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Absturz eines kleineren Mondes

Grafik zeigt bläuliche Kugel, auf der eine zähflüssig wirkende kleinere Kugel einschlägt, gelbes Material wie einen flüssigen Kranz aufwerfend

Die Erde hat in der Vergangenheit vielleicht mehr als einen Mond besessen. Diese Möglichkeit eröffnen Computersimulationen zweier schweizerischer und amerikanischer Astronomen. Bei den Gebirgen auf der erdabgewandten Seite des Mondes könnte es sich demnach um die Reste eines kleinen Mondes handeln, der auf sein größeres Geschwister stürzte.

Ein Komet auf den zweiten Blick

Zwei Ansichten einer kraterübersäten Oberfläche, auf der rechten, etwas weniger hochauflösenden markiert ein Kranz gelber Pfeile einen schemenhaft erkennbaren Krater

Unter einer weichen Schale steckt nicht unbedingt ein harter Kern. Das zeigen Aufnahmen, die die amerikanische Raumsonde Stardust bei ihrem Vorbeiflug an dem Kometen Tempel 1 geschossen hat. Der Einschlag eines massiven Kupfergeschosses vor fast sechs Jahren hat demnach nur schwache Spuren hinterlassen.

Jupiter-Einschlag auf Asteroid zurückgeführt

Aufnahme zeigt Jupiter mit pastellfarbenen Wolkenbändern, mehrere Einschübe zeigen die längliche dunkle, langsam verblassende Einschlagnarbe

Im Juli letzten Jahres schlug ein Himmelskörper auf dem Jupiter ein. Um was für ein Objekt es sich dabei handelte, glauben amerikanische und spanische Astronomen nun angeben zu können. Die mehrere Tausend Kilometer große “Narbe” in der Wolkendecke des Jupiter wurde von einem Asteroiden erzeugt.

Einschlägig organisch

Aufnahme des Enceladus als eisige, von tiefen Rissen überzogene Kugel

Dass organische Verbindungen auch ohne Zutun von Organismen entstehen können, ist seit langem bekannt. Mitunter braucht es dazu nur einen kräftigen Stoß, lässt ein Experiment englischer Astrophysiker vermuten. Bei Einschlägen auf eisigen Monden und anderen Himmelskörpern könnten sich demnach sogar einfache Aminosäuren bilden.

Wie Apophis um die Erde tänzelt

SW-Bild zeigt schwachen Lichtpunkt, eingekreist, inmitten heller Striemen auf schwarzem Hintergrund

Voraussagen über Einschläge auf der Erde können nicht besser sein als die Beobachtungsdaten, auf denen sie beruhen. Das demonstrieren neue Berechnungen amerikanischer und italienischer Forscher zur Bahn des Asteroiden Apophis. Nachdem ein Einschlag im Jahr 2029 bereits ausgeschlossen werden konnte, wird nun auch eine Kollision im Jahr 2036 immer unwahrscheinlicher.

Einschlag auf Jupiter

Falschfarben-Infrarotbild zeigt rötliche Gasstriemen auf einer Kugeloberfläche, dazwischen ein heller Fleck

Auf dem Planeten Jupiter ist am Wochenende ein kleinerer Himmelskörper eingeschlagen. Diesen Verdacht nähren Beobachtungen australischer und amerikanischer Astronomen. Ihre Aufnahmen zeigen einen neuen Fleck in der Südpolregion des Gasriesen, über dem sich ein Pilz warmen Gases erhebt.

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