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Einschlägig organisch

Aufnahme des Enceladus als eisige, von tiefen Rissen überzogene Kugel

Dass organische Verbindungen auch ohne Zutun von Organismen entstehen können, ist seit langem bekannt. Mitunter braucht es dazu nur einen kräftigen Stoß, lässt ein Experiment englischer Astrophysiker vermuten. Bei Einschlägen auf eisigen Monden und anderen Himmelskörpern könnten sich demnach sogar einfache Aminosäuren bilden.

Mehr organische Chemie im All

Foto: IRAM

Die Palette der kosmischen Chemie haben deutsche und amerikanische Astronomen um zwei “Farben” erweitern können. Bei ihren Beobachtungen mit einem Radioteleskop in Spanien konnten sie zwei relativ komplexe organische Moleküle erstmals im All nachweisen – das Ethylmethanoat und das n-Propylcyanid.

Naphthalin zwischen den Sternen

Collage zeigt Teleskop auf einem Berggipfel, das Sternbild Perseus, die beobachtete Region als hellen Nebel vor Sternenhintergrund, Modelle des Naphthalinmoleküls und das Spektrum

Auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen im All können typische organische Moleküle entstehen. Diese Tatsache unterstreichen Beobachtungen europäischer und amerikanischer Astronomen. Unter Einsatz mehrerer Teleskope konnten sie erstmals den optischen Fingerabdruck des Kohlenwasserstoffs Naphthalin im Raum zwischen den Sternen nachweisen.

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