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Jupiter-Einschlag auf Asteroid zurückgeführt

Aufnahme zeigt Jupiter mit pastellfarbenen Wolkenbändern, mehrere Einschübe zeigen die längliche dunkle, langsam verblassende Einschlagnarbe

Im Juli letzten Jahres schlug ein Himmelskörper auf dem Jupiter ein. Um was für ein Objekt es sich dabei handelte, glauben amerikanische und spanische Astronomen nun angeben zu können. Die mehrere Tausend Kilometer große “Narbe” in der Wolkendecke des Jupiter wurde von einem Asteroiden erzeugt.

Rebellischer Sternhaufen kommt nicht zur Ruhe

Aufnahme zeigt dichten Schwarm gleißend heller Sterne, halb eingefasst von rötlich-pastellfarbenen Nebelschwaden, schwarzer Hintergrund mit dunkleren Sternen

Junge Sternhaufen verhalten sich nicht unbedingt so, wie man es von ihnen erwartet. Das haben Heidelberger und Kölner Astronomen am Beispiel eines Exemplars in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne entdeckt. Entgegen der Theorie, steckt auch eine Million Jahre nach seiner Entstehung noch zu viel Unruhe in dem Sternhaufen, als dass man seine künftige Entwicklung erahnen könnte.

Neue Karte zeigt gescheckten Pluto

Blick auf den Pluto als bunt gescheckte Kugel vor schwarzem Hintergrund

Passend zum Geburtstag des Pluto-Entdeckers Clyde Tombaugh, haben amerikanische Astronomen die bislang detailreichste Karte des fernen Zwergplaneten veröffentlicht. Das Produkt jahrelanger Rechenarbeit zeigt Pluto als weiß, orange und dunkelbraun gescheckte Welt. Deren Oberfläche erfährt, ungeachtet der großen Entfernung von der Sonne, deutliche jahreszeitliche Veränderungen.

Eisiges Mahlwerk am Rand des Sonnensystems

Grafik zeigt kleines kraterbedecktes Objekt, am Horizont ein aufflackernder Stern

In den Außenbezirken des Sonnensystems wird laufend eisiger Staub produziert, indem sich kleine Objekte gegenseitig pulverisieren. Für diese Ansicht spricht die Analyse von Daten, die das Weltraumteleskop Hubble gewissermaßen nebenbei gesammelt hat. Jenseits des Neptun scheinen demnach sehr viel weniger kleine Eisbrocken ihre Bahn zu ziehen als bislang vermutet.

Hubbles tiefster Blick

Tiefschwarzer Hintergrund, übersät mit Galaxien unterschiedlicher Größe und Farbe

Seinen bislang tiefsten Blick in den Kosmos hat das Weltraumteleskop Hubble geworfen. Die neue Aufnahme, erstellt mit einer neu installierten Kamera, zeigt Galaxien in der frühesten Kindheit des Universums – lediglich 600 Millionen nach dem Urknall.

Erspäht: Der heißeste Stern

Bild des Käfernebels, an einen rötlich schimmernden Schmetterling erinnernd, Einschub zeigt Zentrum mit hellem Punkt

Den wohl heißesten Stern der Milchstraße haben europäische Astronomen erspäht. Der Hitzkopf hat erst vor wenigen Tausend Jahren große Teile seiner Hülle abgestoßen. Die neuen Beobachtungen zeigen, dass die Temperatur der nun freiliegenden Oberfläche etwa 200.000 Grad Celsius beträgt.

Methan bei zweitem Exoplaneten entdeckt

Illustration zeigt Gasriesen mit rot-braunen Wolkenbändern, dichter Atmosphäre, im Hintergrund einen gleißend hellen Stern

Auch die Planeten anderer Sterne haben grundsätzlich das Zeug für die Entwicklung von Leben. Diese Ansicht bekräftigt der Fund von drei einfachen Molekülen auf einem Exoplaneten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, in der Gashülle der heißen Welt Wasser, Kohlendioxid und Methan nachzuweisen.

Exoplanet in alten Daten “wiederentdeckt”

Panoramablick über einen blauen Ringplaneten auf ein fernes Gestirn, daneben die bereinigte Hubbleaufnahme als heller Punkt nahe eines dunklen Flecks

Auch für Sterngucker kann es sich lohnen, mehrmals hinzusehen. So geschehen im Falle eines fernen Planeten, der erst kürzlich mit großen Teleskopen auf Hawaii erspäht worden war. Kanadische und amerikanische Astronomen haben entdeckt, dass das Weltraumteleskop Hubble diesen Planeten schon zehn Jahre zuvor abgelichtet hatte.

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