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Aufgedrehter Stern versengt seinen Planeten

Grafik zeigt Gasplanet mit Wolkenbändern mit einer Art Kometenschweif aus blauem Gas, dicht vor gelbem brodelnden Stern

Planeten können ihrem Stern näher kommen, als gut für sie ist. Diesen Schluss legen Beobachtungen Hamburger Astronomen nahe. Ein unruhiger Stern in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne gibt demnach intensive Strahlung ab, die an der Substanz seines Gasplaneten nagt.

Ein Planet als Lichtfalle

Grafik zeigt schwarzen Planeten mit rotglühenden Wolkenbändern vor gelber, brodelnder Sonne

Eine nahezu perfekte Lichtfalle hat ein englisch-amerikanisches Forscherduo entdeckt. Ein Planet im Sternbild des Drachen schluckt demnach mehr als 99 Prozent des einfallenden Lichts. Als Resultat ist seine Tagseite kaum von seiner Nachtseite zu unterscheiden.

Zehn neue Exoplaneten

Grafik zeigt bläulichen Gasriesen mit weißen Wolkenbändern, über dessen Horizont eine blendend weiße Sonne aufgeht

Planeten ferner Sterne sind nicht nur zahlreich, sie sind auch sehr vielfältig. Neue Belege für diese Ansicht liefern die jüngsten Entdeckungen des europäisch-brasilianischen Weltraumteleskops Corot. Dabei handelt es sich um gleich zehn extrasolare Planeten, die sich in Eigenschaften wie Masse, Dichte und Alter stark unterscheiden.

Portrait einer Supererde

Grafik zeigt Sonne und praktisch identischen 55 Cancri als gelbe Kugeln, davor als schwarze Flecken Erde und Jupiter bzw. 55 Cancri e

Ähnlichkeit mit einer glühenden Kanonenkugel dürfte ein Planet bei einem Nachbarstern der Sonne aufweisen. Amerikanische und kanadische Forscher haben ermittelt, dass das rasende Objekt gut 700 Prozent mehr Masse besitzt als die Erde, aber nur etwa 60 Prozent größer ist. Seine Dichte liegt daher deutlich über der von Eisen.

Ungemütliche Zwergsterne

Grafik zeigt dunkle Scheibe eines Planeten vor einem nahen, dunkelroten Stern mit Protuberanzen

Wer nach lebensfreundlichen Welten im All sucht, darf sich nicht allein nach dem Wasser richten. Das belegt eine Studie, die ein Potsdamer Forscher gemeinsam mit Kollegen in Frankreich und den Vereinigten Staaten erstellt hat. Auch die Gezeitenkräfte mit ihrem vielfältigen Einfluss auf einen Planeten müssen stimmen.

Kleinster Exoplanet nachgewiesen

Illustration zeigt Blick über den Horizont einer rotbraun gesprenkelten Welt ohne Atmosphäre auf eine nahe Sonne

Die Entdeckung des bislang kompaktesten Planeten eines anderen Sterns vermelden amerikanische Astronomen. Die ferne Welt ist nur etwa 40 Prozent größer als die Erde. Allerdings umkreist sie ihr Zentralgestirn in derart geringem Abstand, dass Leben auf ihrer Oberfläche unmöglich sein dürfte.

Planet bei galaktischem Zuwanderer entdeckt

Grafik zeigt wolkenbedeckten Planet nahe eines feurigen Sterns

Heidelberger Astronomen haben den ersten Planet eines Sterns entdeckt, der wahrscheinlich nicht aus der Milchstraße stammt. Als wäre das nicht genug, dürfte der Planet auch noch eine feurige Umarmung durch sein alterndes Zentralgestirn überstanden haben.

Kleine Welten, große Erwartungen

Luftaufnahme zweier großer weißer Teleskopkugeln, beide geöffnet, den Blick auf die großen Spiegel freigebend

Jeder vierte sonnenähnliche Stern könnte einen erdähnlichen Planeten besitzen. Zu dieser Einschätzung gelangt eine internationale Astronomengruppe nach einer systematischen Fahndung. Gerade solche Welten, die ihr Gestirn auf einer engen Bahn umkreisen und laut derzeitigen Modellen der Planetenentstehung eher selten sein sollten, entdeckten sie dabei besonders häufig.

Zwei Planeten mit zwei Sonnen

Grafik zeigt im Vordergrund einen bräunlichen und einen bläulichen Gasplaneten, im Hintergrund eine orangefarbene und eine weiße Sonne

Nicht nur einen Stern, sondern gleich zwei Sterne umkreisen zwei Planeten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Diesen Schluss legen Messungen deutscher, englischer und amerikanischer Astrophysiker nahe. Die Anwesenheit der beiden Planeten verrät sich dadurch, dass die Verdunklungen des Doppelsterns mit schöner Regelmäßigkeit unpünktlich sind.

Wärme am falschen Fleck

Grafik zeigt rötlichen Gasplaneten dicht neben seiner hellgelben Sonne, sein Glimmen leicht seitlich verschoben

Wer sich vor eine Wärmelampe setzt, erwartet, dass sein Gesicht warm wird und nicht sein linkes Ohr. Eben diesen Effekt haben amerikanische und englische Forscher bei einem fernen Planeten beobachtet. Der Gasriese rast in geringem Abstand um sein Gestirn und wendet ihm stets die gleiche Seite zu. Die intensivste Wärmeabstrahlung kommt jedoch nicht von dieser ewigen Tagseite, sondern aus dem Bereich der Tag-Nacht-Grenze.

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