Tag: Exoplanet
Der Fingerabdruck eines Exoplaneten
Planeten bei sonnenähnlichen Sternen sind für Astronomen besonders interessant. Der erste direkte Blick in die Gashülle einer solchen Welt ist einer kanadisch-deutschen Forschergruppe gelungen. Ihre Beobachtungen zeigen, dass die Vorstellungen über planetarische Atmosphären überdacht werden müssen.
Planet bei “explosivem” Doppelstern entdeckt
Einen Planeten mit zwei Sonnen haben chinesische Astronomen in der galaktischen Nachbarschaft der Erde entdeckt. Die ferne Welt zieht eine weite Bahn um zwei kleine Sterne, die sich in extrem geringem Abstand umkreisen und in nicht allzu ferner Zukunft einen gewaltigen Strahlungsausbruch produzieren werden.
Methan bei zweitem Exoplaneten entdeckt
Auch die Planeten anderer Sterne haben grundsätzlich das Zeug für die Entwicklung von Leben. Diese Ansicht bekräftigt der Fund von drei einfachen Molekülen auf einem Exoplaneten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, in der Gashülle der heißen Welt Wasser, Kohlendioxid und Methan nachzuweisen.
Höllisches Wetter auf fernem Planet
Der kleinste bekannte Planet eines anderen Sterns ist etwa doppelt so groß wie die Erde und besteht aus Gestein. Damit erschöpft sich die Ähnlichkeit aber auch schon, zeigen Berechnungen zweier amerikanischer Planetenforscher. Auf der fernen Welt dürfte ein wahrhaft höllisches Wetter herrschen – inklusive Alkalimetall-Wolken und gelegentlichen Schauern flüssigen Gesteins.
Astronomen finden “unmöglichen” Planeten
Einen Planeten, den es eigentlich nicht mehr geben dürfte, hat eine internationale Astronomengruppe entdeckt. Der Gasriese zieht in derart geringem Abstand um sein Zentralgestirn, dass ihn die Gezeitenkräfte längst zum “Absturz” gebracht haben sollten.
Gasriese im Gegenverkehr
Den ersten planetarischen “Geisterfahrer” haben europäische und amerikanische Astronomen identifiziert. Der Sonderling umkreist sein Zentralgestirn entgegen der Richtung, in der sich dieses um die eigenen Achse dreht. Der Grund für die ungewöhnliche Umlaufbahn dürfte eine allzu enge Begegnung mit einem Vetter sein.
Angehende Sonnensysteme im Doppelpack
Sterne mit Planeten sind keine Ausnahmeerscheinung im All, bestätigen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Im Orionnebel, einer immensen Gaswolke in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne, konnten sie ein Doppelsternsystem nachweisen, in dem beide Sterne den Stoff für künftige Planeten haben.
Weniger Spielraum für ferne Erden
Die Grenzen für lebensfreundliche Welten sind enger gesteckt als bislang angenommen. Nicht nur muss ein Planet gerade so viel Strahlung von seinem Stern erhalten, dass es auf ihm flüssiges Wasser geben kann. Auch die Gezeitenkräfte müssen stimmen, glauben amerikanische Astronomen.
Schlangenlinie verrät Planet
Eine neue Methode zum Aufspüren ferner Planeten trägt erste Früchte. Amerikanischen Astronomen ist es gelungen, einen Exoplanet anhand des Seitwärtspendelns zu erkennen, in das er sein Zentralgestirn versetzt. Als Folge bewegt sich der Stern in einer Art Schlangenlinie über den Nachthimmel.
Ferne Phasen
Nicht nur der Mond, auch Venus und Merkur erscheinen irdischen Beobachtern mal mehr und mal weniger “voll”. Solche Phasen haben niederländische Astronomen erstmals bei einem Planeten eines anderen Sterns nachweisen können. Anhand von Satellitendaten konnten sie verfolgen, wie der Exoplanet regelmäßig zu- und wieder abnimmt.


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