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Ein Wurf Riesensterne

Bild zeigt rötlich glimmende Gasmassen, darin einige kleinere und ein großer schwarzer Hohlraum vor sternbesetztem Hintergrund

Eine dichte Ansammlung von Sterngiganten haben kanadische Astronomen in der Milchstraße entdeckt. Die stellaren Schwergewichte sind vermutlich auf einen Schlag entstanden und senden neben intensiver Strahlung auch einen starken Sternwind aus. Auf diese Weise haben sie ein veritables Loch in die Scheibe der Galaxis gebrannt.

Einschläge ohne Rhythmus

Luftaufnahme eines beinahe kreisrunden, schüsselförmigen Kraters in flachem, graubraunem Terrain

Im Lauf der Erdgeschichte ist es immer wieder zu katastrophalen Einschlägen kosmischer Gesteinsbrocken gekommen. Diese Ereignisse folgen jedoch keinem festen Rhythmus, hat ein Heidelberger Astronom ermittelt. Im Widerspruch zu früheren Studien liefert seine Analyse keine Hinweise auf ein regelmäßiges Auf und Ab der Einschlagrate.

Milchstraße mit Seltenheitswert

Bild zeigt bläulich glimmende Wolke voller rötlicher und gelblicher Lichtflecken

Die Milchstraße ist keine Galaxie wie jede andere. Zumindest durch ihre Begleitgalaxien hebt sie sich deutlich von den anderen Galaxien im Universum ab, haben amerikanische Forscher ermittelt. Nur etwa jede dreißigste Galaxie ähnlichen Kalibers besitzt demnach zwei helle Begleiterinnen, wie sie mit der Kleinen und der Großen Magellanschen Wolke vergleichbar wären.

Mehr Schwergewichte in der Milchstraße

Falschfarbenbild zeigt Infrarotblick in die Milchstraße mit rötlichen Gasfetzen, darüber gelegt Röntgenaufnahme mit hellblau strahlenden Sternen

In der Milchstraße gibt es mehr stellare Schwergewichte als bislang angenommen. Diesen Schluss legen Beobachtungen einer internationalen Astronomengruppe nahe. Bei der genaueren Untersuchung von vier Röntgenquellen in der Milchstraße entpuppten sich diese als Sterne mit bis zu 50 Sonnenmassen.

Ein Happen für die Milchstraße

Grafik zeigt blau-grüne Spirale der Milchstraße mit gelbem Zentrum, darin ein rot gepunkteter Bogen

Die Überreste einer glücklosen Galaxie hat eine internationale Forschergruppe gefunden – mitten in der Milchstraße. Bei ihrer Vermessung von Abertausenden von Sternen stießen die Forscher auf einige Exemplare, die sich als Sternstrom von den übrigen Sternen der Milchstraße abheben. Wahrscheinlich stammen sie aus einer kleinen Galaxie, die von der Milchstraße verschlungen worden ist.

Explosiver galaktischer Kreislauf

Grafik zeigt Queransicht der Milchstraße, über deren dünne, bläulich leuchtende Scheibe pilzförmige Fontänen aufsteigen

Was die Sonne für den Wasserkreislauf der Erde ist, sind Sternexplosionen für den Materiekreislauf in der Milchstraße. Diese Ansicht bekräftigen Beobachtungen amerikanischer Forscher. Die von Supernovae freigesetzte Energie lässt demnach regelrechte Fontänen heißen Gases über die Scheibe der Galaxis aufsteigen. Dort kühlt das Gas ab und verdichtet sich zu Wolken, die langsam wieder in die Scheibe fallen.

Planet bei galaktischem Zuwanderer entdeckt

Grafik zeigt wolkenbedeckten Planet nahe eines feurigen Sterns

Heidelberger Astronomen haben den ersten Planet eines Sterns entdeckt, der wahrscheinlich nicht aus der Milchstraße stammt. Als wäre das nicht genug, dürfte der Planet auch noch eine feurige Umarmung durch sein alterndes Zentralgestirn überstanden haben.

Neue Struktur in der Milchstraße entdeckt

Illustration zeigt dünne Milchstraßenscheibe, über und unter deren Zentrum je ein violett glimmender Lobus

Die Spur einer immensen Energiefreisetzung haben amerikanische Astrophysiker in der heimischen Milchstraße entdeckt. Über und unter der Scheibe der Galaxis wölben sich demnach zwei große kugelförmige Bereiche, von denen ein Glimmen hochenergetischer Strahlung ausgeht.

Heimische Beschleuniger

Grafik zeigt intensive Strahlungsquelle als gelb-weißen Fleck vor dunkelblauem, diffusen Hintergrund, Beschriftung und Pfeil

Auf die Erdatmosphäre prasseln fortwährend Partikel aus den Tiefen des Alls ein. Die energiereichsten dieser Teilchen stammen aber nicht unbedingt aus anderen Galaxien, vermuten amerikanische und japanische Physiker. Ihrer Analyse zufolge, dürften die kosmischen Geschosse auch auf Sternexplosionen in der Milchstraße selbst zurückgehen.

Verjüngungskur für rasenden Stern

Grafik zeigt glimmende Kugel, die aus einer Spiralgalaxie herausschießt und dabei immer größer und blauer wird

Neues Licht auf die Herkunft eines rasenden Sterns werfen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Der Schnellläufer rast mit rund 2,6 Millionen Kilometern pro Stunde durch das All – offenbar als Folge einer engen Begegnung mit dem Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße.

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