Lithium verbrennt im Sonnenfeuer

2. September 2010

Bild der Sonne als Scheibe, Farbe vom Zentrum nach außen weiß bis orangerot, einige dunkle Flecken An der Sonnenoberfläche findet sich sehr viel weniger Lithium als zu erwarten. Den wahrscheinlichen Grund für diesen Mangel haben deutsche und portugiesische Astrophysiker gefunden. Wie viel Lithium ein Stern enthält, hängt demnach nicht etwa davon ab, ob er Planeten besitzt, sondern von seinem Alter. Vermutlich wird das Element im Laufe der Zeit schlicht “verbrannt”. Lesen

Heimische Beschleuniger

18. August 2010

Grafik zeigt intensive Strahlungsquelle als gelb-weißen Fleck vor dunkelblauem, diffusen Hintergrund, Beschriftung und Pfeil Auf die Erdatmosphäre prasseln fortwährend Partikel aus den Tiefen des Alls ein. Die energiereichsten dieser Teilchen stammen aber nicht unbedingt aus anderen Galaxien, vermuten amerikanische und japanische Physiker. Ihrer Analyse zufolge, dürften die kosmischen Geschosse auch auf Sternexplosionen in der Milchstraße selbst zurückgehen. Lesen

Verjüngungskur für rasenden Stern

23. Juli 2010

Grafik zeigt glimmende Kugel, die aus einer Spiralgalaxie herausschießt und dabei immer größer und blauer wird Neues Licht auf die Herkunft eines rasenden Sterns werfen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Der Schnellläufer rast mit rund 2,6 Millionen Kilometern pro Stunde durch das All – offenbar als Folge einer engen Begegnung mit dem Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße. Lesen

Sterngiganten sprengen Theorie

21. Juli 2010

Grafik zeigt flirrende rote, gelbe, hellblaue und dunkelblaue Kugeln wachsender Größe Sterne können sehr viel massereicher sein als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Studium zweier Sternhaufen. Einige der darin befindlichen Schwergewichte müssen bei ihrer Entstehung mehr als 300 Sonnenmassen aufgewiesen haben – das Doppelte des bislang als Obergrenze geltenden Wertes. Lesen

Kühle Zwerge

25. Juni 2010

Grafik zeigt Fischaugenblick auf den Nachthimmel mit einigen weißen Sternen, dazwischen viele Braune Zwerge als rote Punkte Die Entdeckung von gleich 14 kühlen “Beinahe-Sternen” vermelden amerikanische Astronomen. Der Fund gelang ihnen bei der Analyse von Daten des Weltraumteleskops Spitzer und spricht für die Annahme, dass solche Braunen Zwerge im All sehr häufig sind. Lesen

Erschöpfte Strahlung

21. Juni 2010

Grafik zeigt Materiestrudel um kleine, gleißend helle Kugel, zwei Jets Schwerkraftfelder wirken regelrecht erschöpfend auf Strahlung. Diesen Effekt haben niederländische Astronomen erstmals anhand von heißen Sauerstoffatomen nachweisen können. Deren Strahlung, ausgesandt in der Nähe einer Sternleiche in den Außenbezirken der Milchstraße, kommt mit deutlichem Energieverlust im hiesigen Sonnensystem an. Lesen

Adoptierte Kometen

10. Juni 2010

Falschfarbenbild zeigt Infrarotaufnahme eines Kometen mit hellem Kern und langem Schweif vor tiefschwarzem Himmel, einige hellblaue Sterne Nicht wenige Kometen, die als Schweifstern am Nachthimmel erscheinen, stammen ursprünglich von anderen Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach umfangreichen Modellrechnungen. Viele, wenn nicht gar die meisten Objekte in den Außenbezirken des Sonnensystems hat die Sonne demnach von Sternen übernommen, die zeitgleich mit ihr in einer Gaswolke entstanden sind. Lesen

Rebellischer Sternhaufen kommt nicht zur Ruhe

2. Juni 2010

Aufnahme zeigt dichten Schwarm gleißend heller Sterne, halb eingefasst von rötlich-pastellfarbenen Nebelschwaden, schwarzer Hintergrund mit dunkleren Sternen Junge Sternhaufen verhalten sich nicht unbedingt so, wie man es von ihnen erwartet. Das haben Heidelberger und Kölner Astronomen am Beispiel eines Exemplars in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Entgegen der Theorie, steckt auch eine Million Jahre nach seiner Entstehung noch zu viel Unruhe in dem Sternhaufen, als dass man seine künftige Entwicklung erahnen könnte. Lesen

Stabiler Feuerball

18. Mai 2010

Bild der Sonne als Scheibe, Farbe vom Zentrum nach außen weiß bis orangerot, einige dunkle FleckenFür einen brodelnden Gasball weist die Sonne eine erstaunlich gleichbleibende Größe auf. Das haben brasilianische und amerikanische Astronomen bei der Auswertung von Daten einer Sonnensonde ermittelt. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren hat sich der Durchmesser der Sonne demnach um weniger als ein Millionstel verändert. Lesen

Gasriese auf der Überholspur

8. April 2010

Grafik zeigt schwach braun-rötlich glimmenden Himmelskörper, umgeben von einer weiten Gasscheibe, außerhalb davon ein ähnlich aussehender, etwas kleinerer Begleiter Sterne entstehen, indem eine große Gaswolke zu mehreren Gasmassen kollabiert. Dieser Prozess kann erstaunlich leichtgewichtige Objekte hervorbringen, lässt eine Entdeckung amerikanischer Astronomen vermuten. Bei einem jungen Braunen Zwerg fanden sie einen planetengroßen Begleiter, der höchstens eine Million Jahre alt sein kann. Lesen

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