Elektrisierte Mondkrater

20. April 2010

Blick über Mondlandschaft mit Kratern, Bergen, langen Schatten Die Krater an den Polen des Mondes gelten als mögliche Lagerstätten für Wassereis. Die Erkundung dieser Krater könnte allerdings durch statische Elektrizität erschwert werden, haben amerikanische Forscher ermittelt. Indem positiv und negativ geladene Teilchen des Sonnenwindes unterschiedlich rasch in die Krater eindringen, können sich elektrische Spannungen von mehreren Hundert Volt aufbauen. Lesen

Frostige Mondpole

17. Dezember 2009

Ausschnitt aus einer Temperaturkarte zeigt die Krater am Nordpol des Mondes mit grünlichen Wällen und bläulich bis violetten Böden Um an den kältesten bekannten Fleck im Sonnensystem zu gelangen, müsste man nicht allzu weit reisen. Amerikanische Forscher haben ermittelt, dass die Temperatur in den Kratern am Nordpol des Mondes auf minus 248 Grad Celsius fallen kann – lediglich 25 Grad über dem absoluten Nullpunkt. Lesen

Mondkrater für Einschlag ausgewählt

14. September 2009

Panoramafoto des Mondsüdpols, zahlreiche Krater, schräg beleuchtet, tiefe Schatten, einige Krater mit gelber Markierung und Namen Die amerikanische Weltraumbehörde NASA hat einen kleinen Mondkrater als Schauplatz eines “einschlägigen” Experiments ausgewählt. Wenn am Abend des 9. Oktober eine ausgediente Raketenstufe in dem Krater einschlägt, soll die Wolke emporgeschleuderten Materials verraten, ob es dort Wasser gibt oder nicht. Lesen

Einschlag ins Wasser

5. Juni 2009

3D-Ansicht des Kraters mit lappigem 'Kranz', einigen Kanälen und kleineren, glatten Kratern Meteoriteneinschläge auf dem Mars müssen keine staubtrockene Angelegenheit sein. Das belegt eine Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. Darauf zu sehen ist ein gut 20 Kilometer weiter Krater, bei dessen jäher Entstehung weicher, verflüssigter Untergrund regelrecht in die Umgebung schwappte. Lesen

Späte lunare Unrast

6. November 2008

Foto zeigt relativ glatte Ebene, übersät mit unterschiedlich großen Kratern, deren eine Hälfte im Schatten liegt, während die andere gleißend hell erleuchtet ist Nach seiner gewaltsamen Entstehung kam der Mond langsamer zur Ruhe als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Japan, den USA und der Schweiz nach einer großangelegten Kraterzählung auf der “dunklen” Seite des Erdtrabanten. Dort dürften noch vor 2,5 Milliarden Jahren größere Flächen von Lava überflutet worden sein. Lesen

Mondkrater ohne Eis-Einlage

23. Oktober 2008

Blick auf die Kraterlandschaft des Mondes, am Horizont gleißend hell der Rand der Sonnenkorona, am oberen Bildrand ein heller Punkt Sollte es auf dem Mond Wasser geben, steht dieses nicht ohne weiteres für menschliche Kolonisten zur Verfügung. Die Aufnahmen einer japanischen Sonde zeigen, dass es nicht einmal in einem tiefen Krater, dessen Boden permanent im Schatten liegt, helle Eisflächen gibt. Eventuell vorhandenes Wassereis kann daher bestenfalls wenige Prozent des Untergrundes ausmachen. Lesen

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