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Themenarchiv für: Planeten

Unstete Venus

Graustufenbild zeigt Venus-Topographie

Verglichen mit ihrer Nachbarin, der Erde, ist die Venus möglicherweise ein sehr unsteter Planet. Entsprechende Hinweise liefert eine Analyse von Sondendaten, die deutsche, französische und italienische Planetenforscher durchgeführt haben. In den letzten 16 Jahren scheinen die Tage auf der Venus um mehrere Minuten länger geworden zu sein.

Planeten aus Diamant

EM-Aufnahme zeigt dunkle Körnchen in hellgrauer Matrix

Manche Sterne werden vielleicht von diamantenen Planeten umkreist. Diese Möglichkeit eröffnen Experimente und Berechnungen amerikanischer Geowissenschaftler. Wenn die Geburtswolke eines Sterns reichlich Kohlenstoff enthält, kann dieser tief im Innern von Planeten zu Diamant zusammengepresst werden. Lesen Sie mehr bei Scienceticker.info

Viel Bewegung auf dem Mars

Graustufenbild zeigt Blick auf eine große, s-förmig geschwungene Düne mit zahlreichen Rippelmarken auf ihrer Oberfläche

Der Wind auf dem Mars ist stark genug, um selbst große Dünen in Bewegung zu halten. Das belegen Aufnahmen, die eine Sonde aus der Umlaufbahn um den roten Planeten geschossen hat. Ungeachtet der dünnen Atmosphäre bringen es einige Dünen demnach auf Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr.

Narbiger Merkur

Farbverstärkte Aufnahme zeigt helle, bläuliche Vertiefungen an und zwischen Bergen in dunklem, rotbraunen Terrain

Der Merkur ist keine vollkommen ausgedörrte und erstarrte Welt. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Entdeckung zahlreicher kleinerer Senken auf dem sonnennächsten Planeten. Die planetarischen Aknenarben entstehen möglicherweise, indem flüchtiges Material aus dem Untergrund entweicht.

Magmameer in Io

Blick aus geringer Höhe auf eine gelbliche Welt mit zahlreichen dunklen Vulkanen und großen Lavaströmen

Unter der Oberfläche des Jupitermondes Io liegt ein regelrechter Ozean aus geschmolzenem Gestein. Erhärtet wird dieser Verdacht durch neue Modellrechnungen amerikanischer Forscher. Die ausgeprägte Delle, die Io im Magnetfeld des Jupiter erzeugt, lässt sich demnach gut durch eine elektrisch leitfähige Schicht zwischen Mantel und Kruste des Mondes erklären.

Erstes Bild aus der Bahn um Merkur

Blick über eine kraterübersäte Welt, darin mehrere Krater mit hellen bzw. dunklen Strahlenkränzen, pechschwarzer Hintergrund

Die Raumsonde Messenger hat erstmals Aufnahmen aus der Umlaufbahn um den Merkur zur Erde geschickt. Ein von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA veröffentlichtes Bild zeigt den innersten Planeten des Sonnensystems als von Kratern übersäte Welt.

Planeten auf der schiefen Bahn

Zeichnung zeigt Stern mit Protuberanzen und einen kleinen Planeten auf einer engen, beinahe polnahen Bahn, Pfeile zeigen die Bewegungsrichtung

In manchen Planetensystemen geht es weniger aufgeräumt zu als im heimischen Sonnensystem, zeigen Beobachtungen japanischer und amerikanischer Astronomen. Die beiden von ihnen studierten Exoplaneten umkreisen ihre Zentralgestirne auf stark geneigten Bahnen.

Venus mit Wärmeventil

Querschnitt durch die Venus zeigt Wärmeverteilung als Rottöne

Der starke Treibhauseffekt auf der Venus könnte den Planeten langfristig sogar kühlen. Diese Möglichkeit eröffnen Modellrechnungen zweier Berliner Forscherinnen. Unter der dichten Hülle aus Vulkangasen förmlich aufgeweicht, könnte die Kruste große Mengen von Wärme aus dem Inneren des Planeten entweichen lassen – ähnlich wie bei einem Topf kochenden Wassers, dessen Deckel angehoben wird.

Saturns leuchtender Puls

2 Bilder zeigen hellen, leicht zerfransten Ring auf blauem Untergrund und Seitenansicht des Saturn mit kaum erkennbaren Ringen, weißen Flecken um den Nordpol

Anders als ihre irdischen Pendants, legen die Polarlichter auf dem Saturn ein verblüffend regelmäßiges Verhalten an den Tag. Das haben europäische und amerikanische Astronomen entdeckt. Die Polarlichter des Ringplaneten werden demnach ungefähr im Rhythmus eines Saturntages um den Faktor 3 heller und dunkler.

Sonde lotet Titan-See aus

Hakenförmiger See als schwarze Fläche, eingefasst von Bergen und flachem Terrain, einige farbige Tiefenprofile in Ufernähe

Einen See auf einem anderen Himmelskörper hat eine internationale Forschergruppe erstmals ausgelotet. Anhand von Radarmessungen der Sonde Cassini konnten die Forscher einige Meter tief in den Ontario Lacus schauen, den größten See auf dem Saturnmond Titan.

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