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Themenarchiv für: Sterne

Ein Happen für die Milchstraße

Grafik zeigt blau-grüne Spirale der Milchstraße mit gelbem Zentrum, darin ein rot gepunkteter Bogen

Die Überreste einer glücklosen Galaxie hat eine internationale Forschergruppe gefunden – mitten in der Milchstraße. Bei ihrer Vermessung von Abertausenden von Sternen stießen die Forscher auf einige Exemplare, die sich als Sternstrom von den übrigen Sternen der Milchstraße abheben. Wahrscheinlich stammen sie aus einer kleinen Galaxie, die von der Milchstraße verschlungen worden ist.

Sterne: Stattliche Einzelgänger

SW-Bild zeigt hellen Stern als großen Lichtfleck, eingekreist und umgeben von vielen kleineren Flecken, vor grauem Hintergrund

Große Sterne können sich beinahe überall im Kosmos bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen nahe, die eine amerikanische Astronomengruppe mit dem Weltraumteleskop Hubble angestellt hat. Mehrere massereiche Sterne stehen demnach völlig allein im All und sind nicht etwa Teil eines mehr oder weniger großen Sternhaufens.

Explosiver galaktischer Kreislauf

Grafik zeigt Queransicht der Milchstraße, über deren dünne, bläulich leuchtende Scheibe pilzförmige Fontänen aufsteigen

Was die Sonne für den Wasserkreislauf der Erde ist, sind Sternexplosionen für den Materiekreislauf in der Milchstraße. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen amerikanischer Forscher. Die von Supernovae freigesetzte Energie lässt demnach regelrechte Fontänen heißen Gases über die Scheibe der Galaxis aufsteigen. Dort kühlt das Gas ab und verdichtet sich zu Wolken, die langsam wieder in die Scheibe fallen.

Zwei Planeten mit zwei Sonnen

Grafik zeigt im Vordergrund einen bräunlichen und einen bläulichen Gasplaneten, im Hintergrund eine orangefarbene und eine weiße Sonne

Nicht nur einen Stern, sondern gleich zwei Sterne umkreisen zwei Planeten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Diesen Schluss legen Messungen deutscher, englischer und amerikanischer Astrophysiker nahe. Die Anwesenheit der beiden Planeten verrät sich dadurch, dass die Verdunklungen des Doppelsterns mit schöner Regelmäßigkeit unpünktlich sind.

Vermummte Supernova beobachtet

Grafik zeigt von innen heraus glimmende, rotbraune Staubkugel vor Sternenhintergrund mit bläulichen Nebelschwaden

Wenn ein Stern am Ende seines Lebens kollabiert, muss nicht unbedingt eine gleißend helle Supernova am Nachthimmel erstrahlen. Das zeigen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. Der von ihnen entdeckte Sternkollaps verriet sich lediglich in Form eines heißen Flecks in einer fernen Galaxis – vermutlich, weil das eigentliche Inferno durch dichte Staubschleier verhüllt wurde.

Ein besonders kühler Nachbar

Infrarot-Teleskopaufnahme zeigt einige mehr oder weniger ausgeprägte Flecken vor verrauschtem Hintergrund

In der galaktischen Umgebung der Sonne gibt es nicht nur strahlende Sterne, demonstriert die Entdeckung eines neuen Braunen Zwergs durch eine internationale Astronomengruppe. Der “Beinahe-Stern” zählt mit einer Temperatur von etwa 250 Grad Celsius zu den kühlsten seiner Art und sendet praktisch kein sichtbares Licht aus. Nur 13 Lichtjahre von der Sonne entfernt, gehört er zu deren nächsten Nachbarn.

Lithium verbrennt im Sonnenfeuer

An der Sonnenoberfläche findet sich sehr viel weniger Lithium als zu erwarten. Den wahrscheinlichen Grund für diesen Mangel haben deutsche und portugiesische Astrophysiker gefunden. Wie viel Lithium ein Stern enthält, hängt demnach nicht etwa davon ab, ob er Planeten besitzt, sondern von seinem Alter. Vermutlich wird das Element im Laufe der Zeit schlicht “verbrannt”.

Heimische Beschleuniger

Grafik zeigt intensive Strahlungsquelle als gelb-weißen Fleck vor dunkelblauem, diffusen Hintergrund, Beschriftung und Pfeil

Auf die Erdatmosphäre prasseln fortwährend Partikel aus den Tiefen des Alls ein. Die energiereichsten dieser Teilchen stammen aber nicht unbedingt aus anderen Galaxien, vermuten amerikanische und japanische Physiker. Ihrer Analyse zufolge, dürften die kosmischen Geschosse auch auf Sternexplosionen in der Milchstraße selbst zurückgehen.

Verjüngungskur für rasenden Stern

Grafik zeigt glimmende Kugel, die aus einer Spiralgalaxie herausschießt und dabei immer größer und blauer wird

Neues Licht auf die Herkunft eines rasenden Sterns werfen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Der Schnellläufer rast mit rund 2,6 Millionen Kilometern pro Stunde durch das All – offenbar als Folge einer engen Begegnung mit dem Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße.

Sterngiganten sprengen Theorie

Grafik zeigt flirrende rote, gelbe, hellblaue und dunkelblaue Kugeln wachsender Größe

Sterne können sehr viel massereicher sein als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Studium zweier Sternhaufen. Einige der darin befindlichen Schwergewichte müssen bei ihrer Entstehung mehr als 300 Sonnenmassen aufgewiesen haben – das Doppelte des bislang als Obergrenze geltenden Wertes.

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