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Archiv für: August, 2011

Alter Stern trotzt Theorie

Bild zeigt einige Sterne als weiße Lichtflecken auf schwarzem Hintergrund, einer davon mit einem grünen Pfeil markiert

Europäische Astronomen haben einen Stern identifiziert, den es nach derzeitigem Verständnis nicht geben dürfte. Das Objekt im Sternbild Löwe besitzt weniger als vier Fünftel der Sonnenmasse und enthält wenig Kohlenstoff und andere schwere chemische Elemente, dass er sich gar nicht erst hätte bilden dürfen.

Astronomen finden stotternde Galaxie

Bild zeigt dunkelblau-violette Flecken beiderseits einen winzigen hellen Punkts, schwarzer Hintergrund mit einzelnen Sternen

Nicht nur altersschwache Motoren können ins Stottern geraten, demonstriert eine höchst ungewöhnliche Galaxie. Eine internationale Astronomengruppe hat entdeckt, dass die Spiralgalaxie binnen kurzer Zeit drei Mal begonnen hat, einen Strom beinahe lichtschneller Teilchen ins All zu schicken – nur um ihre Aktivität wenig später wieder einzustellen.

Lauwarme Beinahe-Sterne

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Die Entdeckung der kühlsten sternähnlichen Objekte vermelden amerikanische Astronomen. Mithilfe eines hochempfindlichen Weltraumteleskops konnten sie die Wärmestrahlung von sieben Braunen Zwergen nachweisen, die es teils nicht einmal auf die Siedetemperatur von Wasser bringen. Einer schafft gerade eben Raumtemperatur.

Ein Planet als Lichtfalle

Grafik zeigt schwarzen Planeten mit rotglühenden Wolkenbändern vor gelber, brodelnder Sonne

Eine nahezu perfekte Lichtfalle hat ein englisch-amerikanisches Forscherduo entdeckt. Ein Planet im Sternbild des Drachen schluckt demnach mehr als 99 Prozent des einfallenden Lichts. Als Resultat ist seine Tagseite kaum von seiner Nachtseite zu unterscheiden.

Alte Sterne erzeugen Fullerene

Grafik zeigt Modelle flocken- und kugelförmiger Moleküle vor einem kreisrunden, farbenprächtigen Nebel

Wenn sich alternde Sterne ein letztes Mal aufplustern, kann in ihrer Umgebung ein wahrer Zoo von Molekülen entstehen. Diesen Schluss legen Beobachtungen europäischer und amerikanischer Astrophysiker nahe. In zwei Nachbargalaxien der Milchstraße konnten sie in den Nebelschleiern um ausgebrannte Sterne Kohlenstoffmoleküle nachweisen, deren Form unwillkürlich an Fußbälle und Honigmelonen denken lässt.

Absturz eines kleineren Mondes

Grafik zeigt bläuliche Kugel, auf der eine zähflüssig wirkende kleinere Kugel einschlägt, gelbes Material wie einen flüssigen Kranz aufwerfend

Die Erde hat in der Vergangenheit vielleicht mehr als einen Mond besessen. Diese Möglichkeit eröffnen Computersimulationen zweier schweizerischer und amerikanischer Astronomen. Bei den Gebirgen auf der erdabgewandten Seite des Mondes könnte es sich demnach um die Reste eines kleinen Mondes handeln, der auf sein größeres Geschwister stürzte.

Einschläge ohne Rhythmus

Luftaufnahme eines beinahe kreisrunden, schüsselförmigen Kraters in flachem, graubraunem Terrain

Im Lauf der Erdgeschichte ist es immer wieder zu katastrophalen Einschlägen kosmischer Gesteinsbrocken gekommen. Diese Ereignisse folgen jedoch keinem festen Rhythmus, hat ein Heidelberger Astronom ermittelt. Im Widerspruch zu früheren Studien liefert seine Analyse keine Hinweise auf ein regelmäßiges Auf und Ab der Einschlagrate.

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