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Alte Galaxie im jungen Kosmos

Blick in das gleißend helle Zentrum eines Galaxienhaufens, neben einigen Spiralgalaxien auch viele helle Lichtpunkte, zwei davon rot eingekreist

Sehr bald nach der Entstehung des Kosmos verklumpte das Gas darin zu den ersten Galaxien und Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Blick durch ein kosmisches Vergrößerungsglas. Die dadurch erkennbare Galaxie bestand schon 950 Millionen Jahre nach dem Urknall vorwiegend aus alten Sternen.

Galaxienhaufen hatte es eilig

Komposit aus optischer und Infrarotaufnahme zeigt zahlreiche Galaxien als rötliche bis blauweiße Flecken vor schwarzem Hintergrund, einige gelb bzw. blau eingekreist

Kleine Unregelmäßigkeiten in der Materieverteilung im jungen Kosmos wuchsen sich rasch zu imposanten Erscheinungen aus. Das demonstriert die Entdeckung eines besonders großen und weit entfernten Galaxienhaufens durch eine internationale Astronomengruppe. Schon zu einer Zeit, als das Universum etwa die Hälfte seines heutigen Alters hatte, brachte es der Koloss auf eine Gesamtmasse von etwa 800 Billionen Sonnen.

Früher Galaxienhaufen entdeckt

Rötliche und bläuliche Flecken vor schwarzem Hintergrund, einige eingekreist und eingefasst von Konturlinien

Einen Galaxienhaufen aus der Kindheit des Universums haben japanische und deutsche Astronomen entdeckt. Die Ansammlung alter und massereicher Galaxien liegt in einer Entfernung von rund 9,6 Milliarden Lichtjahren von der Milchstraße. Damit kann sie helfen, mehr über die Materieverteilung im jungen Kosmos zu erfahren.

Giganten im kosmischen Strom

Grafik zeigt Karte der kosmischen Hintergrundstrahlung, darin in farbigen Scheiben der mutmaßliche Strom, am Rand einige Aufnahmen von Galaxienhaufen

Eine vor wenigen Jahren entdeckte “Strömung” im All ist deutlich größer als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Auswertung umfangreicher Beobachtungsdaten. Demnach streben Galaxienhaufen auf einer Strecke von rund 2,5 Milliarden Lichtjahren in eine gemeinsame Richtung.

Ein kosmischer Knotenpunkt

Grafik zeigt die 'Blick-Pyramide' von der Erde gen CL0016, darin verstreut grüne und - in einer Ebene aufgereiht - rote Punkte

Galaxienhaufen bilden die Knotenpunkte eines kosmischen Netzwerks. Diese Ansicht bestärken Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe. In der Nähe des von den Forschern studierten Galaxienhaufens sind zahlreiche weitere Galaxien zu finden, von denen einige wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht sind.

Früher kosmischer Koloss

Helle Lichtflecken auf schwarzem Hintergrund, in der Mitte ein bläuliches Glimmen

Nach dem Urknall kam vergleichsweise rasch Struktur in das Universum. Diese Ansicht bekräftigt die Entdeckung eines extrem weit entfernten Galaxienhaufens durch ein europäisches Astronomentrio. Der Koloss ist etwa 10,2 Milliarden Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Sein Licht erreicht irdische Beobachter daher aus einer Zeit, als das Universum nur ein Viertel seines heutigen Alters hatte.

Dunkle Materie festigt Zwerggalaxien

Aufnahme zeigt eine der Zwerggalaxien als kreisrunden, glatten Lichtfleck vor schwarzem Hintergrund

Europäische Astronomen haben neue Belege für die Annahme gefunden, dass leuchtende Galaxien auf einem Fundament aus Dunkler Materie entstehen. Inmitten eines großen Galaxienhaufens beobachteten die Forscher eine Reihe von Zwerggalaxien, denen die Turbulenzen in ihrer Umgebung nichts auszumachen scheinen.

Forscher finden größten Galaxienhaufen

Teleskopaufnahme zeigt einen bläulich glimmenden, runden Fleck vor schwarzem Hintergrund, darin und daneben einige bunte Punkte

Eines der größten Objekte im Universum haben Potsdamer Forscher aufgespürt. Bei der systematischen Fahndung in archivierten Beobachtungsdaten stießen sie auf einen weit entfernten Galaxienhaufen, der in sich die Masse von rund 1 Billiarde Sonnen vereint.

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