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Braune Zwerge im Dutzend

Bild zeigt bläulich leuchtende Wolken vor schwarzem Hintergrund, einige Lichtpunkte mit weißen und gelben Kreisen markiert

Ein extrem leichtes Objekt aus der Grauzone zwischen Planeten und Sternen hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. In zwei nahe gelegenen Sternansammlungen in der Milchstraße fanden die Forscher eine Vielzahl Brauner Zwerge, von denen einer nur etwa sechs Mal so viel Masse besitzt wie Jupiter, der größte Planet im Sonnensystem.

Lauwarme Beinahe-Sterne

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Die Entdeckung der kühlsten sternähnlichen Objekte vermelden amerikanische Astronomen. Mithilfe eines hochempfindlichen Weltraumteleskops konnten sie die Wärmestrahlung von sieben Braunen Zwergen nachweisen, die es teils nicht einmal auf die Siedetemperatur von Wasser bringen. Einer schafft gerade eben Raumtemperatur.

Ein besonders kühler Nachbar

Infrarot-Teleskopaufnahme zeigt einige mehr oder weniger ausgeprägte Flecken vor verrauschtem Hintergrund

In der galaktischen Umgebung der Sonne gibt es nicht nur strahlende Sterne, demonstriert die Entdeckung eines neuen Braunen Zwergs durch eine internationale Astronomengruppe. Der “Beinahe-Stern” zählt mit einer Temperatur von etwa 250 Grad Celsius zu den kühlsten seiner Art und sendet praktisch kein sichtbares Licht aus. Nur 13 Lichtjahre von der Sonne entfernt, gehört er zu deren nächsten Nachbarn.

Kühle Zwerge

Grafik zeigt Fischaugenblick auf den Nachthimmel mit einigen weißen Sternen, dazwischen viele Braune Zwerge als rote Punkte

Die Entdeckung von gleich 14 kühlen “Beinahe-Sternen” vermelden amerikanische Astronomen. Der Fund gelang ihnen bei der Analyse von Daten des Weltraumteleskops Spitzer und spricht für die Annahme, dass solche Braunen Zwerge im All sehr häufig sind.

Gasriese auf der Überholspur

Grafik zeigt schwach braun-rötlich glimmenden Himmelskörper, umgeben von einer weiten Gasscheibe, außerhalb davon ein ähnlich aussehender, etwas kleinerer Begleiter

Sterne entstehen, indem eine große Gaswolke zu mehreren Gasmassen kollabiert. Dieser Prozess kann erstaunlich leichtgewichtige Objekte hervorbringen, lässt eine Entdeckung amerikanischer Astronomen vermuten. Bei einem jungen Braunen Zwerg fanden sie einen planetengroßen Begleiter, der höchstens eine Million Jahre alt sein kann.

Ein “cooles” Paar

Falschfarbenbild zeigt die beiden Braunen Zwerge als verschmierte, gelb-grünliche bzw. rot-orange Flecken vor schwarzem Hintergrund

Ein bemerkenswert “cooles” Paar hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. In der nächsten Nachbarschaft der Sonne gelegen, handelt es sich um zwei Braune Zwerge, die sich gegenseitig umkreisen. Einer der beiden Beinahe-Sterne scheint nur wenig mehr als 200 Grad Celsius warm zu sein.

Stern mit zwei Braunen Zwergen entdeckt

Grafik zeigt zwei dunkle, bräunliche Gasriesen mit schemenhaften Wolkenbändern vor sternbesetztem Hintergrund

Auf eine ungewöhnliche Gruppe großer Himmelskörper ist eine polnisch-amerikanische Astronomengruppe gestoßen. Bei einem förmlich aufgeblähten Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne fanden sie gleich zwei Begleiter, die zu massereich sind, um noch als Planeten zu gelten.

Braune Zwerge im Entstehen

Bild zeigt zwei helle, rosa bis violett gefärbte Lichtflecken, eingebettet in einen dunkelblauen Halo vor schwarzem Hintergrund; darauf weisend zwei weiße Pfeile

Braune Zwerge werden mitunter als gescheiterte Sterne bezeichnet. Diese Bezeichnung ist durchaus treffend, zeigen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. Die Forscher konnten ein Paar Brauner Zwerge identifizieren, das sich noch im Stadium der Entstehung befindet. Dieser Prozess scheint auf ähnliche Weise abzulaufen wie bei leichten Sternen – und nicht etwa wie bei sehr massereichen Planeten.

Stellare Funzeln

Grafik zeigt zwei dunkle, schwach rötlich glimmende Kugeln vor sternbesetztem Hintergrund

Wenn eine Gaswolke unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabiert, muss dabei nicht unbedingt ein strahlender Stern entstehen. Ein sogar bemerkenswert “dunkles” Objekt haben amerikanische und australische Forscher entdeckt. Dabei handelt es sich vermutlich um ein Paar zweier Beinahe-Sterne, die jeweils nur ein Millionstel der Leuchtkraft der Sonne besitzen.

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