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Ein verstoßener Planet

Grafik zeigt blauen Gasriesen mit Wolkenbändern vor sternbesetztem Band der Milchstraße

Das Sonnensystem könnte ursprünglich einen fünften großen Gasplaneten besessen haben. Diese Möglichkeit eröffnen Computersimulationen eines amerikanischen Forschers. Mit den vier heutigen Gasplaneten führten diese nur selten zu vertrauten Verhältnissen. Sehr viel erfolgreicher war eine Ausgangssituation mit einem fünften Gasriesen, der schon bald in den tiefen Raum katapultiert wurde und reichlich überschüssigen Schwung mit sich nahm.

Magmameer in Io

Blick aus geringer Höhe auf eine gelbliche Welt mit zahlreichen dunklen Vulkanen und großen Lavaströmen

Unter der Oberfläche des Jupitermondes Io liegt ein regelrechter Ozean aus geschmolzenem Gestein. Erhärtet wird dieser Verdacht durch neue Modellrechnungen amerikanischer Forscher. Die ausgeprägte Delle, die Io im Magnetfeld des Jupiter erzeugt, lässt sich demnach gut durch eine elektrisch leitfähige Schicht zwischen Mantel und Kruste des Mondes erklären.

Jupiter-Einschlag auf Asteroid zurückgeführt

Aufnahme zeigt Jupiter mit pastellfarbenen Wolkenbändern, mehrere Einschübe zeigen die längliche dunkle, langsam verblassende Einschlagnarbe

Im Juli letzten Jahres schlug ein Himmelskörper auf dem Jupiter ein. Um was für ein Objekt es sich dabei handelte, glauben amerikanische und spanische Astronomen nun angeben zu können. Die mehrere Tausend Kilometer große “Narbe” in der Wolkendecke des Jupiter wurde von einem Asteroiden erzeugt.

Edelgas-Regen im Jupiter

Grafik: Burkhard Militzer/UC Berkeley

Helium verleiht Luftschiffen und bunten Ballons den nötigen Auftrieb. Ganz anders verhält sich das Edelgas auf dem Jupiter, zeigen Modellrechnungen zweier amerikanischer Forscher. In den äußeren Schichten des Planeten bilden sich bei hohen Temperaturen und Drücken regelrechte Regentropfen aus Helium, die auf ihrem Weg abwärts Atome von Neon aufnehmen.

Ein ferner Zwilling des Jupiter

Grafik zeigt kleinen dunklen kreisrunden Fleck vor einer gelb-orangefarbenen, brodelnden Sonne

Einen Riesenplaneten, der große Ähnlichkeit mit dem Jupiter im Sonnensystem aufweist, hat eine internationale Astronomengruppe aufgespürt. Der Gasriese kreist in vergleichsweise moderatem Abstand um einen Stern, der etwa 1.500 Lichtjahre von der Sonne entfernt steht. Als Resultat dürfte sich auch seine Oberflächentemperatur im “normalen” Bereich bewegen.

Einschlag auf Jupiter

Falschfarben-Infrarotbild zeigt rötliche Gasstriemen auf einer Kugeloberfläche, dazwischen ein heller Fleck

Auf dem Planeten Jupiter ist am Wochenende ein kleinerer Himmelskörper eingeschlagen. Diesen Verdacht nähren Beobachtungen australischer und amerikanischer Astronomen. Ihre Aufnahmen zeigen einen neuen Fleck in der Südpolregion des Gasriesen, über dem sich ein Pilz warmen Gases erhebt.

Nächster Stopp: Jupiter

Grafik zeigt blaues Meer mit aufsteigenden, rötlichen Warmwasserpilzen, darüber eine rissige Eiskruste, über dem Horizont der Jupiter mit seinen Wolkenbändern

Die europäische Weltraumagentur ESA und die amerikanische NASA setzen ihre Zusammenarbeit bei der Erkundung des Sonnensystems fort. Bei einem Treffen in Washington vereinbarten Vertreter beider Organisationen, eine gemeinsame Mission zum Jupiter und seinen großen, möglicherweise tiefe Meere besitzenden Monden zu schicken.

Versteckspiel am Jupiter

Bild zeigt Jupiter mit unterschiedlich hellen Wolkenbändern, darin der Große Rote Fleck, am dunklen südlichen Osthorizont Ganymed als leicht angefressene Scheibe

In einem ganz besonderen Moment hat das Weltraumteleskop Hubble den Jupitermond Ganymed abgelichtet. Eine jetzt veröffentlichte Aufnahme zeigt, wie sich der Mond gerade hinter seinen Planeten schiebt und nur noch teilweise sichtbar ist.

Kerniger Jupiter

Aufnahme des Jupiter mit seinen Wolkenbändern und Wirbelstürmen

Der feste Kern des Jupiter ist größer als bislang angenommen, vermuten amerikanische, englische und kanadische Forscher. Ihren Modellrechnungen zufolge, dürften schwere Elemente und Verbindungen wie Eisen, Wasser und Ammoniak im Innern des Gasriesen zu einem metallisch-mineralischen Gebilde verdichtet sein, das die 16-fache Masse der Erde besitzt.

Jupiter klar wie nie

Bild zeigt den Jupiter als beinahe schwarze Scheibe mit bläulich glimmenden Polen und hellen Wolkenbändern vor tiefschwarzem Hintergrund

Der bislang längste und klarste Blick auf den Jupiter ist amerikanischen und europäischen Astronomen gelungen. Die “Sehschärfe” ihres Teleskops laufend an atmosphärische Schlieren anpassend, konnten sie den Riesenplaneten insgesamt zwei Stunden lang beobachten. Die so erhaltenen Bilder zeigen unter anderem, dass sich der große Dunstgürtel des Jupiter in der jüngsten Zeit um 6.000 Tausend Kilometer gen Süden verlagert hat.

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