicht etwa Teil eines mehr oder weniger großen Sternhaufens.

Schwarze Löcher: Sporadisch hyperaktiv

Zwei Bilder zeigen Blick in Galaxienhaufen mit blau glimmendem Haufengas und Portraitaufnahme einer einzelnen Galaxie

In vielen Galaxien schlummert ein enormes Schwarzes Loch, das gelegentlich große Energiemengen freisetzt. Wie häufig solche aktiven Phasen sind, hat eine US-Forscherin im Rahmen einer großangelegten Beobachtungskampagne ermittelt. Von rund 100.000 studierten Galaxien sendet demnach gut jede hundertste die verräterische Strahlung aus.

Möglicher Eisvulkan auf Titan entdeckt

3D-Ansicht zeigt in Blau- und Grüntönen höhencodierte Ansicht mehrerer tiefer Krater und flankierender Gipfel

Auf dem Saturnmond Titan gibt es möglicherweise Vulkane, in denen Eis statt geschmolzenem Gestein an die Oberfläche steigt. Den bislang besten Kandidaten für einen solchen Eisvulkan haben amerikanische Forscher mithilfe der Saturnsonde Cassini ausgemacht. Ihre Bilder zeigen eine Gruppe tiefer Krater, die von kilometerhohen Gipfeln flankiert wird.

Voyager 1 an der Grenze des Sonnensystems

Grafik zeigt in goldene Folie verpackte Raumsonde mit großer weißer Antennenschüssel und langem Ausleger

Mehr als 33 Jahre nach ihrem Start steht die Raumsonde Voyager 1 an der Grenze des Sonnensystems. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und griechische Forscher auf einer Fachtagung in San Francisco. In gut 17 Milliarden Kilometern Entfernung von der Sonne hat die Sonde demnach eine Zone erreicht, in der sich der Sonnenwind und der “Fahrtwind” des Sonnensystems im interstellaren Medium gerade die Waage halten.

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