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Themenarchiv für: Sterne

Kühle Zwerge

Grafik zeigt Fischaugenblick auf den Nachthimmel mit einigen weißen Sternen, dazwischen viele Braune Zwerge als rote Punkte

Die Entdeckung von gleich 14 kühlen “Beinahe-Sternen” vermelden amerikanische Astronomen. Der Fund gelang ihnen bei der Analyse von Daten des Weltraumteleskops Spitzer und spricht für die Annahme, dass solche Braunen Zwerge im All sehr häufig sind.

Erschöpfte Strahlung

Grafik zeigt Materiestrudel um kleine, gleißend helle Kugel, zwei Jets

Schwerkraftfelder wirken regelrecht erschöpfend auf Strahlung. Diesen Effekt haben niederländische Astronomen erstmals anhand von heißen Sauerstoffatomen nachweisen können. Deren Strahlung, ausgesandt in der Nähe einer Sternleiche in den Außenbezirken der Milchstraße, kommt mit deutlichem Energieverlust im hiesigen Sonnensystem an.

Adoptierte Kometen

Falschfarbenbild zeigt Infrarotaufnahme eines Kometen mit hellem Kern und langem Schweif vor tiefschwarzem Himmel, einige hellblaue Sterne

Nicht wenige Kometen, die als Schweifstern am Nachthimmel erscheinen, stammen ursprünglich von anderen Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach umfangreichen Modellrechnungen. Viele, wenn nicht gar die meisten Objekte in den Außenbezirken des Sonnensystems hat die Sonne demnach von Sternen übernommen, die zeitgleich mit ihr in einer Gaswolke entstanden sind.

Rebellischer Sternhaufen kommt nicht zur Ruhe

Aufnahme zeigt dichten Schwarm gleißend heller Sterne, halb eingefasst von rötlich-pastellfarbenen Nebelschwaden, schwarzer Hintergrund mit dunkleren Sternen

Junge Sternhaufen verhalten sich nicht unbedingt so, wie man es von ihnen erwartet. Das haben Heidelberger und Kölner Astronomen am Beispiel eines Exemplars in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Entgegen der Theorie, steckt auch eine Million Jahre nach seiner Entstehung noch zu viel Unruhe in dem Sternhaufen, als dass man seine künftige Entwicklung erahnen könnte.

Stabiler Feuerball

Für einen brodelnden Gasball weist die Sonne eine erstaunlich gleichbleibende Größe auf. Das haben brasilianische und amerikanische Astronomen bei der Auswertung von Daten einer Sonnensonde ermittelt. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren hat sich der Durchmesser der Sonne demnach um weniger als ein Millionstel verändert.

Gasriese auf der Überholspur

Grafik zeigt schwach braun-rötlich glimmenden Himmelskörper, umgeben von einer weiten Gasscheibe, außerhalb davon ein ähnlich aussehender, etwas kleinerer Begleiter

Sterne entstehen, indem eine große Gaswolke zu mehreren Gasmassen kollabiert. Dieser Prozess kann erstaunlich leichtgewichtige Objekte hervorbringen, lässt eine Entdeckung amerikanischer Astronomen vermuten. Bei einem jungen Braunen Zwerg fanden sie einen planetengroßen Begleiter, der höchstens eine Million Jahre alt sein kann.

Rasender Stern auf Fluchtkurs

Karte der Milchstraße mit Spiralarmen, beschriftet, und hellem Balken im Zentrum

Einige Sterne rasen mit hoher Geschwindigkeit durch die Milchstraße. Schuld daran ist nicht unbedingt das immense Schwarze Loch im galaktischen Zentrum, belegt eine Untersuchung deutscher Astronomen. Der von ihnen studierte Schnellläufer erhielt seinen “Schubs” vielmehr in einem Spiralarm der Milchstraße und könnte diese über kurz oder lang für immer verlassen.

Rasende Sternleichen

Grafik zeigt weißen, gleißend hellen Stern, einen Materiestrom von einem dunkleren Vetter empfangend

Eine besonders flotte Sohle legt ein Paar im Sternbild Krebs auf das kosmische Parkett. Eine internationale Forschergruppe hat nachweisen können, dass das vor wenigen Jahren entdeckte Gespann aus zwei ausgebrannten Sternen besteht, die sich alle 5,4 Minuten in geringem Abstand umkreisen.

Der Galaxis’ reiche Beute

Aufnahme eines Kugelsternhaufens als dichtem Schwarm von Sternen

Etwa jeder vierte Kugelsternhaufen in der Milchstraße gehörte ursprünglich zu einer anderen Galaxie. Zu diesem Schluss kommt ein australisch-kanadisches Astronomenduo nach der Analyse einer eigens angelegten Datenbank. Gemessen an ihrer Zusammensetzung, sind demnach viele der dichten Sternschwärme Überreste kleinerer Galaxien, die sich die Milchstraße im Laufe der Zeit einverleibt hat.

Ein “cooles” Paar

Falschfarbenbild zeigt die beiden Braunen Zwerge als verschmierte, gelb-grünliche bzw. rot-orange Flecken vor schwarzem Hintergrund

Ein bemerkenswert “cooles” Paar hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. In der nächsten Nachbarschaft der Sonne gelegen, handelt es sich um zwei Braune Zwerge, die sich gegenseitig umkreisen. Einer der beiden Beinahe-Sterne scheint nur wenig mehr als 200 Grad Celsius warm zu sein.

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