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Galaxis voller Blasen

Zwei Falschfarbenbilder zeigen zerfetzt wirkende Gasschwaden, auf einem Bild sind alle potenziellen Blasen durch Ellipsen markiert

Ungestüme Sterne verleihen der Milchstraße gewisse Ähnlichkeit mit schäumender Brause. Dieses Bild ergibt sich aus der Arbeit mehrerer Tausend Amateurastronomen. Im Rahmen eines Internetprojekts identifizierten sie über 5.000 blasenförmige Hohlräume, die junge stellare Hitzköpfe in der dünnen interstellaren Materie der Galaxis geformt haben.

Ein Happen für die Milchstraße

Grafik zeigt blau-grüne Spirale der Milchstraße mit gelbem Zentrum, darin ein rot gepunkteter Bogen

Die Überreste einer glücklosen Galaxie hat eine internationale Forschergruppe gefunden – mitten in der Milchstraße. Bei ihrer Vermessung von Abertausenden von Sternen stießen die Forscher auf einige Exemplare, die sich als Sternstrom von den übrigen Sternen der Milchstraße abheben. Wahrscheinlich stammen sie aus einer kleinen Galaxie, die von der Milchstraße verschlungen worden ist.

Explosiver galaktischer Kreislauf

Grafik zeigt Queransicht der Milchstraße, über deren dünne, bläulich leuchtende Scheibe pilzförmige Fontänen aufsteigen

Was die Sonne für den Wasserkreislauf der Erde ist, sind Sternexplosionen für den Materiekreislauf in der Milchstraße. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen amerikanischer Forscher. Die von Supernovae freigesetzte Energie lässt demnach regelrechte Fontänen heißen Gases über die Scheibe der Galaxis aufsteigen. Dort kühlt das Gas ab und verdichtet sich zu Wolken, die langsam wieder in die Scheibe fallen.

Planet bei galaktischem Zuwanderer entdeckt

Grafik zeigt wolkenbedeckten Planet nahe eines feurigen Sterns

Heidelberger Astronomen haben den ersten Planet eines Sterns entdeckt, der wahrscheinlich nicht aus der Milchstraße stammt. Als wäre das nicht genug, dürfte der Planet auch noch eine feurige Umarmung durch sein alterndes Zentralgestirn überstanden haben.

Neue Struktur in der Milchstraße entdeckt

Illustration zeigt dünne Milchstraßenscheibe, über und unter deren Zentrum je ein violett glimmender Lobus

Die Spur einer immensen Energiefreisetzung haben amerikanische Astrophysiker in der heimischen Milchstraße entdeckt. Über und unter der Scheibe der Galaxis wölben sich demnach zwei große kugelförmige Bereiche, von denen ein Glimmen hochenergetischer Strahlung ausgeht.

Heimische Beschleuniger

Grafik zeigt intensive Strahlungsquelle als gelb-weißen Fleck vor dunkelblauem, diffusen Hintergrund, Beschriftung und Pfeil

Auf die Erdatmosphäre prasseln fortwährend Partikel aus den Tiefen des Alls ein. Die energiereichsten dieser Teilchen stammen aber nicht unbedingt aus anderen Galaxien, vermuten amerikanische und japanische Physiker. Ihrer Analyse zufolge, dürften die kosmischen Geschosse auch auf Sternexplosionen in der Milchstraße selbst zurückgehen.

Astronomen finden galaktische Sternwiegen

Aufnahme einer HII-Region zeigt einige gleißend helle Sterne und dunkle Nebelfetzen vor rötlich glimmendem Hintergrund

Zahlreiche Brutstätten neuer Sterne haben amerikanische Astronomen in der Milchstraße entdeckt. Indem sie Archivdaten mit eigenen Beobachtungen kombinierten, fanden sie auf einen Schlag mehrere Hundert Wolken aus Wasserstoff, der durch die energiereiche Strahlung neugeborener Sterne zum Glimmen gebracht wird.

Der Galaxis’ reiche Beute

Aufnahme eines Kugelsternhaufens als dichtem Schwarm von Sternen

Etwa jeder vierte Kugelsternhaufen in der Milchstraße gehörte ursprünglich zu einer anderen Galaxie. Zu diesem Schluss kommt ein australisch-kanadisches Astronomenduo nach der Analyse einer eigens angelegten Datenbank. Gemessen an ihrer Zusammensetzung, sind demnach viele der dichten Sternschwärme Überreste kleinerer Galaxien, die sich die Milchstraße im Laufe der Zeit einverleibt hat.

Buntes Treiben in der Milchstraße

In Violetttönen gehaltene Grafik zeigt eine scheibenförmige Wolke mit hellen Spiralen, hellem Zentrum, vor schwarzem Hintergrund

In der Milchstraße geht es weniger geordnet zu als gemeinhin angenommen. Umfangreiche Simulationen einer internationalen Astronomengruppe lassen vermuten, dass sich die Sterne in einer Galaxie sogar recht häufig von deren Zentrum weg oder darauf zu bewegen können. Auf diese Weise werden auch schwere chemische Elemente, wie sie für die Entstehung von Leben nötig sind, sehr effektiv verteilt.

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