Mond
Bandenspiel im Sonnensystem
Die Sonne sendet laufend einen Strom elektrisch geladener Partikel aus. Amerikanischen Forschern ist nun erstmals der Nachweis gelungen, dass ein Teil dieses Sonnenwindes am Mond abprallt und dabei elektrisch neutralisiert wird.
Erdschein verrät Meere und Kontinente
Außerirdische Astronomen können sich ein recht gutes Bild von der Erde machen, indem sie deren Helligkeitsschwankungen verfolgen. Das belegen Beobachtungen einer australischen Forscherin. Indem die Sonne mal vom Meer und mal vom Land reflektiert wird, ist der “Erdschein” auf der dunklen Seite des Mondes unterschiedlich hell.
Späte lunare Unrast
Nach seiner gewaltsamen Entstehung kam der Mond langsamer zur Ruhe als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Japan, den USA und der Schweiz nach einer großangelegten Kraterzählung auf der “dunklen” Seite des Erdtrabanten. Dort dürften noch vor 2,5 Milliarden Jahren größere Flächen von Lava überflutet worden sein.
Mondkrater ohne Eis-Einlage
Sollte es auf dem Mond Wasser geben, steht dieses nicht ohne weiteres für menschliche Kolonisten zur Verfügung. Die Aufnahmen einer japanischen Sonde zeigen, dass es nicht einmal in einem tiefen Krater, dessen Boden permanent im Schatten liegt, helle Eisflächen gibt. Eventuell vorhandenes Wassereis kann daher bestenfalls wenige Prozent des Untergrundes ausmachen.
Beton aus Mondstaub
Künftige Mondstationen könnten einen Großteil ihres Baumaterials aus vor Ort vorhandenen Ressourcen gewinnen. Amerikanische Physiker haben ein Rezept für “Mondbeton” entwickelt, für das neben reichlich Mondstaub lediglich etwas Kohlenstoff und Epoxidharz benötigt wird.
Neue Mondkarte zeigt raues Terrain
Mögliche Eisvorkommen, viel Licht und ein permanenter Funkkontakt mit der Erde machen den Südpol des Mondes zu einem potenziellen Landeplatz für dauerhafte Missionen. Diese Vorzüge haben allerdings ihren Preis, zeigt die bislang genaueste Kartierung der Region durch amerikanische Forscher. Das dortige Terrain ist sehr viel schwieriger als bislang angenommen.
Mondvulkanismus schon vor 4,35 Milliarden Jahren
Der Vulkanismus, der die Oberfläche des Mondes prägte, war bereits vor 4,35 Milliarden Jahren aktiv. Das schließen Forscher um Kentaro Terada von der Universität Hiroshima aus der Analyse des Mondmeteoriten Kalahari 009. Die Vulkane auf dem Erdtrabanten wären demnach einige hundert Millionen Jahre früher aktiv gewesen, als jene Gesteinsproben vermuten ließen, die Astronauten einst vom [...]


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