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Themenarchiv für: Astrobiologie

Feuchtwarme Expresslieferung

Grafik zeigt 3D-Geländemodell mit einem markanten Krater, Straßen, Fluss, Siedlungen

Ein wahrer Meteoriten-Hagel vor rund vier Milliarden Jahren schuf nicht nur Krater auf Erde und Mars. Messungen englischer Geowissenschaftler bestätigen die Ansicht, dass mit den Meteoriten große Mengen von Wasser und Kohlendioxid in die Gashüllen der jungen Welten gelangten.

Mehr organische Chemie im All

Foto: IRAM

Die Palette der kosmischen Chemie haben deutsche und amerikanische Astronomen um zwei “Farben” erweitern können. Bei ihren Beobachtungen mit einem Radioteleskop in Spanien konnten sie zwei relativ komplexe organische Moleküle erstmals im All nachweisen – das Ethylmethanoat und das n-Propylcyanid.

Erdschein verrät Meere und Kontinente

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Außerirdische Astronomen können sich ein recht gutes Bild von der Erde machen, indem sie deren Helligkeitsschwankungen verfolgen. Das belegen Beobachtungen einer australischen Forscherin. Indem die Sonne mal vom Meer und mal vom Land reflektiert wird, ist der “Erdschein” auf der dunklen Seite des Mondes unterschiedlich hell.

Wasser für künftige Planeten

Grafik zeigt weiten, staubigen Wirbel, darin eingebettet bläuliche Kristalle, um einen hell strahlenden Stern

Ein immenses Wasserreservoir glauben japanische Astronomen bei einem galaktischen Nachbarn der Sonne entdeckt zu haben. Ihre Beobachtungen lassen vermuten, dass die den Stern umkreisenden Staubpartikel mit Wassereis überzogen sind.

Süßes in der Planetenwiege

Modell des Moleküls

Schon bevor sich in einem Planetensystem Leben entwickeln kann, sind dort typische biochemische Verbindungen vorhanden. Diese Ansicht bestätigen Beobachtungen europäischer Astronominnen. In einer jungen Sternentstehungsregion der Milchstraße konnten sie den einfachsten Vertreter der Kohlenhydrate nachweisen.

Schnee über dem Mars

Lidar-Diagramm zeigt unterschiedlich intensive Lichtechos über dem Mars, deren Höhe sich mit der Zeit verändert

Auch in den nördlichen Gefilden des Mars geht der Sommer zu Ende. Der Landeroboter Phoenix hat erstmals Schnee registriert, der aus Wolken in einigen Kilometern Höhe über dem roten Planeten fällt. Allerdings schaffen es die Flocken noch nicht bis zum Boden, sondern lösen sich zuvor auf.

Naphthalin zwischen den Sternen

Collage zeigt Teleskop auf einem Berggipfel, das Sternbild Perseus, die beobachtete Region als hellen Nebel vor Sternenhintergrund, Modelle des Naphthalinmoleküls und das Spektrum

Auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen im All können typische organische Moleküle entstehen. Diese Tatsache unterstreichen Beobachtungen europäischer und amerikanischer Astronomen. Unter Einsatz mehrerer Teleskope konnten sie erstmals den optischen Fingerabdruck des Kohlenwasserstoffs Naphthalin im Raum zwischen den Sternen nachweisen.

Schlechte Chancen für Intelligenz

Die Chancen für intelligentes Leben im All stehen schlechter als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legen Modellrechnungen eines englischen Wissenschaftlers nahe. Demnach dürfte die Entwicklung vernunftbegabter Organismen häufig daran scheitern, dass die lebensfreundliche Zeitspanne auf einem Planeten begrenzt ist.

Aminosäure-Verwandter im All

Foto: IRAM

Noch bevor sich ein Planet gebildet hat, kann es in seiner Umgebung ein vielfältiges “Gebräu” von Kohlenstoffverbindungen geben. Diese Ansicht bekräftigen neue Beobachtungen Bonner und Kölner Forscher. In einer Gaswolke nahe des Milchstraßenzentrums konnten sie den Fingerabdruck einer Verbindung nachweisen, die Ähnlichkeit mit der einfachsten Aminosäure Glycin aufweist.

Nahe Exoplaneten wahrscheinlich

Einer der sonnennächsten Sterne dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit lebensfreundliche Planeten beherbergen. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Astronomin nach Computersimulationen der Planetenbildung um Alpha Centauri B. Bei gut 40 Prozent der im Modell entstandenen Planeten handelte es sich um Welten vom Kaliber der Erde mit “lebensfreundlichen” Bedingungen.

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