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Themenarchiv für: Exoplaneten

Stern mit sechs Planeten entdeckt

Grafik zeigt Kepler-Satellit, an ein schräg angesägtes Rohr erinnernd, in gold schimmernde Folie gehüllt, vor sternbesetztem Himmel

Gleich sechs Planeten haben amerikanische und dänische Astronomen bei einem fernen Stern entdeckt. Das planetarische Sextett erinnert in einigen Aspekten an das heimische Sonnensystem, in anderen erscheint es fremdartig. Die kleinste der neu entdeckten Welten besitzt nur gut doppelt so viel Masse wie die Erde und dürfte überwiegend aus Wasser und Gas bestehen.

Planeten auf der schiefen Bahn

Zeichnung zeigt Stern mit Protuberanzen und einen kleinen Planeten auf einer engen, beinahe polnahen Bahn, Pfeile zeigen die Bewegungsrichtung

In manchen Planetensystemen geht es weniger aufgeräumt zu als im heimischen Sonnensystem, zeigen Beobachtungen japanischer und amerikanischer Astronomen. Die beiden von ihnen studierten Exoplaneten umkreisen ihre Zentralgestirne auf stark geneigten Bahnen.

Kleinster Exoplanet nachgewiesen

Illustration zeigt Blick über den Horizont einer rotbraun gesprenkelten Welt ohne Atmosphäre auf eine nahe Sonne

Die Entdeckung des bislang kompaktesten Planeten eines anderen Sterns vermelden amerikanische Astronomen. Die ferne Welt ist nur etwa 40 Prozent größer als die Erde. Allerdings umkreist sie ihr Zentralgestirn in derart geringem Abstand, dass Leben auf ihrer Oberfläche unmöglich sein dürfte.

Planet bei galaktischem Zuwanderer entdeckt

Grafik zeigt wolkenbedeckten Planet nahe eines feurigen Sterns

Heidelberger Astronomen haben den ersten Planet eines Sterns entdeckt, der wahrscheinlich nicht aus der Milchstraße stammt. Als wäre das nicht genug, dürfte der Planet auch noch eine feurige Umarmung durch sein alterndes Zentralgestirn überstanden haben.

Kleine Welten, große Erwartungen

Luftaufnahme zweier großer weißer Teleskopkugeln, beide geöffnet, den Blick auf die großen Spiegel freigebend

Jeder vierte sonnenähnliche Stern könnte einen erdähnlichen Planeten besitzen. Zu dieser Einschätzung gelangt eine internationale Astronomengruppe nach einer systematischen Fahndung. Gerade solche Welten, die ihr Gestirn auf einer engen Bahn umkreisen und laut derzeitigen Modellen der Planetenentstehung eher selten sein sollten, entdeckten sie dabei besonders häufig.

Zwei Planeten mit zwei Sonnen

Grafik zeigt im Vordergrund einen bräunlichen und einen bläulichen Gasplaneten, im Hintergrund eine orangefarbene und eine weiße Sonne

Nicht nur einen Stern, sondern gleich zwei Sterne umkreisen zwei Planeten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Diesen Schluss legen Messungen deutscher, englischer und amerikanischer Astrophysiker nahe. Die Anwesenheit der beiden Planeten verrät sich dadurch, dass die Verdunklungen des Doppelsterns mit schöner Regelmäßigkeit unpünktlich sind.

Wärme am falschen Fleck

Grafik zeigt rötlichen Gasplaneten dicht neben seiner hellgelben Sonne, sein Glimmen leicht seitlich verschoben

Wer sich vor eine Wärmelampe setzt, erwartet, dass sein Gesicht warm wird und nicht sein linkes Ohr. Eben diesen Effekt haben amerikanische und englische Forscher bei einem fernen Planeten beobachtet. Der Gasriese rast in geringem Abstand um sein Gestirn und wendet ihm stets die gleiche Seite zu. Die intensivste Wärmeabstrahlung kommt jedoch nicht von dieser ewigen Tagseite, sondern aus dem Bereich der Tag-Nacht-Grenze.

Exoplaneten: Fünf auf einen Streich

Grafik zeigt fernen gleißenden Stern, davor und dicht daneben sechs dunkle bzw. bläuliche Lichtflecken, Horizont eines wolkenbedeckten siebten Planeten

Auf das bislang üppigste Planetensystem eines anderen Sterns sind europäische Astronomen gestoßen. Das ferne System besteht aus mindestens fünf Planeten vom Kaliber des Neptun. Alle umkreisen ihren Stern in einem Abstand, der nicht größer ist als der Radius der Marsbahn im heimischen Sonnensystem.

Erfolgreiche Planetenjagd mit der Stoppuhr

Teleskopaufnahme zeigt weiße, rot umrandete Kreisfläche zwischen kleineren, schwarzer Hintergrund, Pfeil beschriftet 'WASP-3'

Einen neuen Planeten eines fernen Sterns haben deutsche, polnische und bulgarische Astronomen aufgespürt. Die Forscher nutzten dazu minimale Schwankungen im Umlauf eines bereits bekannten Planeten bei dem Stern. Der Neuling besitzt eine Masse von ungefähr 15 Erden und ist damit vergleichsweise leichtgewichtig – ein Beleg für die große Empfindlichkeit der Methode.

Himmlischer Dreiklang

Grafik zeigt im Vordergrund einen Ringplaneten, über dessen Horizont eine kleine orangefarbene Sonne leuchtet, davor zwei kleinere Planeten

Einen Dreiklang der planetarischen Art haben amerikanische Forscher entdeckt. Bei einem Stern in der Nachbarschaft der Sonne fanden sie einen neuen Planeten, der für einen Umlauf um das Gestirn doppelt so lang benötigt wie der nächstinnere Planet. Dieser benötigt wiederum doppelt so lang wie sein nächstinnerer Nachbar. Als Folge stehen die drei Planeten regelmäßig auf einer Linie aufgereiht.

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