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Früher kosmischer Kohlenstoff

Bild zeigt einige Lichtflecken, teils als Galaxien erkennbar, auf schwarzem Hintergrund, ein Fleck mit zwei gelben Strichen markiert

Die ersten Sterne begannen sehr rasch, die Chemie des jungen Universums zu verändern. Zu diesem Schluss kommen japanische und italienische Astrophysiker nach dem Nachweis von Kohlenstoff in einer der ersten Galaxien. Gut eine Milliarde Jahre nach dem Urknall gab es demnach schon beträchtliche Mengen des Elements, obwohl dieses erst nachträglich im Innern von Sternen erzeugt werden musste.

Kosmischer Drall

Bild einer Spiralgalaxie mit hellblauen Spiralarmen, hellem Zentrum

Selbst auf einem sehr groben Maßstab ist das Universum kein einheitliches Gebilde. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanischer Physiker nach der Betrachtung von mehreren Zehntausend Galaxien. Im Umkreis von gut einer Milliarde Lichtjahren um die Milchstraße ist die Zahl der Spiralgalaxien, die sich im bzw. gegen den Uhrzeigersinn drehen, demnach nicht völlig ausgeglichen.

Frühe galaktische Ruheständler

Bild zeigt zahllose orange bis blau gefärbte, spiral- bis ellipsenförmige Galaxien vor schwarzem Hintergrund

Viele Galaxien führen ein geruhsames Dasein und bilden kaum noch neue Sterne. Diese galaktischen Ruheständler sind nicht unbedingt ein Zeichen eines gealterten Universums, hat eine internationale Astronomengruppe bei der Untersuchung von mehreren Tausend Galaxien entdeckt. Inaktive Exemplare gab es demnach bereits in der Frühzeit des Universums, gut 1,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall.

Alte Galaxie im jungen Kosmos

Blick in das gleißend helle Zentrum eines Galaxienhaufens, neben einigen Spiralgalaxien auch viele helle Lichtpunkte, zwei davon rot eingekreist

Sehr bald nach der Entstehung des Kosmos verklumpte das Gas darin zu den ersten Galaxien und Sternen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Blick durch ein kosmisches Vergrößerungsglas. Die dadurch erkennbare Galaxie bestand schon 950 Millionen Jahre nach dem Urknall vorwiegend aus alten Sternen.

Forscher: Das Universum ist “flach”

Aufnahme eines Paares heller Spiralgalaxien mit weit geschwungenen Armen

Das Universum enthält gerade genug Energie, um irgendwann eine Art Gleichgewichtszustand zu erreichen. Zu diesem Schluss kommen zwei französische Kosmologen nach der Beobachtung ferner Galaxienpaare. Demnach wird das Universum nicht unter seinen eigenen Masse wieder in sich zusammenfallen. Seine Ausdehnungsrate wird aber verschwindend klein werden.

Überraschende kosmische Erwärmung

Grafik zeigt Entwicklung des Kosmos seit dem Urknall als schlagartig weiter werdender Trichter, darauf eine Temperaturskala samt Temperaturverlauf

Hinweise auf eine unerwartete kosmische Erwärmung hat eine internationale Astronomengruppe gefunden. Wenige Milliarden Jahre nach dem Urknall kam es demnach zu einem starken Temperaturanstieg im Gas zwischen den Galaxien. Der Grund dürfte die intensive Strahlung der jungen Galaxien selbst gewesen sein.

Frühe Galaxie im kosmischen Nebel

Grafik zeigt kleine, teils verschmelzende rosa-bläuliche Blasen vor tiefschwarzem Hintergrund

Eine ferne Galaxie ermöglicht neue Einblicke in die früheste Kindheit des Universums. Französische und englische Forscher haben ermittelt, dass das Licht der kürzlich entdeckten Galaxie aus einer Zeit stammt, als das Universum nur etwa 600 Millionen Jahre alt war. Damals, vor rund 13,3 Milliarden Jahren, musste es sich noch den Weg durch einen regelrechten Nebel aus Wasserstoffatomen bahnen.

Früher Galaxienhaufen entdeckt

Rötliche und bläuliche Flecken vor schwarzem Hintergrund, einige eingekreist und eingefasst von Konturlinien

Einen Galaxienhaufen aus der Kindheit des Universums haben japanische und deutsche Astronomen entdeckt. Die Ansammlung alter und massereicher Galaxien liegt in einer Entfernung von rund 9,6 Milliarden Lichtjahren von der Milchstraße. Damit kann sie helfen, mehr über die Materieverteilung im jungen Kosmos zu erfahren.

Giganten im kosmischen Strom

Grafik zeigt Karte der kosmischen Hintergrundstrahlung, darin in farbigen Scheiben der mutmaßliche Strom, am Rand einige Aufnahmen von Galaxienhaufen

Eine vor wenigen Jahren entdeckte “Strömung” im All ist deutlich größer als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Auswertung umfangreicher Beobachtungsdaten. Demnach streben Galaxienhaufen auf einer Strecke von rund 2,5 Milliarden Lichtjahren in eine gemeinsame Richtung.

Hubbles tiefster Blick

Tiefschwarzer Hintergrund, übersät mit Galaxien unterschiedlicher Größe und Farbe

Seinen bislang tiefsten Blick in den Kosmos hat das Weltraumteleskop Hubble geworfen. Die neue Aufnahme, erstellt mit einer neu installierten Kamera, zeigt Galaxien in der frühesten Kindheit des Universums – lediglich 600 Millionen nach dem Urknall.

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