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Ein tänzelnder Trojaner für die Erde

Grafik zeigt kleine Erde vor ferner Sonne und die Bahn des Asteroiden als giftgrüne Spirale

Kanadische Astronomen haben einen Asteroiden entdeckt, der gemeinsam mit der Erde um die Sonne zieht. Der wenige Hundert Meter große Gesteinsbrocken nähert sich der Erde dabei regelmäßig und entfernt sich wieder von ihr. Für irdische Beobachter scheint er daher um die Sonne zu tänzeln.

Ein wankelmütiger Partner im All

Teleskopaufnahme zeigt den Asteroid als schwachen Lichtfleck zwischen gleißend hell erscheinenden Sternen

Auf ihrer Bahn um die Sonne wird die Erde von einem höchst wankelmütigen Partner begleitet. Das haben nordirische Astronomen herausgefunden. Ein kürzlich entdeckter Asteroid nähert sich der Erde alle 175 Jahre abwechselnd von vorne oder von hinten – nur um von ihrem Schwerefeld wieder in Gegenrichtung geschickt zu werden.

Elektrische Einschläge bei Vollmond

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze

Die Erde muss nicht nur Einschläge aus dem All einstecken, sie teilt auch aus. Das belegen Messungen einer japanischen Mondsonde. Ein Mal im Monat, wenn der Mond durch den Magnetschweif der Erde zieht, wird er demnach von energiereichen Elektronen getroffen, die auf weiten Spiralbahnen um die magnetischen Feldlinien kreisen.

Kleine Welten, große Erwartungen

Luftaufnahme zweier großer weißer Teleskopkugeln, beide geöffnet, den Blick auf die großen Spiegel freigebend

Jeder vierte sonnenähnliche Stern könnte einen erdähnlichen Planeten besitzen. Zu dieser Einschätzung gelangt eine internationale Astronomengruppe nach einer systematischen Fahndung. Gerade solche Welten, die ihr Gestirn auf einer engen Bahn umkreisen und laut derzeitigen Modellen der Planetenentstehung eher selten sein sollten, entdeckten sie dabei besonders häufig.

Rosetta holt Schwung

Blaue, leicht bewölkte Sichel der Erde vor tiefschwarzem Hintergrund

Die europäische Raumsonde Rosetta ist nun endgültig auf dem Weg ins äußere Sonnensystem. Am heutigen Freitagmorgen ist auch der dritte und letzte Vorbeiflug der Sonde an der Erde geglückt. Dabei nutzte Rosetta den ungleich massigeren Planeten als Katapult, um genügend Schwung für ihr Rendezvous mit einem Kometen aufzunehmen.

Wie Apophis um die Erde tänzelt

SW-Bild zeigt schwachen Lichtpunkt, eingekreist, inmitten heller Striemen auf schwarzem Hintergrund

Voraussagen über Einschläge auf der Erde können nicht besser sein als die Beobachtungsdaten, auf denen sie beruhen. Das demonstrieren neue Berechnungen amerikanischer und italienischer Forscher zur Bahn des Asteroiden Apophis. Nachdem ein Einschlag im Jahr 2029 bereits ausgeschlossen werden konnte, wird nun auch eine Kollision im Jahr 2036 immer unwahrscheinlicher.

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