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Sterne: Stattliche Einzelgänger

SW-Bild zeigt hellen Stern als großen Lichtfleck, eingekreist und umgeben von vielen kleineren Flecken, vor grauem Hintergrund

Große Sterne können sich beinahe überall im Kosmos bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen nahe, die eine amerikanische Astronomengruppe mit dem Weltraumteleskop Hubble angestellt hat. Mehrere massereiche Sterne stehen demnach völlig allein im All und sind nicht etwa Teil eines mehr oder weniger großen Sternhaufens.

Sterngiganten sprengen Theorie

Grafik zeigt flirrende rote, gelbe, hellblaue und dunkelblaue Kugeln wachsender Größe

Sterne können sehr viel massereicher sein als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Studium zweier Sternhaufen. Einige der darin befindlichen Schwergewichte müssen bei ihrer Entstehung mehr als 300 Sonnenmassen aufgewiesen haben – das Doppelte des bislang als Obergrenze geltenden Wertes.

Abwechslungsreiche Sternentstehung

Zwei Falschfarbenaufnahmen von Spiralgalaxien, unterschiedlich stark im Ultravioletten bzw. Roten strahlend

Im Kosmos werden viel mehr leichte Sterne geboren als schwere. Anders als meist angenommen, ist das Zahlenverhältnis jedoch nicht in allen Regionen des Alls gleich, lassen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe vermuten. Demnach variiert das Zahlenverhältnis, wenn man nur genau hinschaut.

Eine ganz normale Familie

Bild zeigt Ansammlung beige-, orangefarbener und bläulicher Flecken vor tiefschwarzem Hintergrund

Auch in höchst unwirtlichen Umgebungen müssen Sternhaufen nicht von ihrer typischen Entwicklung abweichen. Das zeigen Beobachtungen, die amerikanische und europäische Astronomen in Chile angestellt haben. Anders als bislang vermutet, weist ein junger Sternhaufen im Herzen der Milchstraße den vertrauten Mix aus vielen leichten und wenigen schweren Sternen auf.

Galaktische Zwerge mit strahlender Jugend

Illustration zeigt dicht an dicht mit Sternen besetzten Nachthimmel über bräunlichem Land, kleiner Mond

Die kleinsten Galaxien des Universums wurden lange Zeit nicht als solche erkannt, weil sie nur schwach leuchten. Das war nicht immer so, legen Berechnungen Bonner Astronomen nahe. Demnach könnten in den Winzlingen schlagartig massereiche Sterne entstanden sein, sodass sie vorübergehend deutlich größere Galaxien überstrahlten.

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