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Entdeckt: Ein „übersehener“ Galaxienhaufen

Grafik zeigt Karte des Galaxienhaufens als blau bis rot verlaufende Konturen der Flächendichte der Galaxien

Einen der ersten Galaxienhaufen des Universums hat eine internationale Astronomengruppe aufgespürt. Das immense Objekt ist rund 10,5 Milliarden Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Sein Licht erreicht irdische Teleskope daher aus einer Zeit, zu der das Universum lediglich ein Fünftel seines heutigen Alters hatte.

Junge Risse im Mond

Blick auf flache, breite Gräben in der Nähe eines erodierten Kraters mit sanften Konturen, blaue bis rote Färbung zeigt Höhe

Gut 4,5 Milliarden Jahre nach seiner gewaltsamen Entstehung ist der Mond noch immer nicht zur Ruhe gekommen. Diesen Schluss legen hochauflösende Kameraaufnahmen nahe. Amerikanische Planetenforscher haben darauf feine Dehnungsrisse in der Mondoberfläche entdeckt, die teils weniger als 50 Millionen Jahre alt sein dürften.

Karge Mittelklasse

Teleskopaufnahme zeigt eine strahlende Galaxie als flache, beinahe von der Seite gesehene Scheibe mit zentralem Wulst, Staubschwaden und einer hellblau strahlenden Lichtquelle

Die Herkunft eines rätselhaften „mittelschweren“ Schwarzen Lochs glaubt eine internationale Astronomengruppe erklären zu können. Das ferne Objekt scheint reichlich Gas aus der Umgebung zu verschlingen und zusätzlich von einem Schwarm junger Sterne umgeben zu sein. Daher könnte es sich um den Kern einer Zwerggalaxie handeln, die von einer größeren Schwester vereinnahmt worden ist.

Echos eines stellaren Ausbruchs

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Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgten Astronomen, wie ein Stern am Nachthimmel seine Helligkeit jäh vervielfachte und schließlich wieder verblasste. Mehr als 160 Jahre später ist es amerikanischen Forschern gelungen, Lichtechos dieses Ausbruchs aufzufangen und zu analysieren. Trotz der immensen Helligkeit scheint das Ereignis deutlich kühler gewesen zu sein als vermutet.

Unstete Venus

Graustufenbild zeigt Venus-Topographie

Verglichen mit ihrer Nachbarin, der Erde, ist die Venus möglicherweise ein sehr unsteter Planet. Entsprechende Hinweise liefert eine Analyse von Sondendaten, die deutsche, französische und italienische Planetenforscher durchgeführt haben. In den letzten 16 Jahren scheinen die Tage auf der Venus um mehrere Minuten länger geworden zu sein.

Kosmischer Glockenschlag

Grafik zeigt beinahe vollständig erfolgte Verschmelzung zweier Neutronensterne in dunkelblau bis hellgrün verlaufenden Dichtekonturen

Die Verschmelzung ausgebrannter Sterne hat gewisse Ähnlichkeit mit einem kosmischen Glockenschlag. Das zeigen umfangreiche Computersimulationen, die Garchinger Astrophysiker angestellt haben. Je kleiner das bei der Verschmelzung entstehende Objekt ist, desto höherfrequent sind seine Schwingungen – ganz so, wie eine kleine Glocke heller klingt als eine große.

Zündeln im Weltraum

Foto zeigt ATV als weißen Zylinder mit Andockstutzen und vier Solarpaneelen in Form eines Andreaskreuzes

Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Erlaubnis erhalten, in einem Raumfahrzeug gezielt Feuer zu legen. Die Gruppe, darunter auch Bremer Wissenschaftler, will mit ihrem Experiment herausfinden, wie sich Brände unter den Bedingungen der Beinahe-Schwerelosigkeit entwickeln – und wie sie sich am besten verhindern lassen.

Furioses Ende eines Kometen

Falschfarbenaufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche, eingezeichnet der Bogen der Kometenbahn, einige Ausschnitte zeigen die brockige Trümmerspur

Immer wieder vergehen Kometen über der Sonne. Was genau dabei geschieht, haben amerikanische und schottische Forscher erstmals beobachten können. Indem der von ihnen studierte Komet durch die Korona der Sonne raste, zerfiel er in eine Reihe größerer Brocken, die sich rasch auflösten und dabei extrem kurzwelliges Licht aussandten.

Supernova: Alte Sterne lassen es krachen

Teleskopbild zeigt leicht wellige, schemenhafte rötliche Kugelschale vor sternbesetztem Hintergrund

Ausgebrannte Sterne sind, wenn sie sich zusammentun, noch immer für eine gewaltige Explosion gut. Diese Vermutung bekräftigen Beobachtungen zweier amerikanischer Astronomen. Eine Supernova, die sich vor etwa 400 Jahren in einer Nachbargalaxie der Milchstraße ereignete, geht demnach auf zwei Weiße Zwerge zurück. Indem Materie von einem der beiden Zwerge auf den anderen fiel, erreichte dieser eine Masse, bei der er unter seinem eigenen Gewicht in sich zusammensackte.

Exoplaneten vom Format der Erde

Grafik zeigt Kepler-20e als rötliche, ausgedörrte Welt und die Erde

Ein sonnenähnlicher Stern im Sternbild des Schwans wird sehr wahrscheinlich von dem ersten bekannten Planeten umkreist, der kleiner ist als die Erde. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und europäische Astronomen im Magazin „Nature“. Bei der kompakten Welt könnte es sich um einen erdähnlichen Gesteinsplaneten handeln. Für Leben dürfte seine Oberfläche mit einer Temperatur von mehreren Hundert Grad Celsius jedoch zu heiß sein.

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