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Erfolgreiche Planetenjagd mit der Stoppuhr

Teleskopaufnahme zeigt weiße, rot umrandete Kreisfläche zwischen kleineren, schwarzer Hintergrund, Pfeil beschriftet 'WASP-3'

Einen neuen Planeten eines fernen Sterns haben deutsche, polnische und bulgarische Astronomen aufgespürt. Die Forscher nutzten dazu minimale Schwankungen im Umlauf eines bereits bekannten Planeten bei dem Stern. Der Neuling besitzt eine Masse von ungefähr 15 Erden und ist damit vergleichsweise leichtgewichtig – ein Beleg für die große Empfindlichkeit der Methode.

Stürmischer Exoplanet

Grafik zeigt hellen Stern, über dem Horizont eines wolkigen Planeten stehend, tiefschwarzer Hintergrund

Die Geschwindigkeit, mit der ein ferner Planet um seinen Stern kreist, hat eine niederländisch-amerikanische Astronomengruppe erstmals direkt messen können. Das Resultat erlaubt eine genaue Bestimmung der Massen von Stern und Planet. Zudem lässt ein “Überschuss” an Geschwindigkeit auf extrem schnelle Winde in der Gashülle des halbseitig gebackenen Planeten schließen.

Ein ferner Zwilling des Jupiter

Grafik zeigt kleinen dunklen kreisrunden Fleck vor einer gelb-orangefarbenen, brodelnden Sonne

Einen Riesenplaneten, der große Ähnlichkeit mit dem Jupiter im Sonnensystem aufweist, hat eine internationale Astronomengruppe aufgespürt. Der Gasriese kreist in vergleichsweise moderatem Abstand um einen Stern, der etwa 1.500 Lichtjahre von der Sonne entfernt steht. Als Resultat dürfte sich auch seine Oberflächentemperatur im “normalen” Bereich bewegen.

Exoplanet wird ausgesaugt

Illustration zeigt Planet mit Wolkenbändern nahe vor Gestirn mit turbulenter Oberfläche

Ein kürzlich entdeckter Exoplanet wird von seinem Stern allmählich ausgesaugt, vermuten chinesische und amerikanische Astronomen. Ihren Berechnungen zufolge, wird der Planet von Gezeitenkräften so stark durchgeknetet, dass sich seine Atmosphäre bis zu jenem Punkt ausdehnt, an dem sie in den Griff des Sterns gerät.

Jüngster Exoplanet entdeckt

Grafik zeigt pastellfarbenen Planet mit Wolkenbändern dicht über einem gelbroten, brodelnden Stern mit großer Protuberanz

Eher zufällig haben spanische und englische Astronominnen den jüngsten Planeten eines fernen Sterns entdeckt. Bei der Analyse des Sternenlichts fanden sie regelmäßige Schwankungen, die auf einen massereichen Begleiter auf einer sehr engen Umlaufbahn zurückgehen dürften.

Der Fingerabdruck eines Exoplaneten

Aufnahme des Systems HR 8799

Planeten bei sonnenähnlichen Sternen sind für Astronomen besonders interessant. Der erste direkte Blick in die Gashülle einer solchen Welt ist einer kanadisch-deutschen Forschergruppe gelungen. Ihre Beobachtungen zeigen, dass die Vorstellungen über planetarische Atmosphären überdacht werden müssen.

Planet bei “explosivem” Doppelstern entdeckt

Grafik zeigt kleinen weißen Lichtfleck neben einem tiefroten, brodelnden Gasball, in einigem Abstand ein Gasriese, Umlaufbahnen durch grüne Kreise angedeutet

Einen Planeten mit zwei Sonnen haben chinesische Astronomen in der galaktischen Nachbarschaft der Erde entdeckt. Die ferne Welt zieht eine weite Bahn um zwei kleine Sterne, die sich in extrem geringem Abstand umkreisen und in nicht allzu ferner Zukunft einen gewaltigen Strahlungsausbruch produzieren werden.

Methan bei zweitem Exoplaneten entdeckt

Illustration zeigt Gasriesen mit rot-braunen Wolkenbändern, dichter Atmosphäre, im Hintergrund einen gleißend hellen Stern

Auch die Planeten anderer Sterne haben grundsätzlich das Zeug für die Entwicklung von Leben. Diese Ansicht bekräftigt der Fund von drei einfachen Molekülen auf einem Exoplaneten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, in der Gashülle der heißen Welt Wasser, Kohlendioxid und Methan nachzuweisen.

Höllisches Wetter auf fernem Planet

Grafik zeigt rötlich glimmenden Planet, über dessen Horizont eine hellorange brodelnde Sonne aufgeht, tiefschwarzer Hintergrund

Der kleinste bekannte Planet eines anderen Sterns ist etwa doppelt so groß wie die Erde und besteht aus Gestein. Damit erschöpft sich die Ähnlichkeit aber auch schon, zeigen Berechnungen zweier amerikanischer Planetenforscher. Auf der fernen Welt dürfte ein wahrhaft höllisches Wetter herrschen – inklusive Alkalimetall-Wolken und gelegentlichen Schauern flüssigen Gesteins.

Astronomen finden “unmöglichen” Planeten

Illustration zeigt Planet mit Wolkenbändern nahe vor Gestirn mit turbulenter Oberfläche

Einen Planeten, den es eigentlich nicht mehr geben dürfte, hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. Der Gasriese zieht in derart geringem Abstand um sein Zentralgestirn, dass ihn die Gezeitenkräfte längst zum “Absturz” gebracht haben sollten.

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