Scienceticker.info Scienceticker Umwelt
Beitrag verschlagwortet unter: Kuipergürtel

Glatteis am Rand des Sonnensystems

Illustration zeigt einen eisigen Körper von der Form einer Honigmelone und zwei kleine runde Begleiter

Auf dem Zwergplanet Haumea am Rand des Sonnensystems herrschen weniger frostige Bedingungen als man erwarten könnte. Das zeigen Beobachtungen einer europäischen Forschergruppe. Zwar ist das Objekt rund 7,5 Milliarden Kilometer und damit noch weiter von der Sonne entfernt als der Pluto. Dennoch scheint es ausreichend warm zu sein, dass Wassermoleküle an seiner Oberfläche Eiskristalle bilden können.

Eisiges Schattenspiel

Grafik zeigt hellgrauen Brocken mit einigen Kratern, an seinem Horizont ein hell strahlender Stern

Jenseits des Neptun ziehen neben dem Pluto unzählige weitere eisige Objekte um die Sonne. Den Schattenwurf eines dieser Brocken hat eine internationale Astronomengruppe nun erstmals beobachten können. Rund 6,1 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt, ist das Objekt demnach etwa 280 Kilometer groß und hat eine verblüffend jugendliche Oberfläche.

Eisiges Mahlwerk am Rand des Sonnensystems

Grafik zeigt kleines kraterbedecktes Objekt, am Horizont ein aufflackernder Stern

In den Außenbezirken des Sonnensystems wird laufend eisiger Staub produziert, indem sich kleine Objekte gegenseitig pulverisieren. Für diese Ansicht spricht die Analyse von Daten, die das Weltraumteleskop Hubble gewissermaßen nebenbei gesammelt hat. Jenseits des Neptun scheinen demnach sehr viel weniger kleine Eisbrocken ihre Bahn zu ziehen als bislang vermutet.

Eisige Familienbande

Illustration zeigt einen eisigen Körper von der Form einer Honigmelone und zwei kleine runde Begleiter

Die kleinen Monde des Zwergplaneten Haumea sind aus einer großen Kollision am Rand des Sonnensystems hervorgegangen. Für diese Ansicht sprechen Beobachtungen zweier amerikanischer Astronomen mit dem Weltraumteleskop Hubble. Die beiden Möndchen bestehen demnach aus dem gleichen eisigen Material, das auch den Zwergplaneten bedeckt.

Weniger Verkehr jenseits des Neptun

Illustration zeigt, wie sich ein eisiger Felsbrocken vor einen Hintergrundstern schiebt und ihn dabei verdunkelt

In den äußeren Bezirken des Sonnensystems gibt es weniger Brocken aus Fels und Eis als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen taiwanische und amerikanische Astronomen nach zwei Jahren regelmäßiger Beobachtungen. Dabei gelang es ihnen nicht, den Schattenwurf eines der gesuchten Objekte zu erspähen.

Copyright © 2011 by Stefan Jacobasch und Carsten Meinke (Impressum) | Template by Gabfire themes

Real Time Web Analytics