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Themenarchiv für: Sterne

Eine ganz normale Familie

Bild zeigt Ansammlung beige-, orangefarbener und bläulicher Flecken vor tiefschwarzem Hintergrund

Auch in höchst unwirtlichen Umgebungen müssen Sternhaufen nicht von ihrer typischen Entwicklung abweichen. Das zeigen Beobachtungen, die amerikanische und europäische Astronomen in Chile angestellt haben. Anders als bislang vermutet, weist ein junger Sternhaufen im Herzen der Milchstraße den vertrauten Mix aus vielen leichten und wenigen schweren Sternen auf.

Eine Wiege für Planeten

Kleiner, dunkelroter Fleck neben einem großen, weißglühend erscheinenden, schwarzer Hintergrund

Die Geburtsstätte künftiger Planeten haben Jenaer Astronomen bei einem Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Ihre Bebachtungen zeigen, dass der junge Stern von einer Scheibe aus Staub umgeben ist. Indem das Material förmlich verklumpt, könnte darin ein ganzes Planetensystem heranwachsen.

Klarere Standardkerzen

Korrelationsdiagramm mit 2 Wellenlängenachsen, farbig von blau nach rot markiert die Korrelation des Quotienten mit der Helligkeit

Französische und amerikanische Astronomen haben einen verblüffend einfachen Weg gefunden, die Helligkeit von Sternexplosionen zu ermitteln. Da diese Supernovae als kosmische “Standardkerzen” dienen, können Entfernungen im All auf diese Weise besonders genau bestimmt werden.

Unruhiger Stern backt Kristalle

Illustration zeigt Blick auf gleißenden Stern, umgeben von einer wolkigen Scheibe, Einschub zeigt grünliche Kristallkörnchen

Gelegentliche Strahlungsausbrüche tragen dazu bei, dass sich in der Umgebung eines jungen Sterns Kristallkörnchen bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen europäischer Forscher nahe. Indem der von ihnen studierte Stern regelrecht aufflackerte, tauchte in seinem Spektrum der optische Fingerabdruck von Silikatkristallen auf.

Weniger “Metall” im Sonnenfeuer

Aufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche mit hellen und dunklen Bereichen, Protuberanzen

Die Sonne weist eine andere Zusammensetzung auf als üblicherweise angenommen. Dieses Fazit ziehen Astrophysiker aus Deutschland, Belgien und Schweden nach dem Abschluss eines mehrjährigen Forschungsprogramms. Das Gestirn der Erde enthält demnach deutlich weniger schwere Elemente als bislang vermutet.

Kältester “Beinahe-Stern” entdeckt

Bild zeigt strahlenden Stern, in einigem Abstand davon ein schwacher Lichtpunkt

Den kühlsten Braunen Zwerg hat eine internationale Astronomengruppe in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Der “Beinahe-Stern” ist nur etwa 300 Grad Celsius warm und eines der kältesten Objekte, die jemals außerhalb des Sonnensystems beobachtet worden sind.

Wie Sterne Diamanten ausbrüten

Illustration zeigt gleißend hellen Stern, umgeben von einer gelblichen, nach außen hin allmählich dünner werdenden Gasscheibe

In der Umgebung einiger Sterne scheint es vor mikroskopisch kleinen Diamanten nur so zu wimmeln. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen haben Heidelberger Forscher gefunden. Die Miniatur-Edelsteine könnten regelrecht ausgebrütet werden, wenn Ruß in der heißen Umgebung eines Sterns mit Elektronen bombardiert wird.

Wo die Schwestern der Sonne stehen

Blick über den sichelförmig beleuchteten Erdhorizont auf die strahlende (überbelichtete) Sonne

Die Sonne entstand vermutlich in einem Sternhaufen, dessen Mitglieder nach und nach in alle Winde zerstreut wurden. Allerdings nicht allzu weit, lassen die Berechnungen eines niederländischen Astronomen vermuten. Viele Schwestersterne der Sonne dürften sich auch Jahrmilliarden nach der Trennung noch in der nächsten galaktischen Nachbarschaft aufhalten.

Wasser für künftige Planeten

Grafik zeigt weiten, staubigen Wirbel, darin eingebettet bläuliche Kristalle, um einen hell strahlenden Stern

Ein immenses Wasserreservoir glauben japanische Astronomen bei einem galaktischen Nachbarn der Sonne entdeckt zu haben. Ihre Beobachtungen lassen vermuten, dass die den Stern umkreisenden Staubpartikel mit Wassereis überzogen sind.

Galaktische Zwerge mit strahlender Jugend

Illustration zeigt dicht an dicht mit Sternen besetzten Nachthimmel über bräunlichem Land, kleiner Mond

Die kleinsten Galaxien des Universums wurden lange Zeit nicht als solche erkannt, weil sie nur schwach leuchten. Das war nicht immer so, legen Berechnungen Bonner Astronomen nahe. Demnach könnten in den Winzlingen schlagartig massereiche Sterne entstanden sein, sodass sie vorübergehend deutlich größere Galaxien überstrahlten.

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