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Plutos strahlender Zwilling

Foto zeigt weißes Gebäude mit Teleskopkuppel unter sternbesetztem Nachthimmel

Ein kosmisches Schattenspiel hat es Astronomen ermöglicht, ein eisiges Objekt am Rand des Sonnensystems zu vermessen. Mit einem Radius von etwa 1.160 Kilometern ist der ferne Zwergplanet Eris demnach praktisch genauso groß wie Pluto. Ursprünglich war er für deutlich größer gehalten worden und hatte so zur Aberkennung von Plutos Status als Planet beigetragen.

Hilfreicher kosmischer Staub

Bild zeigt weiß-türkisfarbene Gasfetzen, darin eingebettet grellweiße Punkte, schwarzer Hintergrund

So lästig Staub im Haushalt ist, so hilfreich ist er im Weltraum. Diese Ansicht bekräftigen Experimente schottischer Chemiker. Der Großteil des Wassers im All verdankt seine Entstehung demnach winzigen interstellaren Staubkörnern, die günstige Reaktionsbedingungen bieten.

Einschlag ins Wasser

3D-Ansicht des Kraters mit lappigem 'Kranz', einigen Kanälen und kleineren, glatten Kratern

Meteoriteneinschläge auf dem Mars müssen keine staubtrockene Angelegenheit sein. Das belegt eine Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. Darauf zu sehen ist ein gut 20 Kilometer weiter Krater, bei dessen jäher Entstehung weicher, verflüssigter Untergrund regelrecht in die Umgebung schwappte.

Reines Mars-Eis

Blick auf die Nordpolarkappe des Mars mit ihrer spiralförmigen Struktur, einer großen hellen Zunge und einem tiefbraunen Einschnitt an ihrem Nordrand

Am Nordpol des Mars gibt es reichlich Wassereis, das zudem von bemerkenswerter Reinheit ist. Das hat die Auswertung von Sondendaten durch europäische und amerikanische Forscher ergeben. Gemessen an der Art und Weise, wie das Material unter der Trockeneis-Polkappe Radarwellen reflektiert, muss es stellenweise zu mehr als 95 Prozent aus Wassereis bestehen.

Mondkrater ohne Eis-Einlage

Blick auf die Kraterlandschaft des Mondes, am Horizont gleißend hell der Rand der Sonnenkorona, am oberen Bildrand ein heller Punkt

Sollte es auf dem Mond Wasser geben, steht dieses nicht ohne weiteres für menschliche Kolonisten zur Verfügung. Die Aufnahmen einer japanischen Sonde zeigen, dass es nicht einmal in einem tiefen Krater, dessen Boden permanent im Schatten liegt, helle Eisflächen gibt. Eventuell vorhandenes Wassereis kann daher bestenfalls wenige Prozent des Untergrundes ausmachen.

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