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Exoplaneten vom Format der Erde

Grafik zeigt Kepler-20e als rötliche, ausgedörrte Welt und die Erde

Ein sonnenähnlicher Stern im Sternbild des Schwans wird sehr wahrscheinlich von dem ersten bekannten Planeten umkreist, der kleiner ist als die Erde. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und europäische Astronomen im Magazin „Nature“. Bei der kompakten Welt könnte es sich um einen erdähnlichen Gesteinsplaneten handeln. Für Leben dürfte seine Oberfläche mit einer Temperatur von mehreren Hundert Grad Celsius jedoch zu heiß sein.

Ein Schwung Exoplaneten

Grafik zeigt Sichel eines wolkenverhangenen bläulichen Planeten, vor einer fernen gelben Sonne

Die Entdeckung von mehr als 50 Planeten ferner Sterne vermelden europäische Astronomen. Unter den neuen Exoplaneten sind 16 sogenannte Super-Erden, die höchstens das Zehnfache der Erdmasse aufweisen. Eine dieser Welten bringt es auf weniger als vier Erdmassen und kreist in einer Entfernung um ihr Zentralgestirn, in der es noch flüssiges Wasser an ihrer Oberfläche geben könnte.

Viele einsame Planeten

Grafik zeigt dunklen Gasriesen vor sternbesetztem Hintergrund

In der Milchstraße wimmelt es von Planeten, die nicht um einen Stern kreisen. Für diese Ansicht sprechen Beobachtungen zweier internationaler Forschergruppen. Auf zehn Sterne könnten demnach etwa vierzehn Objekte vom Kaliber des Jupiter kommen, die ungebunden durch die Tiefen des Raums ziehen.

Stern mit sechs Planeten entdeckt

Grafik zeigt Kepler-Satellit, an ein schräg angesägtes Rohr erinnernd, in gold schimmernde Folie gehüllt, vor sternbesetztem Himmel

Gleich sechs Planeten haben amerikanische und dänische Astronomen bei einem fernen Stern entdeckt. Das planetarische Sextett erinnert in einigen Aspekten an das heimische Sonnensystem, in anderen erscheint es fremdartig. Die kleinste der neu entdeckten Welten besitzt nur gut doppelt so viel Masse wie die Erde und dürfte überwiegend aus Wasser und Gas bestehen.

Planeten auf der schiefen Bahn

Zeichnung zeigt Stern mit Protuberanzen und einen kleinen Planeten auf einer engen, beinahe polnahen Bahn, Pfeile zeigen die Bewegungsrichtung

In manchen Planetensystemen geht es weniger aufgeräumt zu als im heimischen Sonnensystem, zeigen Beobachtungen japanischer und amerikanischer Astronomen. Die beiden von ihnen studierten Exoplaneten umkreisen ihre Zentralgestirne auf stark geneigten Bahnen.

Exoplaneten: Fünf auf einen Streich

Grafik zeigt fernen gleißenden Stern, davor und dicht daneben sechs dunkle bzw. bläuliche Lichtflecken, Horizont eines wolkenbedeckten siebten Planeten

Auf das bislang üppigste Planetensystem eines anderen Sterns sind europäische Astronomen gestoßen. Das ferne System besteht aus mindestens fünf Planeten vom Kaliber des Neptun. Alle umkreisen ihren Stern in einem Abstand, der nicht größer ist als der Radius der Marsbahn im heimischen Sonnensystem.

Himmlischer Dreiklang

Grafik zeigt im Vordergrund einen Ringplaneten, über dessen Horizont eine kleine orangefarbene Sonne leuchtet, davor zwei kleinere Planeten

Einen Dreiklang der planetarischen Art haben amerikanische Forscher entdeckt. Bei einem Stern in der Nachbarschaft der Sonne fanden sie einen neuen Planeten, der für einen Umlauf um das Gestirn doppelt so lang benötigt wie der nächstinnere Planet. Dieser benötigt wiederum doppelt so lang wie sein nächstinnerer Nachbar. Als Folge stehen die drei Planeten regelmäßig auf einer Linie aufgereiht.

Chaotische Zustände in jungem Planetensystem

Grafik zeigt einen runden hellgelben Fleck, in eine rote, gelappte Wolke übergehend

In jungen Planetensystemen kann es höchst turbulent zugehen. Das belegt ein immenser Staubring, den amerikanische und spanische Astronomen bei einem nahe gelegenen Stern entdeckt haben. Quelle des Staubs dürften Kollisionen zwischen kleineren Gesteinsbrocken sein, die durch mindestens drei schwergewichtige Planeten aus der Bahn geworfen worden sind.

Verlängerung für “Planetenjäger”

Illustration zeigt goldenen Satelliten mit blauen Solarsegeln vor gleißend hellem Stern mit kleinen Gesteinsplaneten

Das europäisch-brasilianische Weltraumteleskop Corot wird drei weitere Jahre in Betrieb bleiben. Das haben die beteiligten Organisationen unter Federführung der französischen Raumfahrtbehörde CNES beschlossen. Die Mission wird demnach bis Ende März 2013 verlängert.

Studierende finden neuen Exoplaneten

Grafik zeigt Stern als gelbe, gleichsam brodelnde Kugel, und daneben den Planeten als Kugel mit dunkel- und hellgrauen Wolkenbändern

Einen ungewöhnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems haben drei niederländische Studierende entdeckt. Mit Hilfe einer eigens ersonnenen Analysemethode spürten sie einen großen Exoplaneten auf, der in äußerst geringem Abstand um einen sehr heißen und rasch rotierenden Stern rast.

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