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Zehn neue Exoplaneten

Grafik zeigt bläulichen Gasriesen mit weißen Wolkenbändern, über dessen Horizont eine blendend weiße Sonne aufgeht

Planeten ferner Sterne sind nicht nur zahlreich, sie sind auch sehr vielfältig. Neue Belege für diese Ansicht liefern die jüngsten Entdeckungen des europäisch-brasilianischen Weltraumteleskops Corot. Dabei handelt es sich um gleich zehn extrasolare Planeten, die sich in Eigenschaften wie Masse, Dichte und Alter stark unterscheiden.

Ein ferner Zwilling des Jupiter

Grafik zeigt kleinen dunklen kreisrunden Fleck vor einer gelb-orangefarbenen, brodelnden Sonne

Einen Riesenplaneten, der große Ähnlichkeit mit dem Jupiter im Sonnensystem aufweist, hat eine internationale Astronomengruppe aufgespürt. Der Gasriese kreist in vergleichsweise moderatem Abstand um einen Stern, der etwa 1.500 Lichtjahre von der Sonne entfernt steht. Als Resultat dürfte sich auch seine Oberflächentemperatur im “normalen” Bereich bewegen.

Verlängerung für “Planetenjäger”

Illustration zeigt goldenen Satelliten mit blauen Solarsegeln vor gleißend hellem Stern mit kleinen Gesteinsplaneten

Das europäisch-brasilianische Weltraumteleskop Corot wird drei weitere Jahre in Betrieb bleiben. Das haben die beteiligten Organisationen unter Federführung der französischen Raumfahrtbehörde CNES beschlossen. Die Mission wird demnach bis Ende März 2013 verlängert.

Ferne Phasen

Grafik zeigt Exoplanet mit Wolkenbändern in verschiedenen Phasen vor Sternenhintergrund

Nicht nur der Mond, auch Venus und Merkur erscheinen irdischen Beobachtern mal mehr und mal weniger “voll”. Solche Phasen haben niederländische Astronomen erstmals bei einem Planeten eines anderen Sterns nachweisen können. Anhand von Satellitendaten konnten sie verfolgen, wie der Exoplanet regelmäßig zu- und wieder abnimmt.

Kleinster Exoplanet entdeckt

Grafik zeigt gleißend helle Kugel mit angedeutetem Strahlenkranz, darauf ein kleiner dunkler Fleck

Den bislang kleinsten Planeten bei einem anderen Stern haben europäische Forscher entdeckt. Der kompakte Exoplanet ist kaum doppelt so groß wie die Erde. Er verrät sich dadurch, dass er regelmäßig durch die Sichtlinie zu seinem Zentralgestirn zieht und es dabei minimal verdunkelt.

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