Scienceticker.info Scienceticker Umwelt
Beitrag verschlagwortet unter: Asteroid

Fliegende Geröllhalde

Falschfarbenbild zeigt hellen weißen Lichtfleck vor verrauscht wirkendem, dunkelblauen Hintergrund

Viele Asteroiden ähneln eher Geröllhalden denn massiven Felsbrocken. Diese Ansicht bestätigen Beobachtungen, die europäische Forscher kurz nach dem jüngsten Vorbeiflug eines Asteroiden an der Erde durchgeführt haben. Demnach ist das Objekt deutlich kleiner als bislang angenommen und dürfte aus lose aneinanderhängenden Gesteinsbrocken bestehen.

Ein tänzelnder Trojaner für die Erde

Grafik zeigt kleine Erde vor ferner Sonne und die Bahn des Asteroiden als giftgrüne Spirale

Kanadische Astronomen haben einen Asteroiden entdeckt, der gemeinsam mit der Erde um die Sonne zieht. Der wenige Hundert Meter große Gesteinsbrocken nähert sich der Erde dabei regelmäßig und entfernt sich wieder von ihr. Für irdische Beobachter scheint er daher um die Sonne zu tänzeln.

Sonde beginnt Anflug auf Asteroid

Grafik zeigt würfelförmige Sonde mit zwei langen Solarpaneelen

Auf ihrem Weg zum Asteroid Vesta ist die Raumsonde Dawn in die Anflugphase eingetreten. Nach jahrelangem “Blindflug” durch das Sonnensystem wird die Sonde nun ihre Kameras für die weitere Annäherung an das Ziel nutzen. Im Juli soll sie in eine Umlaufbahn um Vesta einschwenken und den mehr als 500 Kilometer großen Brocken aus nächster Nähe studieren.

Ein wankelmütiger Partner im All

Teleskopaufnahme zeigt den Asteroid als schwachen Lichtfleck zwischen gleißend hell erscheinenden Sternen

Auf ihrer Bahn um die Sonne wird die Erde von einem höchst wankelmütigen Partner begleitet. Das haben nordirische Astronomen herausgefunden. Ein kürzlich entdeckter Asteroid nähert sich der Erde alle 175 Jahre abwechselnd von vorne oder von hinten – nur um von ihrem Schwerefeld wieder in Gegenrichtung geschickt zu werden.

Asteroid mit Zwillingsmonden

Bild zeigt zwei kleine Lichtpunkte in der nähe eines gleißend hellen Lichtflecks, teils mit einer Maske abgedeckt, darin erkennbar ein knochenförmiges Objekt

Als im Jahr 1880 ein neu entdeckter Asteroid nach der ägyptischen Königin Kleopatra benannt wurde, hätte die Wahl kaum besser sein können. Das zeigen neue Untersuchungen französischer und amerikanischer Astronomen. Ebenso wie sein berühmtes Vorbild hat der Asteroid ein Zwillingspaar hervorgebracht, das ihn in Gestalt kleiner Monde umkreist.

Anatomie eines Asteroiden

Collage von Einzelaufnahmen des Asteroiden in verschiedenen Stadien seiner Rotation mit deutlicher Delle

Die Anatomie eines kleinen Asteroiden haben amerikanische Forscher mithilfe von Radarstrahlung erkundet. Das steinige Objekt ist demnach kaum zwei Kilometer groß und dreht sich gemächlich um die eigene Achse. Zudem weist es eine bemerkenswerte Delle auf, die von einem Einschlag herrühren könnte.

Sonde bringt außerirdische Fracht zur Erde

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt kleine scharfkantige Partikel auf einer Oberfläche, beschriftete Pfeile, Größenmaßstab 50 Mikrometer

Die Asteroidensonde Hayabusa hat tatsächlich Material aus dem Weltraum zur Erde gebracht. Diesen Schluss legt die Analyse winziger Mineralkörnchen aus dem Probenbehälter der Sonde nahe. Laut Mitteilung der japanischen Raumfahrtagentur JAXA spricht die genaue Zusammensetzung der Körnchen für eine außerirdische Herkunft.

Wassereis auf Asteroid nachgewiesen

Grafik zeigt kleines Objekt mit hellem Schweif vor der Nachtseite eines Planeten, im Hintergrund eine strahlende Sonne

Asteroiden sind keine trockenen Geröllhaufen, demonstrieren Beobachtungen amerikanischer und spanischer Astronomen. Im Lichtspektrum eines Asteroiden, der zwischen Mars und Jupiter um die Sonne kreist, konnten sie den optischen Fingerabdruck von Wasser und organischen Verbindungen nachweisen.

Kapsel von Asteroidensonde geborgen

Blick aus der Luft zeigt kleine Kapsel samt großem Fallschirm auf rotbraunem, stellenweise felsigem Untergrund

Die Probenkapsel der Asteroidensonde Hayabusa hat den feurigen Weg durch die Erdatmosphäre offenbar gut überstanden. Das meldet die japanische Raumfahrtagentur JAXA. Die Kapsel war bereits gegen Mitternacht Ortszeit in der südaustralischen Wüste lokalisiert worden und konnte einige Stunden später in anscheinend intaktem Zustand geborgen werden.

Jupiter-Einschlag auf Asteroid zurückgeführt

Aufnahme zeigt Jupiter mit pastellfarbenen Wolkenbändern, mehrere Einschübe zeigen die längliche dunkle, langsam verblassende Einschlagnarbe

Im Juli letzten Jahres schlug ein Himmelskörper auf dem Jupiter ein. Um was für ein Objekt es sich dabei handelte, glauben amerikanische und spanische Astronomen nun angeben zu können. Die mehrere Tausend Kilometer große “Narbe” in der Wolkendecke des Jupiter wurde von einem Asteroiden erzeugt.

Copyright © 2011 by Stefan Jacobasch und Carsten Meinke (Impressum) | Template by Gabfire themes

Real Time Web Analytics