“Flüsse” aus Lava

5. März 2010

Aufnahme zeigt Stelle des Kanals, an der sich dieser in zahlreiche Arme auffächert, die später wieder zusammenfinden An Flussläufe erinnernde Strukturen müssen nicht unbedingt auf flüssiges Wasser hinweisen. Das demonstriert der Fall eines beinahe 300 Kilometer langen Kanals auf dem Mars, den amerikanische Forscher untersucht haben. Obwohl das Gebilde wie ein natürlicher Fluss mäandriert und sich vorübergehend in mehrere Arme aufspaltet, dürfte es letztlich doch auf Lava zurückgehen. Lesen

Tauwetter auf dem Mars

4. Januar 2010

Reliefbild zeigt flache Region mit großen, flachen Vertiefungen, Einschub zeigt bogenförmigen Kanal zwischen zweien Auf dem Mars könnte es mehrmals offene Wasserflächen gegeben haben. Entsprechende Hinweise haben englische Forscher in rund drei Milliarden Jahre altem Terrain in der Äquatorregion des roten Planeten gefunden. Einige der dortigen, mutmaßlichen Einsturzkrater sind durch gewundene Kanäle verbunden, die nur auf fließendes Wasser zurückgehen können. Lesen

Mars-Methan ist hausgemacht

10. Dezember 2009

Blick auf den Mars, rotbraun, zerfurchtIn der dünnen Gashülle des Mars sind mehrfach große Methanfahnen entdeckt worden, deren Herkunft bis heute unklar ist. Eine Erklärungsmöglichkeit glauben zwei englische Forscher nun ausschließen zu können. Ihren Experimenten zufolge, kann das Gas nicht aus Meteoriten stammen, die beim Eintritt in die Mars-Atmosphäre verglühen. Lesen

Zerfurchter Mars

23. November 2009

Globus des Mars mit farbig markierten Bereichen unterschiedlicher Taldichte, möglichen Meeresspiegeln Die Oberfläche des Mars ist deutlich stärker zerfurcht als bislang angenommen. Das haben zwei amerikanische Planetenforscher bei der computergestützten Analyse von Sondendaten entdeckt. Besonders viele Täler finden sich im Bereich zwischen den südlichen Hochländern und der nördlichen Tiefebene – ein Hinweis darauf, dass hier einst reichlich Wasser floss. Lesen

Reibungsroter Mars

18. September 2009

Foto zeigt zwei Glasfläschchen, im einen dunkelgraues, im anderen rostrotes pulverförmiges Material Auf dem Mars dürfte es einst größere Wasserflächen gegeben haben. Die für den Planeten so typische Farbe hätte sich aber auch ohne Wasser herausbilden können, vermuten dänische Physiker. Bei ihrem Experiment reagierte ein graubraunes Eisenmineral zu einer rostroten Variante, indem es sich immer wieder an Sandkörnchen rieb. Lesen

Rätselhaftes Mars-Methan

5. August 2009

Grafik zeigt Blick auf den dunklen Mars, regional erhöhte Methankonzentrationen als rötliche Flecken inmitten grüner und blauer KonturenTrotz aller Bemühungen gibt der Mars weiterhin Rätsel auf. Das demonstrieren Modellrechnungen zweier französischer Forscher. Große Fahnen von Methangas, wie sie über dem roten Planeten beobachtet worden sind, lassen sich auf Basis derzeitigen Wissens demnach kaum erklären. Lesen

Staubiges Gewitter auf dem Mars

18. Juni 2009

Grafik zeigt dunklen Staubteufel mit einem hellen Glimmen nahe der rötlichen, felsigen Bodenoberfläche Den ersten direkten Nachweis von Blitzen auf dem Mars vermelden amerikanische Physiker. Mit Hilfe eines Radioteleskops fingen sie Ausbrüche von Mikrowellen aus einer Region des Roten Planeten auf, die gerade von einem großen Staubsturm heimgesucht wurde. Dem Spektrum der Strahlung nach zu urteilen, wurde sie bei elektrischen Entladungen ausgesandt. Lesen

Einschlag ins Wasser

5. Juni 2009

3D-Ansicht des Kraters mit lappigem 'Kranz', einigen Kanälen und kleineren, glatten Kratern Meteoriteneinschläge auf dem Mars müssen keine staubtrockene Angelegenheit sein. Das belegt eine Aufnahme der europäischen Sonde Mars Express. Darauf zu sehen ist ein gut 20 Kilometer weiter Krater, bei dessen jäher Entstehung weicher, verflüssigter Untergrund regelrecht in die Umgebung schwappte. Lesen

Reines Mars-Eis

21. Januar 2009

Blick auf die Nordpolarkappe des Mars mit ihrer spiralförmigen Struktur, einer großen hellen Zunge und einem tiefbraunen Einschnitt an ihrem Nordrand Am Nordpol des Mars gibt es reichlich Wassereis, das zudem von bemerkenswerter Reinheit ist. Das hat die Auswertung von Sondendaten durch europäische und amerikanische Forscher ergeben. Gemessen an der Art und Weise, wie das Material unter der Trockeneis-Polkappe Radarwellen reflektiert, muss es stellenweise zu mehr als 95 Prozent aus Wassereis bestehen. Lesen

Phoenix: NASA gibt Marslander auf

2. Dezember 2008

Illustration zeigt Phoenix auf Stelzenbeinen mit zwei großen kreisförmigen Solarpaneelen auf rotbraunem Untergrund mit Eisfeldern, orangefarbenem Himmel Nach einem Monat vergeblicher Kontaktversuche hat die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA den Marslander Phoenix aufgegeben. Künftig soll nicht mehr versucht werden, der von Energiemangel und Kälte gebeutelten Sonde ein Signal zu entlocken. Lesen

Seiten: 1 2 Weiter
Bottom