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Themenarchiv für: Exoplaneten

Planeten scheibenweise

Illustration zeigt 2 rötliche bzw. bläuliche Planeten mit Wolkenbändern vor ihrer gelben Sonne, einer teils abschattend

Was die Bahnen ihrer Planeten betrifft, scheint die Sonne den Normalfall im All widerzuspiegeln. Das lässt eine Analyse portugiesischer und schweizerischer Astronomen vermuten. Die Resultate unterschiedlicher Suchprogramme lassen sich am besten zur Deckung bringen, wenn Planeten auch andernorts in einer gemeinsamen Ebene um ihr Zentralgestirn kreisen.

Uraltes Planetensystem entdeckt

Illustration zeigt gelbes Gestirn mit brodelnder Oberfläche, im Vordergrund ein bräunlicher Gesteinsplanet und ein beigefarbener Gasplanet mit Wolkenbändern

Die Entdeckung eines selbst nach kosmischen Maßstäben uralten Planetensystems ist deutschen und amerikanischen Astronomen geglückt. Die von ihnen gefundenen Planeten kreisen um einen Stern, der vor fast 13 Milliarden Jahren entstanden sein dürfte – weniger als 1 Milliarde Jahre nach der Entstehung des Universums.

Exoplaneten vom Format der Erde

Grafik zeigt Kepler-20e als rötliche, ausgedörrte Welt und die Erde

Ein sonnenähnlicher Stern im Sternbild des Schwans wird sehr wahrscheinlich von dem ersten bekannten Planeten umkreist, der kleiner ist als die Erde. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und europäische Astronomen im Magazin „Nature“. Bei der kompakten Welt könnte es sich um einen erdähnlichen Gesteinsplaneten handeln. Für Leben dürfte seine Oberfläche mit einer Temperatur von mehreren Hundert Grad Celsius jedoch zu heiß sein.

Aufgedrehter Stern versengt seinen Planeten

Grafik zeigt Gasplanet mit Wolkenbändern mit einer Art Kometenschweif aus blauem Gas, dicht vor gelbem brodelnden Stern

Planeten können ihrem Stern näher kommen, als gut für sie ist. Diesen Schluss legen Beobachtungen Hamburger Astronomen nahe. Ein unruhiger Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne gibt demnach intensive Strahlung ab, die an der Substanz seines Gasplaneten nagt.

Ein Schwung Exoplaneten

Grafik zeigt Sichel eines wolkenverhangenen bläulichen Planeten, vor einer fernen gelben Sonne

Die Entdeckung von mehr als 50 Planeten ferner Sterne vermelden europäische Astronomen. Unter den neuen Exoplaneten sind 16 sogenannte Super-Erden, die höchstens das Zehnfache der Erdmasse aufweisen. Eine dieser Welten bringt es auf weniger als vier Erdmassen und kreist in einer Entfernung um ihr Zentralgestirn, in der es noch flüssiges Wasser an ihrer Oberfläche geben könnte.

Ein Planet als Lichtfalle

Grafik zeigt schwarzen Planeten mit rotglühenden Wolkenbändern vor gelber, brodelnder Sonne

Eine nahezu perfekte Lichtfalle hat ein englisch-amerikanisches Forscherduo entdeckt. Ein Planet im Sternbild des Drachen schluckt demnach mehr als 99 Prozent des einfallenden Lichts. Als Resultat ist seine Tagseite kaum von seiner Nachtseite zu unterscheiden.

Zehn neue Exoplaneten

Grafik zeigt bläulichen Gasriesen mit weißen Wolkenbändern, über dessen Horizont eine blendend weiße Sonne aufgeht

Planeten ferner Sterne sind nicht nur zahlreich, sie sind auch sehr vielfältig. Neue Belege für diese Ansicht liefern die jüngsten Entdeckungen des europäisch-brasilianischen Weltraumteleskops Corot. Dabei handelt es sich um gleich zehn extrasolare Planeten, die sich in Eigenschaften wie Masse, Dichte und Alter stark unterscheiden.

Viele einsame Planeten

Grafik zeigt dunklen Gasriesen vor sternbesetztem Hintergrund

In der Milchstraße wimmelt es von Planeten, die nicht um einen Stern kreisen. Für diese Ansicht sprechen Beobachtungen zweier internationaler Forschergruppen. Auf zehn Sterne könnten demnach etwa vierzehn Objekte vom Kaliber des Jupiter kommen, die ungebunden durch die Tiefen des Raums ziehen.

Portrait einer Supererde

Grafik zeigt Sonne und praktisch identischen 55 Cancri als gelbe Kugeln, davor als schwarze Flecken Erde und Jupiter bzw. 55 Cancri e

Ähnlichkeit mit einer glühenden Kanonenkugel dürfte ein Planet bei einem Nachbarstern der Sonne aufweisen. Amerikanische und kanadische Forscher haben ermittelt, dass das rasende Objekt gut 700 Prozent mehr Masse besitzt als die Erde, aber nur etwa 60 Prozent größer ist. Seine Dichte liegt daher deutlich über der von Eisen.

Ungemütliche Zwergsterne

Grafik zeigt dunkle Scheibe eines Planeten vor einem nahen, dunkelroten Stern mit Protuberanzen

Wer nach lebensfreundlichen Welten im All sucht, darf sich nicht allein nach dem Wasser richten. Das belegt eine Studie, die ein Potsdamer Forscher gemeinsam mit Kollegen in Frankreich und den Vereinigten Staaten erstellt hat. Auch die Gezeitenkräfte mit ihrem vielfältigen Einfluss auf einen Planeten müssen stimmen.

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