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Große Galaxien haben mehr dunklen “Speck”

22. Juli 2008

Bilder von sechs Vordergrundgalaxien als gelblichen Flecken, umgeben von mehr oder weniger ausgeprägten bläulichen Ringen Große Galaxien sind nicht einfach vergrößerte Versionen kleinerer Pendants. Entsprechende Resultate haben amerikanische und europäische Astronomen bei der Beobachtung von 53 Galaxien erhalten. Je mehr Masse eine Galaxie insgesamt besitzt, desto höher scheint der Anteil Dunkler Materie daran zu sein. Lesen

Mehr Masse, mehr Hitze

16. Juli 2008

Kombibild zeigt die Galaxie als zu Zentrum hin immer heller werdende, blau-violette Sphäre Im Herz vieler Galaxien verbirgt sich ein Schwarzes Loch. Die Masse dieser Schwerkraftmonster lässt sich mit einer relativ einfachen “Fiebermessung” abschätzen, haben amerikanische und italienische Forscher zeigen können. Je größer die Masse, desto stärker steigt die Temperatur zum Zentrum der Galaxie hin an. Lesen

Gezerre lässt Galaxien aufleuchten

24. Juni 2008

Zwei Bilder zeigen eine Spiralgalaxie und ihre Nachbarschaft im sichtbaren Licht und im Radiobereich; die Spiralform ist in letzterem stark verzerrt, zudem zeigen sich zwei 'Auswüchse' in Richtung zweier Nachbarn Begegnungen der unsanften Art könnten erklären, dass einige Galaxien besonders hell leuchten. Taiwanische Astronomen haben ermittelt, dass die meisten der leuchtstarken Seyfertgalaxien in ein Schwerkraft-Ringen mit einer Schwester verwickelt zu sein scheinen. Bei weniger auffälligen Galaxien sind entsprechende Spuren dagegen eher selten. Lesen

Astronomen durchleuchten Milchstraße

30. Mai 2008

Grafik zeigt eine Darstellung einer Spiralgalaxie, über deren Scheibe sich ein farbiger 'Pilz' erhebt, darin mit blau bis rot markiert zunehmend modernes BaumaterialEine internationale Astronomengruppe hat die Beschaffenheit der Milchstraße in ungeahntem Detailreichtum kartiert. Anhand des Lichts von Millionen Sternen ermittelten sie, aus welchem Holz die galaktische Umgebung der Sonne geschnitzt ist. Lesen

Astronomen schätzen Sternenlicht

15. Mai 2008

Bild zeigt eine Spiralgalaxie, die dem Betrachter die Kante zuwendet und daher als schmaler Streifen mit einer staubigen 'Aura' erscheint Auch die größten Teleskope können den wahren Glanz ferner Galaxien nur annähernd erfassen. Das zeigen neue Berechnungen europäischer und australischer Forscher. Weil sie zuvor von Staubkörnchen geschluckt wird, schafft es nur ein Teil der von einem Stern abgegebenen Strahlung aus dessen Heimatgalaxie heraus. Lesen

Galaktisches Duo rückt näher

9. Mai 2008

Übersichtsaufnahme zeigt die beiden Antennengalaxien und die im weiten Bogen geschwungenen Filamente Wie groß und wie aktiv ein kosmisches Objekt ist, können Astronomen erst einschätzen, wenn sie dessen Entfernung bestimmt haben. Das ist nicht immer ganz unproblematisch, belegen neue Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. Ein Paar verschmelzender Galaxien in der Nachbarschaft der Milchstraße liegt demnach gut ein Drittel näher als bislang angenommen. Lesen

Supermassive “Gravitationsrakete”

30. April 2008

Illustration zeigt eine schwarze Kugel, in Wolken gebettet, die aus dem leuchtenden Zentrum einer Spiralgalaxie rast Eine Garchinger Astrophysikerin hat ein Schwarzes Loch entdeckt, das sich möglicherweise selbst aus seiner Wiege katapultiert hat. Gemessen an dem Spektrum seiner Strahlung, bewegt sich das ungewöhnliche Objekt mit knapp 2.700 Kilometern pro Sekunde aus dem Zentrum einer großen Galaxie. Lesen

Milchstraße dicker als vermutet

20. Februar 2008

Unsere Heimatgalaxie ist weniger schlank als angenommen, glauben australische und amerikanische Astronomen. Ihren Berechnungen zufolge, ist die Scheibe der Milchstraße bis zu 12.000 Lichtjahre dick - entsprechend dem Doppelten des bislang akzeptierten Wertes.

Falschfarbenpanorama der Andromeda-Galaxie zeigt in einer flachen Scheibe angeordnete Spiralarme mit hellbläulichen Nestern junger Sterne, rötlichen Staubwolken und eine gelblich schimmernde Ansammlung alter Sterne im Zentrum
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Galaktische Kontaktaufnahme

5. Februar 2008

Illustration zeigt die Magellanschen Wolke als unterschiedlich große, rundliche Wolken, durch die sich ein bogenförmiger Gasstrom bis zur Scheibe der ungleich größeren Milchstraße erstreckt Die Milchstraße und ihre Nachbarinnen haben längst Kontakt miteinander aufgenommen. Und das im wortwörtlichen Sinne, zeigen die Beobachtungen einer australischen Astronomin. Ein von den Magellanschen Wolken ausgehender Gasstrom erstreckt sich demnach durch das All bis in die Scheibe der Milchstraße. Lesen

Rasender Stern ist ein Überläufer

28. Januar 2008

Bild zeigt ein wildes Geflecht bläulich-grauer WolkenfetzenEin extrem rasanter Stern in den Außenbezirken der Milchstraße stammt tatsächlich aus einer Nachbargalaxie. Das bestätigen Analyse amerikanischer Astronominnen. Gemessen an seinem chemischen Fingerabdruck, muss der Schnellläufer in der Großen Magellanschen Wolke entstanden sein. Lesen

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